2019

Informations- und Vernetzungsveranstaltung „Mitgestalten, Mitwirken, Mitbestimmen –
Migrantinnen- und Migrantenorganisationen als Orte politischer Partizipation“

Samstag, 16. März 2019, 10:00 - 14:00 Uhr

Demokratie lebt von Menschen, die mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Auch für Migrantinnen und Migranten gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertreten und aktiv an gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsprozessen mitzuwirken. Insbesondere Migrantinnen- und Migrantenorganisationen (MO) können Orte gesellschaftlicher Teilhabe sein. Immer mehr Organisationen bieten sich als Plattform und Ansprechpartnerinnen für Fragen der Vielfalt an. Ihr Engagement ist damit eine wichtige Form demokratischer Partizipation. Wie kann diese weiter gefördert und gelebt werden? Wie verschaffen sich MO Gehör für ihre Anliegen? Was braucht es, um ein Gespräch über Fragen des Zusammenlebens auf Augenhöhe einzufordern und zu befördern?

Auf diese Fragen geht Lajos Fischer, Vorsitzender des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates, als Referent unserer Veranstaltung ein. Gemeinsam mit ihm und Ihnen möchten wir im Anschluss darüber ins Gespräch kommen, wie MO sowie Integrations-, Migrations- und Ausländerbeiräte ihre Stellung als gleichberechtigte Dialogpartnerinnen und Dialogpartner einfordern und ausfüllen können.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Anmeldung bis spätestens 9. März 2019.

Einladung & Tagesordnung

Anmeldeformular


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Informations- und Diskussionsveranstaltung „Gemeinsam leben – Aber wie?“ Denkwerkstatt mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani

sowie  „Aktiv für Geflüchtete – Aber wie?“ Vorstellung erster Ergebnisse unserer Umfrage und Gesprächsrunde rund ums Ehrenamt

Mittwoch, 6. März 2019, 10:00 - 16:00 Uhr

auf Grund der großen Begeisterung bei unserer letzten Veranstaltung mit  Mehrnousch Zaeri-Esfahani im Oktober 2017 haben wir sie noch einmal nach Erfurt eingeladen.

Lassen auch Sie sich von ihrem humorvollen Erzählstil fesseln! Während sie Erkenntnisse aus Migrationsforschung und Psychologie vorstellt, lässt Zaeri-Esfahani durch wahre Geschichten ganz in orientalischer Tradition zu, "vom Hundertsten ins Tausendste" zu gehen, um nach vielen - nur scheinbaren - Ablenkungen wieder zum Hauptthema zurück zu kommen. Hierbei geht es u.a. um die Fragen: Was ist Integration? Was hat die persönliche Identität damit zu tun? Wie lange dauert eine Integration?

Inspiriert von den humorvollen Denkanstößen von Mehrnousch Zaeri-Esfahani wollen wir über Möglichkeiten und Strategien für ein gelingendes Miteinander in Thüringen ins Gespräch kommen. Aufhänger dafür geben uns die ersten Ergebnisse unserer Ehrenamtsumfrage zu diesem Thema (Teilnahme bis zum 22. Februar 2019 möglich: www.umfrageonline.com/s/bimf-ehrenamt).

Wir hoffen, Sie am 6. März 2019 begrüßen zu können, freuen uns auf einen konstruktiven Austausch und Ihre Anmeldung bis spätestens 26. Februar 2019

Einladung

Anmeldung


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Informations- und Diskussionsveranstaltung „Roma in Deutschland – zwischen Romantisierung, Realität und Rassismus“

Mittwoch, 30. Januar 2019

„Schubladen helfen nicht weiter“ ist eines der Fazits der Veranstaltung „Roma in Deutschland - zwischen Romantisierung, Realität und Rassismus“, zu der die Beauftragte am 30. Januar 2019 nach Erfurt einlud.

 

Seit Jahrhunderten leben Roma in Deutschland. Sie sind in Deutschland ebenso wie deutsche Sinti als Minderheit anerkannt. Oft wahrgenommen als Balkanflüchtlinge handelt es sich bei den neu zugewanderten Roma hauptsächlich um Arbeitsmigrantinnen und -migranten aus EU-Staaten. Roma waren und sind massiv von Vorurteilen und Ausgrenzung betroffen. Doch was wissen wir wirklich? Wie sieht die Realität in Vergangenheit und Gegenwart aus? Welche Wege gibt es, die gesellschaftliche Akzeptanz und Wertschätzung sowie die Partizipationsmöglichkeiten von Romafamilien in Thüringen zu erhöhen?

 

Referent Christoph Leucht, Projektberater und Rommediatoren-Trainer unter anderem im ROMACT Programm des Europarats, entlarvte und erläuterte auch mit Blick auf die historische Entwicklung Vorurteile und Stereotype, mit denen Roma und Sinti konfrontiert sind. Bei der Frage, was es zu tun gäbe, verwies er auch auf die EU Vorgabe an alle Mitgliedsstaaten, nationale Strategien zur Integration der Roma zu entwickeln und umzusetzen. Hierfür habe die Bundesregierung noch nicht viel vorzuweisen.

 

Prof. Reinhard Schramm, Vorsitzender der jüdischen Landesgemeinde, betonte beim abschließenden ExpertInnengespräch das verbindende Schicksal: „Unsere Vorfahren sind in den gleichen Gaskammern ermordet worden“ und erklärt sich in seinem Statement mit den Sinti und Roma solidarisch.

 

Christina Büttner, ezra Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, Anne Tahirovic, IDZ Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft bestätigten, dass auch aus ihrer Sicht erheblicher Sensibilisierungsbedarf zu dem Thema besteht.

 

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung des 2017 gegründeten Landesverbandes der Roma, RomnoKher Thüringen e.V. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Teilhabe von Roma und Sinti zu stärken. Vereinsvorsitzender Jens Hellmann und Elvira Böhm-Demir stellten ihr Anliegen und ihre Arbeit vor. Die Internetpräsenz von RomnoKher e.V. ist noch im Aufbau. Solange vermittelt das Büro der BIMF gern den Kontakt zum Vereinsvorsitzenden Jens Hellmann.


19-01-30 Publikum Roma-va

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