Funktionsstellen TMBJS: Staatliche Gemeinschaftsschule Tanna - ständige/r Vertreter/in des Schulleiters

Gz.: 3 7/5441

Ständige Vertreterin/ständiger Vertreter des Schulleiters

Funktionsstelle im nachgeordneten Bereich des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Die nachfolgend verwendeten Funktionsbezeichnungen gelten für beide Geschlechter.

Der ausgeschriebene Dienstposten ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu vergeben.

Nach einer Bewährungszeit von in der Regel einem Jahr, in der zunächst eine Beauftragung mit der Wahrnehmung der Geschäfte erfolgt, kann die Bestellung in der Funktion vorgenommen werden. Nähere Auskünfte zu der zu besetzenden Stelle erteilt das zuständige Staatliche Schulamt.

Schule:

Staatliche Gemeinschaftsschule Tanna
Bahnhofstraße 39
07922 Tanna

zuständiges Staatliches Schulamt:

Staatliches Schulamt Ostthüringen
Hermann-Drechsler-Straße 1
07545 Gera

Besonderheiten im pädagogischen Konzept:

Das spezifische Profil der Staatlichen Gemeinschaftsschule Tanna ergibt sich aus den formalen und pädagogischen Anforderungen an eine Thüringer Gemeinschaftsschule mit den Klassenstufen 5 bis 10.

An der Gemeinschaftsschule Tanna wird das längere gemeinsame Lernen im Zusammenarbeiten und –leben sowie durch die Mitverantwortung der Schüler- und Elternschaft gestaltet.

Die individuelle Förderung der einzelnen Schüler im längeren gemeinsamen Unterricht wird gewährleistet durch ein System aus:

  • Binnendifferenzierung auf drei Anspruchsebenen,
  • entdeckendem und handlungsorientiertem Unterricht,
  • Kern- und Epochenunterricht in den Klassen 5 und 6 sowie Kern-, Fach- und Projektunterricht in den Klassen 7 bis 10

Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters:

Die Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters ergeben sich aus dem Thüringer Schulgesetz, aus der Thüringer Schulordnung und der Dienstordnung für Lehrer, Erzieher und Sonderpädagogische Fachkräfte an den staatlichen Schulen in Thüringen.

Erwartet werden das Bekenntnis zu längerem gemeinsamen Lernen, Erfahrungen mit zeitgemäßen Unterrichtsformen und dem Gemeinsamen Unterricht sowie die Fortführung bzw. Initiierung von individualisierendem Lehren und Lernen.

Der stellvertretende Schulleiter ist dabei insbesondere für folgende Aufgaben verantwortlich:

  • Unterstützung und Vertretung des Schulleiters im Verhinderungsfall
  • Mitentwicklung und qualitative Durchführung sowie Evaluation von Schulentwicklungs-prozessen bezogen auf die Unterrichtsqualität, Personal- und Organisationsentwicklung
  • Übernahme von einzelnen Verwaltungsbereichen in Absprache mit dem Schulleiter
  • Organisation des Schulalltags und Erstellung von Stunden- und Vertretungsplänen
  • Wahrnehmung von Aufgaben im administrativen Bereich
  • Zusammenarbeit mit den schulischen Mitwirkungsgremien, der Schulaufsicht, dem Schulträger und außerschulischen Partnern

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren werden vorausgesetzt:

  • Die Befähigung für den gehobenen Schuldienst durch:
    • die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Regelschulen oder Gymnasien oder
    • einen an einer Universität oder ihr gleichgestellten Hochschule erworbenen Abschluss als Diplomlehrer mit der Lehrbefähigung in der Regel für zwei Fächer der Thüringer Stundentafel oder
    • einen von dem für das Schulwesen zuständige Ministerium als gleichwertig anerkannten Abschluss,
  • eine mindestens 3-jährige schulische Tätigkeit als Lehrer an einer Regelschule oder im Bildungsgang Regelschule an Förderzentren oder an einem Gymnasium oder einer vergleichbaren Schulart innerhalb der letzten acht Jahre ab Ausschreibungsdatum
  • eine Qualifizierung für pädagogische Führungsaufgaben:
    • durch Tätigkeiten in Leitungspositionen mit Aufgaben als Schulleiter oder ständiger Vertreter des Schulleiters oder
    • durch Tätigkeiten im Rahmen einer Abordnung als Referent an das für das Schulwesen zuständige Ministerium, ein Staatliches Schulamt, ein Staatliches Studienseminar oder das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien oder
    • durch den Nachweis der Teilnahme an der Phase 2 der vorbereitenden Qualifizierung von pädagogischen Führungskräften in Thüringen oder durch den Nachweis einer anderen gleichwertigen führungsrelevanten Fortbildung.

Darüber hinaus werden erwartet:

  • Erfahrungen und Kenntnisse in der Vermittlung zeitgemäßer und reformpädagogischer Lehr- und Lernformen
  • Erfahrungen in dem Prozess der Schulartänderung zur Thüringer Gemeinschaftsschule und in der Arbeit am pädagogischen Konzept einer Thüringer Gemeinschaftsschule
  • Bereitschaft die Schulentwicklung an der Gemeinschaftsschule aktiv und lösungsorientiert zu befördern
  • hohes Engagement für und möglichst praktische Erfahrung bei der Entwicklung und Ausgestaltung der Schulart Gemeinschaftsschule in Thüringen
  • umfassende Kenntnisse hinsichtlich schulisch relevanter Rechtsvorschriften sowie der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und Erfahrungen im Gemeinsamen Unterricht
  • Umsetzung zeitgemäßer Unterrichtsformen (wie z.B. individualisierendes und längeres gemeinsames Lernen) und des Gemeinsamen Unterrichts
  • Fähigkeiten der Personalführung, insbesondere kommunikative Kompetenzen, Team- und Konfliktfähigkeit
  • Bereitschaft zur Übernahme von Qualitätsverantwortung für die schulischen Prozesse
  • Erfahrungen und Ideen zur Gestaltung von Schulentwicklungsprozessen bezogen auf Unterrichtsqualität und Organisationsentwicklung
  • routinierter Umgang mit moderner Kommunikationstechnik.

Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Landesbedienstete, die mit dem Freistaat Thüringen in einem unbefristeten Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis stehen.

Eine Beförderung bzw. Höhergruppierung ist mit der Vergabe des Dienstpostens nicht unmittelbar verbunden.

Eine Bewerbung ist innerhalb von sechs Wochen nach Erscheinen des Amtsblattes im angegebenen zuständigen Staatlichen Schulamt einzureichen. Bei Mehrfachbewerbungen, die ausdrücklich erwünscht sind, ist jeweils eine vollständige Bewerbung vorzulegen.

Schwerbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Aus Kostengründen wird darum gebeten, die Bewerbungsunterlagen in Kopie einzureichen. Diese verbleiben im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und werden nicht zurückgesandt.

Nach Abschluss des Verfahrens werden die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerber vernichtet.

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport behält sich Änderungen vor.

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