10.08.2018
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Medieninformation

Bildungsminister startet Schulträger-Tour

Holter: „Kommunikation ist weiter wichtig, und zwar auf Augenhöhe.“

Angesichts der anstehenden Novelle des Thüringer Schulgesetzes und der darin enthaltenen Parameter zum Schulnetz wird der Thüringer Bildungsminister Helmut Holter in den kommenden Wochen alle 23 Landkreise und kreisfreien Städte Thüringens bereisen. Die Tour startet am ersten Schultag des neuen Schuljahres (Montag, 13. August) im Landkreis Meiningen-Schmalkalden. Dort wird der Minister zum Arbeitsgespräch bei Landrätin Peggy Greiser zu Gast sein.

Dazu erklärt Holter: „Mit dem Thüringenplan haben wir ein Arbeitsprogramm für eine gute Zukunft von Schule in Thüringen vorgelegt. Er ist ein Gemeinschaftswerk und Ergebnis eines breit angelegten Werkstattprozesses mit allen Akteuren des Thüringer Bildungssystems. Nun geht es darum, die Ergebnisse gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort zu diskutieren und deren Umsetzung vorzubereiten. Dafür braucht es auch weiterhin das Gespräch miteinander, und zwar auf Augenhöhe.“

Der Entwurf der Schulgesetznovelle sieht Mindestvorgaben für Schul- und Klassengrößen vor. Schulen, welche diese Parameter nicht erfüllen, sollen mit anderen Schulen in ihrer Region kooperieren. Gemeinsam lassen sich Personalengpässe besser lösen und die Unterrichtsangebote flexibler gestalten. Hier sind verschiedene Modelle möglich, die auf die Erfordernisse in der Region angepasst werden können.

„Thüringen hat im Ländervergleich eines der besten Lehrer-Schüler-Verhältnisse, trotzdem ist die Unterrichtsversorgung vielerorts nicht zufriedenstellend. Dies deutet auf strukturelle Probleme hin, welche bereits viel früher hätten angegangen werden müssen. Im Ländervergleich zeigt sich nämlich auch, dass die Thüringer Schulen in nahezu allen Schularten kleiner als in den Vergleichsländern sind. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Mit der Schulgesetznovelle zeigen wir Lösungswege auf. Schulschließungen stehen nicht zur Debatte“, so Holter.

Die Landesregierung verfolgt das Ziel, ein wohnortnahes, vielfältiges, qualitativ hochwertiges und verlässliches Unterrichtsangebot für alle Schülerinnen und Schüler in Thüringen zu schaffen. Die im Entwurf für die Schulgesetznovelle vorgeschlagenen Kooperationsmodelle bieten den notwendigen Raum für individuelle Lösungen, die den Erfordernissen vor Ort gerecht werden. Im Rahmen der geplanten Tour sind Schulbesuche und Arbeitstreffen mit den jeweils politisch Verantwortlichen und Schulträgern vor Ort vorgesehen. Dabei soll gemeinsam erörtert werden, wie die Vorgaben konkret umgesetzt werden können.

„Das ist gelebte Demokratie“, fährt Holter fort. „Während in anderen Bundesländern Gesetze verabschiedet und danach erst ihre Umsetzung beraten wurde, machen wir es besser. Wir wollen, dass die Schule im Dorf bleibt, ohne Wenn und Aber. Dafür müssen alle an einem Strang ziehen. Der gemeinschaftliche Prozess geht weiter.“

Nach derzeitigem Stand sollen diese Regelungen des neuen Schulgesetzes im August 2021 in Kraft treten.

„Die Übergangszeit werden wir intensiv nutzen, um die Umsetzung sorgfältig gemeinsam vorzubereiten. Die Verantwortlichen vor Ort wissen am besten, welche Zusammenarbeiten funktionieren können. Wir stehen ihnen von Anfang an eng zur Seite“, so der Minister abschließend.

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