Entwicklung des Gemeinsamen Unterrichts

Stand: September 2018

Schuljahr 2017/2018

  • In der Ideenwerkstatt "Zukunft Schule" entstand in einem Werkstattprozess der "Thüringenplan. Für eine gute Zukunft unserer Schulen". Das Thema Inklusion erhielt wertvolle Inspirationen.
  • Die Förderquote in den staatlichen Schulen ist weiterhin stabil bei 4,8 %.
  • Inklisionsquote in den staatlichen Schulen bei 48,1 %

Schuljahr 2016/17

  • Qualifizierungskonzept - Inklusive Bildung (ThILLM)
  • Dieses modularisierte Konzept eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Fortbildung für Lehrer, Erzieher, SPF, für Schulen und weitere Interessierte.
  • Novellierung des „Thüringer Maßnahmenplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ der Landesregierung
  • Erarbeitung neuer Maßnahmenvorschläge im Bereich „Bildung“ innerhalb einer Arbeitsgruppe
  • „Inklusives Schulgesetz“: intensive Arbeit am Referentenentwurf zum „inklusiven Schulgesetz“
  • Förderquote in den staatlichen Schulen ist stabil bei 4,8%
  • Inklusionsquote in den staatlichen Schulen bei 45,6%

Schuljahr 2015/2016

  • Abschluss der Arbeit am Leitbild „Inklusive Bildung in Thüringen“ durch die Konzeptgruppe des Beirates „Inklusive Bildung“ zur Erarbeitung des Leitbildes unter Leitung des ThILLM. Zustimmung zum Leitbild „Inklusive Bildung in Thüringen“ in der Sitzung des Beirates „Inklusive Bildung“ am 13. April 2016
  • Implementierung der „Leitlinien zur Beschulung von Schülern und Schülerinnen mit dem Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung im Gemeinsamen Unterricht“
  • Etablierung des Modellprojektes im Rahmen der Wissenschaftlich-Fachlichen Moderation „Förderzentren als Kompetenz- und Beratungszentrum“: In jedem Schulamtsbereich entwickeln sich mindestens ein bis zwei Förderzentren nach dem Hessischen Modell weiter.
  • Veröffentlichung des „Thüringer Bildungsplanes bis 18 Jahre“ und Beginn der ersten Phase der Implementation
  • „Fachliche Empfehlung für das Unterstützungssystems“ (ThILLM)
  • Arbeitshilfe „Die Sicherstellung des besonderen Hilfebedarfs für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung während des Schulbesuches“
  • Entwicklung des Qualifizierungskonzeptes „Inklusive Bildung“, welches die Qualifizierungsoffensive ablöst (Start zum Schuljahr 2016/2017)
  • „Inklusives Schulgesetzes“: Diskussion über Eckpunktepapier zum „Inklusiven Schulgesetz“; nach Diskussionsphase Arbeit am Referentenentwurf zum „Inklusiven Schulgesetz“

Schuljahr 2014/2015

  • „Arbeitshilfe für die Sicherstellung des besonderen Hilfebedarfs für behinderte Kinder und Jugendliche während des Schul- und Hortbesuchs“ gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit
  • Beginn einer Qualifizierungsoffensive für Lehrer und Lehrerinnen sowie für staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen im Kontext inklusiver Bildung. Diese umfasst folgende Fort- und Weiterbildungen (a) 200-Stunden-Programme zu den Förderschwerpunkten Hören, Sehen, Autismus, körperlich-motorische Entwicklung und geistige Entwicklung b) 150-Stunden-Programm mit dem Schwerpunkt „Inklusion“ c) Weiterbildungsprogramm für staatlich anerkannte Erzieher d) mehrtägige Fortbildungen zur Umsetzung der Leitlinien zur Beschulung von Schülern mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung im Gemeinsamen Unterricht)
  • „Empfehlung zur Reintegration von Schülern und Schülerinnen nach Klinikaufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ Arbeitsgruppe des TMBWK: „Umgang mit schwierigem Verhalten“
  • „Empfehlungen zur Förderung von Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“, Arbeitsgruppe am ThILLM
  • „Fachliche Empfehlung zur gemeinsamen Förderung von Kindernohne und mit (drohender) Behinderung nach § 7 Abs. 1 bis 3 ThürKitaG sowie von Kindern mit besonderen Förderbedarf nach § 7 Abs. 4 ThürKitaG in Kindertageseinrichtungen.“
  • aus den Arbeits- und Unterarbeitsgruppen des „Beirats Inklusion“ entstehen (a) „Empfehlung zum Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule“ b) „Praxishilfe Schuleingangsphase“ c) „Absicherung der sonderpädagogischen Förderung – Personalkonzept“)
  • Beginn der Wissenschaftlich-Fachlichen Moderation der Entwicklungsperspektiven der Förderzentren: Förderzentren als Kompetenz- und Beratungszentren stehen im Mittelpunkt der regionalen Netzwerke. Sie dienen der Organisation und Weiterentwicklung des Gemeinsamen Unterrichts an den Schulen ihres Einzugsbereiches und den Förderschullehrern und sonderpädagogischen Fachkräften als Plattform für den fachlichen Austausch.

Schuljahr 2013/2014

  • Einrichtung des „Ombudsrates Inklusion“ beim TMBWK unter Leitung des Beauftragten für Menschen mit Behinderungen
  • Themenjahr: "Gemeinsam Leben. Miteinander Lernen" unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission, Herausgabe Bilanzheft des Themenjahres
  • Herausgabe „Handreichung für den Gemeinsamen Unterricht – Praxishilfe“
  • Herausgabe „Impulse für erfolgreiches Handeln zur Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen“
  • Veröffentlichung „Leitlinien zur Beschulung von Schülern mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung im Gemeinsamen Unterricht“,  Arbeitsgruppe TMBWK
  • „Leitbild Inklusion“: Einrichtung einer Konzeptgruppe zur Entwicklung des Leitbildes „Inklusive Bildung in Thüringen“, ThILLM und Vertreter der einzelnen Arbeitsgruppen des „Beirats Inklusion“
  • Etablierung eines Inklusionsforums für Träger der Schulen in freier Trägerschaft
  • Vorbereitung einer Qualifizierungsoffensive für Lehrer und staatlich anerkannte Erzieher im Kontext inklusiver Bildung Diese umfasst folgende Fort- und Weiterbildungen:

Schuljahr 2012/2013

  • Entwicklung eines Diagnostikkonzepts durch Frau Prof. M. Vernooij
  • Regionalisierung der Steuergruppen „WFG – Weiterentwicklung der Förderzentren und des Gemeinsamen Unterrichts“ auf die Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte (23) unter Leitung eines Verantwortlichen des zuständigen Schulamts
  • Veränderung des Thüringer Haushaltbegleitgesetzes: mit Wirkung von Januar 2013 können Sonderpädagogische Fachkräfte im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst im Gemeinsamen Unterricht eingesetzt werden
  • Beschluss des Thüringer Landtags: Erstellung des „Thüringer Entwicklungsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungswesen bis 2020“, Vorlage des Entwicklungsplans im Thüringer Landtag (Juli 2013)

November 2011

  • Einrichtung des Beirates „Inklusive Bildung“; Beiratsvorsitzende: Minister des TMBWK und Beauftragter für Menschen mit Behinderungen beim TMSFG

Schuljahr 2011/2012

  • Veränderung der Verwaltungsorganisation: Zuweisung von mindestens einer halben Vollzeitstelle sonderpädagogischer Kompetenz an jede Grundschule, Regelschule, Gemeinschafts- und Gesamtschule (Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung) und schülerbezogene Zuweisung für Schüler mit manifesten Behinderungen
  • Etablierung von Teams zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung, Abschluss der Erprobungsphase und Ausweitung des Konzepts auf alle Schulämter
  • Angleichung der Stundentafel für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen im Gemeinsamen Unterricht an die Stundentafel der Grund- und Regelschule

Schuljahr 2010/2011

  • Dezember 2010: Novellierung des Thüringer Schulgesetzes (ThürSchulG) Individuelle Förderung als durchgängiges Prinzip des Lehrens und Lernens
  • November 2010: Schaffung schulartübergreifender Strukturen zur Weiterentwicklung des Gemeinsamen Unterrichts und der Förderzentren „Arbeitsgruppe Gemeinsamer Unterricht“ am TMBWK
  • Expertise Prof. M. Vernooij „Zur Situation und Weiterentwicklung der Förderzentren in Thüringen“
  • Einrichtung von Teams zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung (TQB), Erprobungsphase in 5 Schulämtern

Schuljahr 2009/2010

  • Regionalkonferenzen in jedem Staatlichen Schulamt Regionale Auswertung der 1. Fortschreibung der Expertise „Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für das Gelingen des Gemeinsamen Unterrichts an den allgemein bildenden Schulen in Thüringen“ von Frau Prof. Sasse/ Ursula Schulzeck, Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den Gemeinsamen Unterricht
  • Einrichtung des Schulversuchs „Unterrichtung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen im Gemeinsamen Unterricht nach den Lehrplänen der Grund- und Regelschule“, Laufzeit 2009 – 2015
  • Erarbeitung eines veränderten Arbeitszeitmodells für Sonderpädagogische Fachkräfte, Laufzeit der Erprobungsphase: 2009 – 2012

Schuljahr 2008/2009

  • Regionalkonferenzen in jedem Staatlichen Schulamt Weiterentwicklung der regionalen FÖZ zum Kompetenz- und Beratungszentrum
  • Regionale Vernetzung von Grundschulen, Regelschulen und Gymnasien mit Förderzentren zum besseren Transfer sonderpädagogischer Kompetenzen im Gemeinsamen Unterricht
  • Veränderung der Verwaltungsvorschrift hinsichtlich der Zuweisung der Stunden für sonderpädagogische Förderung

Schuljahr 2007/2008:

  • August 2008: Herausgabe „Fachliche Empfehlung für Schüler mit besonderen Lernschwierigkeiten in der allgemein bildenden Schule (außer Förderschule)“
  • Mai 2008: Herausgabe „Fachliche Empfehlung Sonderpädagogische Förderung in Thüringen“
  • März bis Mai 2008: Regionalkonferenz in jedem Staatlichen Schulamt, Vorstellung der Ergebnisse der Expertise „Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für das Gelingen des GU an allgemein bildenden Schulen“ für den jeweiligen Schulamtsbereich
  • April 2008: Gründung der „Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den Gemeinsamen Unterricht“ www.gu-thue.de
  • Februar 2008: Bildung von Steuergruppen „WFG – Weiterentwicklung der Förderzentren und des Gemeinsamen Unterrichts“ an jedem Schulamt; Mitglieder der WFG: Referenten des Staatlichen Schulamts, Berater Gemeinsamer Unterricht, Jugend- und Sozialamt, Schulträger
  • Januar 2008: Entwicklung des „Konzepts zur Stärkung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und/oder besonderen Lernschwierigkeiten im Gemeinsamen Unterricht“, 4 Handlungsfelder: Stärkung des Gemeinsamen Unterrichts; Weiterentwicklung sonderpädagogischer Diagnostik; vorschulische Einrichtungen; Verhältnis von sonderpädagogischem Förderbedarf und Lernschwierigkeiten)
  • 13. November 2007: Konferenz aller Förderschulleiter mit Minister Prof. J. Goebel zum Paradigmenwechsel und der Umsetzung des Vorrangs des Gemeinsamen Unterrichts. Vorstellung der ersten Ergebnisse der Expertise von Frau Prof. A. Sasse/Ursula Schulzeck
  • Pilotprojekt „Optimist“ Optimierte Stundenzuweisung für den Gemeinsamen Unterricht - Laufzeit: Schuljahr 2007/2008 (2 Projektschulen)

Schuljahr 2005/2006

  • Dezember 2005: Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz (ThürKitaG) betont das Recht von Kindern mit Behinderungen/Beeinträchtigungen auf gemeinsame Erziehung und Förderung mit Kindern ohne Behinderungen
  • 16. Dezember 2005: Gesetz zur Integration und Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (§ 12 Recht auf Gemeinsamen Unterricht)
  • Wissenschaftliche Begleitung durch Frau Prof. A. Sasse (Universität Erfurt) und Frau U. Schulzeck
  • Beginn der Expertise „Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für das Gelingen des Gemeinsamen Unterrichts an den allgemein bildenden Schulen in Thüringen“

Schuljahr 2004/2005

  • Etablierung der Gruppe der Berater für den Gemeinsamen Unterricht (mindestens zwei Berater für den Gemeinsamen Unterricht je Schulamtsbereich)
  • jährliche Durchführung eines landesweiten Integrationstages in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben - gemeinsam lernen Thüringen e.V.“

Schuljahr 2003/2004

  • Novellierung des Förderschulgesetzes
  • Novellierung der Verordnung zur sonderpädagogischen Förderung
  • Vorrang des zielgleichen und zieldifferenzierten Gemeinsamen Unterrichts

Schuljahr 1997/1998

  • Einführung der veränderten Schuleingangsphase als Grundlage, allen Kindern das Lernen in einer Grundschule zu ermöglichen

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