2018


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Fachtag "Schutzkonzepte in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete gelingend gestalten"

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Aufgrund der neuen "Verordnung über Mindeststandards bei der Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten in Thüringen (ThürGUSVO) sind für alle Gemeinschaftsunterkünfte Gewaltschutzkonzepte zu erarbeiten.

Die Notwendigkeit und der Mehrwert von Gewaltschutzkonzepten in Gemeinschaftsunterkünften waren Thema des gestrigen Fachtags, den die Beauftragte mit einem interdisziplinären Team aus dem Landesjungendhilfeausschuss organisiert hat. Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff von der Hochschule Landshut, Frau Dr. Margarethe Wegenast, Projektkoordinatorin in Brandenburg, und Frau Steffi Wenig, Gewaltschutzkoordinatorin der Stadt Jena, brachten ihr Expertinnenwissen ein und standen den über 80 Teilnehmenden aus fast allen Landkreisen Thüringens für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Darüber hinaus wirkten auch Frau Guntau (Präventionsstelle Landespolizeidirektion), Herr Carsten Nöthling (Kinderschutzbund) sowie Herr Björn Johansson (Diakonie) mit umfangreichen Materialien und persönlichen Auskünften und Beiträgen an der Veranstaltung mit. 

Umfangreiche Informationen zur Erstellung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten in Gemeinschaftsunterkünften gibt es unter www.gewaltschutz-gu.de.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit folgenden Partnerinnen und Partnern der Arbeitsgruppe "Schutzkonzepte und Mindeststandards in Gemeinschaftsunterkünften" initiiert und organisiert: Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf), Bund Evangelischer Jugend in Mitteldeutschland (bejm), Diakonie Mitteldeutschland sowie Deutscher Kinderschutzbund (Landesverband Thüringen e.V.).

Link zur Pressemitteilung

Bilder aus der Veranstaltung


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Ip 2018 Neu

Verleihung des Thüringer Integrationspreises 2018

Montag, 22. Oktober 2018

Der Thüringer Integrationspreis wird seit 2011 durch die Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge vergeben. Sie würdigt damit herausragende Beiträge zur Integration und zum interkulturellen Zusammenleben der Menschen in Thüringen.

Unter dem Motto „Lebensgeschichten – miteinander gestalten“ haben sich 2018 wieder zahlreiche Thüringer Vereine, Initiativen und Einrichtungen beworben, die Zugewanderten Raum und Möglichkeit bieten, ihre Lebensgeschichten zu teilen und gemeinsam mit anderen hier in Thüringen weiterzuentwickeln. Die drei Preisträgerinnen und Preisträger wurden neben dem Preisgeld mit einem Filmportrait ausgezeichnet, das ihre Geschichte erzählt.Die Preisträgerfilme entstanden im Rahmen eines Studienmoduls der Bauhaus-Universität Weimar.

Die feierliche Preisvergabe mit Premiere der Preisträgerfilme fand am 22. Oktober 2018 im Augustinerkloster zu Erfurt statt. Die Filme können Sie sich hier ansehen.

In diesem Jahr gab es noch eine Besonderheit: Im Rahmen der Veranstaltung hat auch der Auftakt der Kampagne „Ein Thüringen für Alle“ inklusive der Vorstellung der Thüringer Willkommensbotschafterinnen   und -botschafter unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Bodo Ramelow stattgefunden.  

Augenblicke


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Eröffnung Interkulturelle Woche 2018

Freitag, 21. September 2018

Zur Eröffnung der 28. Interkulturellen Woche (IKW) lud Mirjam Kruppa unter dem Motto "Vielfalt verbindet - Vielfalt bewegt" in diesem Jahr in den Stadtgarten Erfurt. Mehr als 400 Besucherinnen und Besucher folgten ihrer Einladung und verbrachten einen bewegenden und bewegten Abend mit Theater, Musik und Tanz.

Eine bunte Schauspiel- und Musiktruppe unter Regie von C.W. Olafson präsentierte die Premiere ihres Theaterstücks "move and wait". Anschließend sorgte DJane Pachamama mit Rhythmen aus aller Welt für Bewegung.

Eindrücke


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Geschlechterrollen im Migrationskontext – Zwischen Mythen, Vorurteilen und Realität

Montag, 3. September 2018

"Diversity is not just fun!" lautet ein Fazit unserer Veranstaltung am 3. September 2018. Vielfalt fordert auch heraus und verlangt die aufrichtige Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen.

Über 200 Gäste folgten der Einladung der Thüringer Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge an die Universität Erfurt und setzten sich mit "Geschlechterrollen im Migrationskontext" auseinander.

Der Vormittag bot eine wissenschaftliche Einführung: Frau Prof. Dr. Castro Varela zeigte auf, warum Vorurteile zu bestimmten Rollenzuschreibungen undemokratisch sind und Herr Prof. Dr. Uslucan gab einen Überblick zu Veränderungen von Väter- und Männerrollen bei türkischen Zugewanderten.                                                     Der Nachmittag war Praxisberichten gewidmet: Jungen- und Männerarbeit, Hilfe im Frauenhaus und die Beratung von LSBTI* in Bezug auf Geflüchtete wurden in den Blick genommen.

Link zur Pressemitteilung

Interview von Radio F.R.E.I. mit Frau Prof. Dr. Castro Varela

Grußworte Kruppa Schmolinski

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Grußworte

© Kruppa und Schmolinski

Momente


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Aufenthaltsrechts- und (Sozial-) Leistungsrecht von EU-Bürgern

Mittwoch, 27. Juni 2018

 

vor rund einem Jahr bot die Rechtsanwältin Eva Steffen, Expertin für migrationspezifisches Sozialrecht in einem Seminar einen Überblick über das geänderte Recht der Unionsbürgerschaft und über Anspruchsvoraussetzungen auf Leistungen nach dem SGB.

Auf Grund der guten Erfahrung und Rückläufe haben wir Eva Steffen gebeten, das Thema auch dieses Jahr für uns aufzugreifen: Am 27 Juni 2018 wird Frau Steffen zu aktuellen Entwicklungen referieren und weitere Erläuterungen und Fallbeispiele zu Fragen zu Leistungsansprüchen ausführen. Ausgangslage bildet das von ihr zur Verfügung gestellte Handout ab, welches nach wie vor über unsere Webseite hier herunter geladen werden kann.

Eva Steffen ist seit 1996 Rechtsanwältin in Köln, hat ihre berufliche Laufbahn mit dem Ausländer- und Asylrecht begonnen und sich später auf die migrationsrechtlichen Bezüge des Sozialrechts spezialisiert. Neben Eva Steffen wird am Nachmittag Kirstin von Gräfe, Projektleiterin der „IQ-Servicestelle Zuwanderung“ der IBS gGmbH aufenthaltsrechtliche Fragen beantworten. Als Juristin und ausgebildete Verwaltungswirtin liegt ihr Schwerpunkt in der Verdeutlichung von Behördenabläufen.

Im Vorfeld der Veranstaltungen können Fragen an das Büro der BIMF unter Mail  gesendet werden.

 


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Stark in Vielfalt – Empowerment von und mit Migrantenselbstorganisationen

 
Samstag, 28. April 2018
 
Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter von Thüringer Migrantenselbstorganisationen sowie Unterstützerinnen und Unterstützer folgten der Einladung der Thüringer Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge, Frau Mirjam Kruppa, und diskutierten gemeinsam über derzeitige Aktivitäten, aktuelle Herausforderungen, Alltagsrassismus und Diskriminierungserfahrungen sowie über Möglichkeiten einer stärkeren Sichtbarkeit ihrer Organisationen.
 
Die Veranstaltung stand im Zeichen des Dankes. Sie bestärkte allen aktiven Organisationen in ihrer wichtigen Funktion als Brückenbauerinnen und Brückenbauer sowie darin, der Vielfalt in Thüringen durch Ihre Arbeit weiterhin Gesicht und Stimme zu geben.
 
Als Referent und Gesprächspartner konnte Herr Koray Yılmaz-Günay, Vorstandsmitglied beim Migrationsrat Berlin sowie Mitglied der Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“, gewonnen werden. Er erarbeitete im gemeinsamen Diskurs mit den Teilnehmenden konkrete Handlungsempfehlungen im Umgang mit Diskriminierung und ermutigte die Anwesenden, in einen kritischen Dialog mit der Politik zu treten.

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