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10.12.2018, 11 Uhr bis 15:30 Uhr, Thüringer Landtag

Eröffnung der Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ und Präsentation des Inklusionsmonitors 2018

Der Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, hat am Montag, 10.12.2018, gemeinsam mit dem Verein Sozialdenker e. V. die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ im Thüringer Landtag eröffnet. Die Ausstellung wird erstmals in Deutschland gezeigt und umfasst Fotografien, Grafiken und Tastobjekte von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung. Sie wird vom 10.12.2018 bis 13.01.2018 im Thüringer Landtag zu sehen sein. Die Ausstellungsinhalte werden in verschiedenen barrierefreien Formaten vermittelt.

Am Nachmittag wurden im Thüringer Landtag auf einer Fachtagung zudem die Ergebnisse des Thüringer Inklusions-Monitors 2018 vorgestellt, die vom Erfurter Institut INSA erhoben wurden. Befragte und Unternehmen konnten ihre Meinung zu den Themen Behinderung und Inklusion äußern. Den Schwerpunkt bildete dabei die Bildung. Im Rahmen der Fachtagung werden der Monitor und Leitlinien zur schulischen Inklusion präsentiert und diskutiert.

Zum Inklusionsmonitor 2018 und der Fachtagung äußerte Joachim Leibiger: „Der Inklusionsmonitor wird seit 2016 von mir jährlich in Auftrag gegeben und vermittelt wertvolle Einblicke in das Inklusionsbewusstsein der Thüringer Gesellschaft. Dieses Mal war die Bildung der Schwerpunkt der Betrachtung. Damit liegen uns Daten vor, die wir diskutieren und bei den anstehenden Entscheidungen, etwa der Novelle des Thüringer Schulgesetzes, berücksichtigen sollten.“

Die Ergebnisse des Inklusionsmonitors 2018 finden Sie hier.

Gern können Sie sich auf der Internetseite Inklusion-im-Blick.de über die Ausstellung informieren. Hier finden Sie die Bilder erklärt mit Audiodeskription/Audiodespription in Leichter Sprache und Gebärdensprache.

Eindrücke von der Veranstaltung



Veranstaltung "100 Tage im Amt - Was nun, Herr Leibiger?" am Freitag, 15.04.2016 im Thüringer Landtag

100 Tage Behindertenbeauftragter: Neuausrichtung der Behindertenpolitik notwendig

Joachim Leibiger: „Thüringen kann mit zukunftsgerichteter Inklusionspolitik bundesweit zum Vorreiter werden!“

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Freistaats Thüringen, Joachim Leibiger, hat in Erfurt anlässlich der ersten 100 Tage seines Amtes eine Neuausrichtung der Politik für Menschen mit Behinderungen angemahnt.

Der Beauftragte hatte am 15. April 2016 im Thüringer Landtag die Fachtagung „100 Tage im Amt – was nun Herr Leibiger?“ durchgeführt. Er stellte seine Vorhaben und Ziele vor und diskutierte mit Vereinen und Verbänden, kommunalen Behindertenbeauftragten, Politikerinnen und Politikern über neue Akzente in der Landes-Behindertenpolitik. Im Mittelpunkt stand dabei die Novellierung des Thüringer Behindertengleichstellungsgesetzes. Leibiger hob hervor, dass der Landesbeauftragte zukünftig unabhängiger arbeiten und größeres Gewicht haben sollte. Deshalb sollte der Beauftragte auch künftig vom Landtag gewählt und dort angesiedelt werden - nicht wie bisher im Sozialministerium.

Der Behindertenbeauftragte Joachim Leibiger sagte: „Über meine langjährige Arbeit für die Interessen von Menschen mit Behinderung hinaus haben mich die ersten 100 Tage im Amt des Behindertenbeauftragten bestärkt, gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, politisch Verantwortlichen, aber auch der Thüringer Wirtschaft, die Themen Gleichstellung und Inklusion in einer älter werdenden Gesellschaft energisch voranzutreiben. Mit vernünftigen Rahmenbedingungen, dem notwendigen Wollen und innovativen Ideen kann Thüringen bundesweit zum Vorreiter werden. Es ist jetzt an der Zeit, mit dem neuen Landesgleichstellungsgesetz und dem geplanten Teilhabegesetz auf Bundesebene, die notwendigen Weichen zu stellen.“

Laut Leibiger muss als erster wichtiger Schritt das Sinnesbehindertengesetz zügig auf den Weg gebracht werden. „Es geht darum, auch gehörlosen Menschen einen entsprechenden Aufwandsersatz zu ermöglichen.“

Unterstützung erfährt Leibiger dabei von den Betroffenen. Der Sprecher des außerparlamentarischen Bündnisses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen, Jürgen Pfeffer, sagte: „Die Behindertenverbände stehen hinter der Arbeit des Behindertenbeauftragten und unterstützen seine Positionen. Wenn die Landesregierung glaubwürdige Behindertenpolitik machen will, muss sie die Forderungen des Beauftragten ernstnehmen und umsetzen.“

Hintergrund:

In Thüringen leben ungefähr 240.000 schwerbehinderte Menschen (Behinderungsgrad von 50 oder mehr). Eine Behinderung liegt ab einem festgestellten Grad von 20 vor. Insgesamt ist von ca. 375.000 Menschen mit einer Behinderung in Thüringen auszugehen. Ihre Rechte sind unter anderem im Thüringer Behinderten-Gleichstellungsgesetz und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen von 2006 geregelt. Ende Februar 2010 hat der Thüringer Landtag beschlossen, die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen wirksam und zeitnah in Thüringen umzusetzen.

Der Thüringer Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurde nach zweijähriger Erarbeitungsphase und am 24. April 2012 vom Kabinett beschlossen. Für das Jahr 2016 ist eine externe Evaluation des Maßnahmenplans vorgesehen. Zudem soll ein Normenscreening die Vereinbarkeit verschiedener Thüringer Gesetze mit der UN-Behindertenrechtskonvention prüfen. Parallel hierzu soll die Fortschreibung des Maßnahmenplans erfolgen.

In dieser Legislatur soll das Thüringer Behindertengleichstellungsgesetz novelliert werden. Das Ziel ist dabei die Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen und die Umsetzung tatsächlicher Gleichstellung.

Nachfolgend finden Sie die auf der Veranstaltung vorgestellte Präsentation des Behindertenbeauftragten zum Herunterladen:

Präsentation 100 Tage

Eindrücke von der Veranstaltung



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Workshop „Oberhof all inklusive“

fand am 28. Oktober 2015 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Oberhofer AWO Sano Ferienzentrum statt. Er befasste sich mit den aktuellen Entwicklungen im Behindertensport und barrierefreien Tourismus in der Rennsteigregion. Anwesend waren Vertreter von Ministerien, der Stadt Oberhof sowie von Sport- und Behindertenverbänden. Die Ergebnisse der Arbeit der im Jahre 2014 gegründeten Arbeitskreise wurden vorgestellt und diskutiert. Anhand einer Präsentation über die Nationalparkregion Eifel konnten anschauliche Eindrücke und Anregungen aus einer anderen Mittelgebirgsregion gewonnen werden. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um das Potenzial einer barrierefreien Sport- und Urlaubsregion Oberhof/Suhl erfolgreich zu entfalten.

Schwerpunkte des Workshops waren:

  • aktuelle Entwicklungen in Oberhof - Bürgermeister Herrn Schulz
  • Reflektionen zum barrierefreien Tourismus in Deutschland und Thüringen - Dr. Pagenkopf
  • Praxisbericht zur Umsetzung des Barrierefreien Tourismus im Nationalpark Eifel – Herr Wiesen
  • Berichte aus den Arbeitskreisen Sport und barrierefreie Infrastruktur – Frau Engelmann/ Frau Feuer
  • Entwicklungen im Thüringer Skiverband - Herr Oelsner
  • Bericht aus dem Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum
  • Zusammenfassende Gespräche zur Entwicklung in Oberhof.

Durch die Veranstaltung führten Herr Lorenz, Stellvertreter des Behindertenbeauftragten der Landesregierung, und Herr Dr. Pagenkopf von Neumann Consult.

Die Materialien/Präsentationen zum Workshop finden Sie hier: 

Einladung Workshop Oberhof All Inklusiv

Zusammenfassung Arbeitskreis_Barrierefreiheit Oberhof

Vortrag Dr. Pagenkopf, Neumann_Consult

Vortrag Tobias Wiesen, Nationalpark Eifel

Eindrücke vom Workshop "Oberhof all inklusive"

Eindrücke vom Workshop am 28.10.2015 in Oberhof


Eindrücke vom Workshop am 28.10.2015 in Oberhof



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