28.11.2016
Beauftragter für Menschen mit Behinderungen

Medieninformation 256/2016

Joachim Leibiger und Staatssekretär Dr. Klaus Sühl: "Wege zur Beförderung von Fahrgästen mit Elektro-Mobilen aufzeigen!"

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Freistaats Thüringen, Joachim Leibiger, und der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, haben über eine gemeinsam veranstaltete Fachtagung zum Thema „E-Scooter im öffentlichen Personennahverkehr“ informiert. Die Tagung am kommenden Mittwoch wird die aktuelle Entwicklung bei der Mitnahme von E-Scootern im ÖPNV beleuchten und zum Diskurs einladen. Unter der Überschrift „Kein Anschluss unter dieser Linie!? - Möglichkeiten und Grenzen für die Mitnahme von Elektro-Mobilen (E-Scootern) im öffentlichen Personennahverkehr“ werden Fachleute und Betroffene aus ganz Deutschland debattieren.

Wann: 30. November 2016, 10:00 Uhr
Wo: Erfurt, Thüringer Ministerium für Wirtschaft,
Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Konferenzraum, Max-Reger-Str. 4 - 8

Dieser Termin ist auch für die Bildberichterstattung geeignet.

Joachim Leibiger sagte vorab: „Seit dem Jahre 2014 befördern viele Verkehrsunternehmen Elektromobile nicht mehr in Bussen und Bahnen. Thüringer Verkehrsunternehmen sind der bundesweiten Entwicklung im Jahr 2015 gefolgt. Mittlerweile hat es Gerichtsverfahren und gutachterliche Untersuchungen gegeben. Im Bereich des Busverkehrs zeichnen sich jetzt Lösungen ab, die wir diskutieren wollen. Ich freue mich auf hochqualifizierte Fachleute, Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen sowie Verkehrsunternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. Ich möchte gemeinsam mit dem Infrastrukturministerium Wege aufzeigen und zu einem Dialog einladen. Denn Verkehrsunternehmen und Fahrgäste haben eines gemeinsam: Beide wollen einen attraktiven, nutzerorientierten und sicheren öffentlichen Personennahverkehr!“

Staatssekretär Dr. Klaus Sühl sagte vorab: „Wir wollen dem Bedürfnis der Thüringer Bürgerinnen und Bürger nach Mobilität Rechnung tragen. Wir bekennen uns zu einem attraktiven Verkehrsangebot jenseits des motorisierten Individualverkehrs sowie zu einem kundenfreundlichen ÖPNV. Ich bin mir sicher, dieses Ziel verfolgen auch unsere Verkehrsunternehmen. Aus diesem Grund müssen wir gemeinsam daran arbeiten, dass Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen abgebaut werden, damit der ÖPNV für möglichst viele Menschen zugänglich und nutzbar ist. Die Fachtagung soll dazu dienen, Argumente zwischen den Beteiligten auszutauschen und gemeinsam darüber zu sprechen, unter welchen Voraussetzungen E-Scooter-Nutzern wieder ein Zugang zum ÖPNV eröffnet werden kann.“

Hintergrund:
In Thüringen werden seit 2015 in vielen Verkehrsunternehmen Nutzerinnen und Nutzer von Elektro-Mobilen nicht mehr oder nur eingeschränkt mitgenommen. Hintergrund ist die Studie „Untersuchung möglicher Gefährdungspotenziale bei der Beförderung von Elektromobilen (E‐Scootern) in Linienbussen“, die im Auftrag des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen in Auftrag gegeben wurde. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass bei der Beförderung von E-Scootern in Linienbussen ein Gefährdungspotenzial für die E-Scooter-Fahrer und –Fahrerinnen sowie für andere Fahrgäste bestehen kann.


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