5. Begegnungstreffen im September 2010 in Erfurt

Partnerschaft
V.l.n.r V. Pfeifenberger, A. Barisch, G.Pichler, C.Münch, K. Macheiner, R. Griessner, E. Müller, H. Dötsch, J. Lüftenegger, H. Wulschner, O. Hopfgarten
5. Begegnungstreffen vom 21.- 25. September 2010

Zum 5. Arbeitstreffen reiste Berzirksinspektor Robert Griessner mit drei Direktorinnen und einem Direktor an. Uns allen schon bekannt Katharina Macheiner von der Volksschule Mariapfarr und Johann Lüftenegger von der Volksschule Seetal. Neu dabei waren Gertrude Pichler, Direktorin der Volksschule Mauterndorf und Veronika Pfeifenberger, Direktorin von der Volksschule Zederhaus. Das Programm war wieder eine bunte Mischung aus Praxisbesuchen, Informationen, pädagogischem Austausch und Kultur.

Der erste Arbeitstag begann mit einer fröhlichen Gesprächsrunde. Olaf Hopfgarten und Antje Großheim interviewten die Schulleiter für eine Veröffentlichung im neuen Newsletter. Das wirklich kurzweilige Gespräch finden sie hier: Zum Gespräch

Im weiteren Verlauf des Tages konnten sich die Kollegen einen Einblick in die Ganztagesbetreuung an Erfurter Grundschulen verschaffen. Ute Eberhardt, Leiterin der Abteilung Bildungsförderung im Amt für Bildung und auch Leiterin des Modellvorhabens „Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule zur offenen Ganztagesschule“, informierte am Vormittag über das Projekt und dessen Umsetzung in der Stadt Erfurt.    Am Nachmittag wurde an der Grundschule „Otto Lilienthal“ Praxis erlebt. Hier wurde das Tamsweger Projektteam von Heiko Wulschner, Mitarbeiter der Abt. Bildungsförderung im Amt für Bildung, begleitet.

Am  Abend wurde ein Orgelkonzert in der Predigerkirche besucht.

V.l.n.r. H. Dötsch, A. Großheim, R. Griessner, V. Pfeifenberger, G. Pichler, K. Macheiner, J. Lüftenegger, C. Münch, E. Müller

Der Donnerstag stand unter der großen Thematik "Aufgabenkultur". Katharina Macheiner, Johann Lüftenegger, Robert Griessner, Antje Berghold und Antje Großheim besuchten am Vormittag die Schreibwerkstatt in der Puschkinschule. Gertrude Pichler und Veronika Pfeifenberger besuchten unter Begleitung von Elvira Osmann (SSA EF) die "Otto-Lilienthal-Schule" und sahen sich dort speziell den Unterricht in der jahrgangsgemischten Stammgruppe 3/4 an.

Am Nachmittag fand zum Thema "Aufgabenkultur" das Netzwerktreffen Erfurter Grundschulen statt. Veranstaltungsort war ebenfalls die Grundschule "Otto-Lilienthal". Die Veranstaltung bot den diesmal 50 Teilnehmern einen Markt der Möglichkeiten mit folgenden Angeboten:

Angebot 1 -  Individuelles Lernen mit der Lernstraße
                       Tina Pätzold, Beraterin für Schuleingangsphase und
                       Thüringer Bildungsplan bis 10 und Stammgruppenlehrerin
                       an der Barfüßerschule
 
Angebot 2 -   Individuelles Lernen in der Schreibwerkstatt
                       Sabine Klose, Schulleiterin der Puschkinschule
 
Angebot 3 -    „Das organisierte Chaos“ – Wochenplan, Lernpass, Mathestraße
                       Michaela Scheffler und Marlies Dunkel, Stammgruppenlehrerinnen
                       der Otto-Lilienthal-Schule
 
Angebot 4 - Wie geht es weiter in der Klassenstufe 3/4? –
                       Umgang mit offenen Lernmaterialien
                       Frau Pachali und Herr Gelesz,
                       Stammgruppenlehrer/in
                       der Otto-Lilienthal-Schule
 
Angebot 5 -  Verständnisintensives Lernen
                       Veronika Meinunger, E.U.Le. –Trainerin,
                       Lehrerin an der Puschkinschule

Präsentation Netzwerktreffen
Größe: 305.2 kB

Bilder vom Netzwerktreffen

 

 Der letzte Besuchtstag stand ganz unter dem Motto "Land und Leute kennenlernen".

Mit der Bahn ging es nach Eisenach und von dort weiter mit dem Bus auf die Wartburg. Nach dem Mittagessen besuchten die Projektteams das Bachhaus, welches unsere Gäste in besonderem Maße faszinierte.

Johann Lüftenegger reflektiert den Tag in Eisenach so:
Am 24. September 2010 hatten wir Gelegenheit, das Kulturland Thüringen näher kennen zu lernen. Diesmal stand Eisenach auf dem Programm.
Zugegeben, auf diesen Tag hatte ich mich persönlich schon besonders gefreut, interessierten mich doch die Lebensbilder Martin Luthers und der heiligen Elisabeth von Thüringen schon seit langem: Überzeugungskraft und Erneuerungswille. Demut und Nächstenliebe, Beständigkeit und Entschlossenheit– Attribute und Werte, die auch einem Pädagogen gut anstehen sollen.
Zunächst besuchten wir die Wartburg. Hier lebte einst Landgräfin Elisabeth von Thüringen
(+ 17. November 1213), die von Friedrich Heer als eine der zartesten, innigsten und liebenswertesten Heiligengestalten des Mittelalters bezeichnet wird: adlig von Geburt, mächtig durch die Heirat und gesegnet mit Gütern, erwählte sie die Armut und die Nächstenliebe zu ihrem Lebensinhalt.
1521 tritt die Wartburg wiederum in das Zentrum des Weltgeschehens, als hier der große Reformator Martin Luther unter dem Decknamen Junker Jörg das Neue Testament in das Deutsche übersetzt und - abgesehen von der Begründung der protestantischen Glaubenslehre - die Entwicklung der neuhochdeutschen Spräche entscheidend beeinflusst.
Nach einem herrlichen Mittagessen mit Thüringer Rostbrätl und Schwarzbier wandelten wir auf den Spuren von Johann Sebastian Bach. Ein Zitat, das mir noch aus der Schulzeit bekannt ist, lautet: „Nicht Bach, Meer sollte er heißen“.
Und in der Tat waren der Besuch im Bachhaus und dem angrenzenden Museum geprägt von wunderbaren Eindrücken: die mitreißende Führung und die großartige Musik, die wir im Rahmen der Führung auf Originalinstrumenten miterleben durften, und daran anschließend Entspannung-pur in den klingenden Hängestühlen. Herz, was willst du mehr?
Ob Martin Luther, die Hl. Elisabeth, Meißner Porzellan und Jenaer Glas, Meister Ekkehard, Schiller, Bach und Goethe: Thüringen hat sich auch an diesem Tag als Quelle der europäischen Hochkultur präsentiert. Vielen herzlichen Dank!

Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Abendessen beendet.

 

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