Neuordnung der Staatlichen Schulämter

Mit der Neustrukturierung der Staatlichen Schulämter wird die Schulverwaltung gestrafft und eine effiziente Schulaufsicht geschaffen. Es erfolgt eine Konzentration von bisher elf auf nun fünf annähernd gleich große Schulamtsbezirke.

Zuschnitt und Größe der neuen Schulämter orientieren sich an den Schülerzahlen. Damit entstehen eine bessere Vergleichbarkeit und ein einheitlicher Standard für die Ausstattung mit Lehrkräften und Sachmitteln.

Die neuen Schulamtsbereiche umfassen vier bis sechs Landkreise bzw. kreisfreie Städte:

  1. Staatliches Schulamt Mittelthüringen / Sitz in Weimar
    Erfurt, Weimar, Sömmerda und Weimarer Land
  2. Staatliches Schulamt Nordthüringen / Sitz in Leinefelde-Worbis
    Kyffhäuserkreises, Eichsfeld, Nordhausen und Unstrut-Hainich-Kreis
  3. Staatliches Schulamt Ostthüringen / Sitz in Gera
    Gera, Jena, Altenburger Land, Greiz, Saale-Holzland-Kreis und Saale-Orla-Kreis
  4. Staatliches Schulamt Südthüringen / Sitz in Suhl
    Suhl, Hildburghausen, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen und Sonneberg
  5. Staatliches Schulamt Westthüringen / Sitz in Gotha
    Eisenach, Ilm-Kreis, Gotha, Wartburgkreis.
Schulämter Thüringen Karte
Der neue Zuschnitt der Staatlichen Schulämter und die Standorte

Vergleich alte und neue Schulamtsstruktur

  Anzahl
Schulämter
durchschnittl. Schüler
je Schulamt
durchschnittl. Fläche
je Schulamt in km2
Thüringen (neu) 5 43.047 3.234
Thüringen (alt) 11 19.567 1.470

 

Eckdaten Neuordnung Staatliche Schulämter

  Schulen
 
Schüler
 
Fläche
in km²
Einwohner
 
- Thüringen 876 215.235 16.172 2.249.882
Mittelthüringen 154 45.251 1.960 427.686
Nordthüringen 163 37.508 3.662 388.665
Ostthüringen 222 54.382 3.645 589.686
Südthüringen 163 38.208 3.718 417.517
Westthüringen 174 39.886 3.188 426.328

 

Ausgangspunkt für die Standortentscheidungen war der vom Bildungsministerium erarbeitete und vom Finanzministerium bestätigte Flächenbedarf für ein Musterschulamt von 1 239 m².

Es wurde eine Reihe von weiteren Kriterien berücksichtigt. Neben infrastrukturellen Aspekten – wie der Lage und Erreichbarkeit und der Einordnung in den Landesentwicklungsplan – flossen auch funktionelle und wirtschaftliche Überlegungen in die Entscheidung mit ein, so zum Beispiel Miethöhe, Herrichtungs- und Umzugskosten.

Alle Standortvorschläge des Thüringischen Landkreistages, des Gemeinde und Städtebundes Thüringen sowie der Landräte und Oberbürgermeister wurden geprüft. Landeseigene Immobilien erwiesen sich vor dem Hintergrund der langfristigen Standortsicherung der Eignung und der Wirtschaftlichkeit als die günstigste Variante.
 

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