2016

Seminar 5122016

Informations- und Vernetzungsveranstaltung: „Ehrenamtskoordination – Herausforderungen, Chancen, Entwicklungspotentiale“

 

Auf Einladung der Ehrenamtskoordinatorinnen aus dem Büro der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge fand am 5. Dezember 2016 eine Informations- und Vernetzungsveranstaltung zu den besonderen Herausforderungen der Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe statt.

Damit ehrenamtliches Engagement dauerhaft und zielgerichtet gelingt, ist eine gute und konstruktive Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren unabdingbar.

Herr Dr. Jürgen Schumacher von der INBAS-Sozialforschung GmbH erörterte im Rahmen seines Vortrages sowie auf Grundlage des Handlungsleitfadens „Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen“ zentrale Punkte einer gelungenen Zusammenarbeit.

Des Weiteren formulierte Herr Dr. Serhat Karakayali vom Berliner Institut für empirische Integrations- und  Migrationsforschung auf Basis des Teilprojekts „Pionierinnen der Willkommensgesellschaft. Strukturen und Motive des Engagements für Geflüchtete“ konkrete Handlungsempfehlungen für die Koordinierungsarbeit in der Geflüchtetenhilfe.

Zur Beförderung des aktiven Erfahrungsaustauschs wurde mit der Veranstaltung auf den explizit geäußerten Bedarf nach Vernetzung der einzelnen Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte reagiert und die Möglichkeit geboten, die Arbeit sowie die Strukturen in den einzelnen Landkreisen vorzustellen, sich direkt über bestehende und funktionierende Projekte auszutauschen, aber auch konkrete  Handlungsbedarfe in den einzelnen Regionen zu besprechen.


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Thüringen sagt Danke

"Thüringen sagt Danke" - Auftaktveranstaltung

Am Samstag, dem 5. November 2016, fand die Auftaktveranstaltung der Reihe "Thüringen sagt Danke" in Gera statt.

Mirjam Kruppa, Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, und die Ehrenamtskoordinatorinnen Anja Flaig, Christine Sommer und Medine Yilmaz luden Ehrenamtliche aus ganz Ostthüringen ein, um sich im Rahmen der Veranstaltung für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe zu bedanken. Auch Migrationsminister Dieter Lauinger war vor Ort und sprach den Helferinnen und Helfern seinen Dank aus.


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Infoveranstaltung „Migrantenselbstorganisationen in Thüringen“

Am 29. Oktober 2016 fand auf Einladung von Mirjam Kruppa, Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu Migrantenselbstorganisationen in Thüringen statt.  Hintergrund der Veranstaltung: Viele derer, die in den vergangenen Monaten in Thüringen Zuflucht gefunden haben, kommen nun hier im Alltagsleben an. Damit wächst auch ihr Bedürfnis, sich zu artikulieren und zu organisieren. Eine mögliche Form dafür bietet die Gründung von Migrantenselbstorganisationen.

Die Anzahl der Migrantenselbstorganisationen in Thüringen war aufgrund der bislang eher geringen Zahl von Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund nicht sehr hoch. Doch nach und nach wächst der Bedarf. Solche Organisationen sind nicht nur Kultur- und Interessenvertreter einer bestimmten Migrantengruppe, sondern können darüber hinaus eine Brückenfunktion ausfüllen: Sie vermitteln zwischen Zugewanderten und der einheimischen Gesellschaft, indem sie helfen, die herkömmlichen Strukturen zu verstehen und ihre mitgebrachte Kultur in diesem neuen Rahmen zu leben.

Als Referentin konnte Frau Dr. Susanne Huth gewonnen werden. Sie ist Expertin für Integration und bürgerschaftliches Engagement und berichtete unter anderem über die Funktionen und Potenziale von Migrantenorganisationen. Neben Frau Dr. Huth standen ebenfalls Mirjam Kruppa sowie ihre Mitarbeiterin Frau Medine Yilmaz in ihrer Funktion als Ehrenamtskoordinatorin, die Migranten in den letzten Monaten bei der Gründung von solchen Vereinen begleitet hat, als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Darüber hinaus waren auch bereits bestehende Migrantenselbstorganisationen eingeladen, um über ihre Arbeit und Erfahrungen zu berichten.

Artikel der Thüringer Allgemeinen (29.10.16) zur Veranstaltung


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Informationsveranstaltung "Familiennachzug aus Syrien"

Die Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge hat am 5. Oktober 2016 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Familiennachzug aus Syrien“  durchgeführt.

Die Veranstaltung war gerichtet  an Thüringer Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Situation der Flüchtlinge interessieren und ihnen helfen wollen.

Viele Menschen sind aufgrund des Krieges aus Syrien geflohen. Die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer und der nicht minder beschwerliche Weg über Ländergrenzen hinweg fordern erhebliche Opfer und verursachen große Kosten. Viele Familien entscheiden sich daher, nur ein Familienmitglied auf die Reise zu schicken und hoffen, dass die Familie ihm folgen kann wenn die Flucht gelingt.

Familienzusammenführung ist wichtig, weil die Sicherheit ihrer Angehörigen die Flüchtlinge zuversichtlich und hoffnungsvoll  stimmt und dadurch  ihre erfolgreiche Integration begünstigt.

Anerkannte Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch auf den Nachzug  von Ehepartnern und minderjährigen Kindern. Volljährige Kinder, Geschwister und andere nahe Familienmitglieder sind aber von dieser Möglichkeit ausgenommen.

In Thüringen besteht dennoch die Chance, jenseits des Rechtsanspruchs, mittels einer Verpflichtungserklärung weitere Familienmitglieder nachzuholen. Die Verpflichtung setzt jedoch Bonität voraus. Wenn die anerkannten Flüchtlinge selbst  nicht ausreichend  finanzielle Sicherheit haben, um eine solche Erklärung abzugeben, können sich Spendengemeinschaften helfend einschalten.   

In Berlin hatte sich in März 2015 der erste „Flüchtlingspaten Syrien“ Verein zusammengefunden, um Angehörige syrischer Flüchtlinge logistisch sowie finanziell bzw. durch Verpflichtungserklärungen zu unterstützen. Mitglieder des Berliner Vereins haben den Veranstaltungsteilnehmern aus ihren Erfahrungen berichtet.

Auch in Thüringen ist inzwischen der „Thüringer Flüchtlingspaten Syrien e.V.“ gegründet worden. Der Verein, der bereits einige Familien betreut und jede Unterstützung gut gebrauchen kann, hat die Gelegenheit genutzt, um sich dem interessierten Publikum vorzustellen und für Sponsoren zu werben.

Thüringer Flüchtlingspaten


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Eröffnung der Interkulturellen Woche 2016

Am 23. September 2016 eröffnete Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftrage für Integration, Migration und Flüchtlinge, die 26. Interkulturelle Woche (IKW) des Freistaats Thüringen und der Landeshauptstadt Erfurt. Neben Grußworten von Migrationsminister Dieter Lauinger, Erfurts Sozialbürgermeisterin Tamara Thierbach sowie der stellvertretenden Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt Erfurt, Julia Keller, hielt zudem Bundesverfassungsrichter a. D. Prof. Dr. Brun-Otto Bryde, Jurist und Experte für Verfassungs-, Völker- und Menschenrechte, einen Festvortrag zum Thema „Die Verfassung der Vielfalt“. Musikalisch begleitet wurde der Abend von dem Trio "Les Soleils".

Bundesweit wird die "Interkulturelle Woche" in den Städten und Gemeinden Deutschlands durchgeführt. Sie bietet die Möglichkeit, auf Fragen der Migration, der Integration und auf Minderheitenfragen einzugehen. Unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ stand die IKW 2016, vom 23. September bis zum 2. Oktober im gesamten Freistaat mit unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten begangen wurde.

Weitere Informationen zur IWK 2016 in Erfurt: >>>hier


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"Fördermöglichkeiten und Schulungsangebote für die Organisation des Ehrenamtes in der Arbeit mit Flüchtlingen"

Auf Einladung der Ehrenamtskoordinatorinnen aus dem Büro der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa, fand am 29. August 2016 erneut eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit statt.

Es gibt eine Vielzahl an Programmen und Fördermöglichkeiten, die Flüchtlingsarbeit und Integrationsprojekte fördern sowie Akteurinnen und Akteure in der Arbeit mit Geflüchteten unterstützen. Mit der Veranstaltung sollte die Möglichkeit geboten werden, einen kompakteren Einblick in die Thüringer Förderlandschaft im Bereich der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten zu erhalten. Der Fokus lag auf den Themenschwerpunkten Migrations- und Integrationsarbeit sowie Bildungs- und Qualifizierungsprojekte sowohl für Ehrenamtliche als auch Hauptamtliche. In erster Linie richtete sich die Veranstaltung an hauptamtliche Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter von Behörden, Vereinen, Organisationen und Trägern, die gemeinsam mit Ehrenamtlichen im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integrationsprojekte tätig sind.

Bei Fragen zum Thema Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit, zu Fördermöglichkeiten oder Schulungsangeboten, wenden Sie sich bitte an die Ehrenamtskoordinatorinnen im Büro der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge: >>>Mail


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Familiennachzug aus Syrien - Informationsseminar

Am Montag, dem 13. Juni 2016, hatte die Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge zu einer Informationsveranstaltung über den Familiennachzug aus Syrien eingeladen.

Seit vergangenem Jahr sind rund 5.400 Menschen aus Syrien nach Thüringen geflohen und haben hier Asyl beantragt. Viele Familienväter haben diese schwierige Reise auf sich genommen, weil sie ihren Frauen und Kindern einen sicheren Weg aus dem Leid und der Bedrohung im Heimatland ermöglichen wollten. Manch Minderjähriger wurde von seinen Eltern auf den gefährlichen Weg nach Deutschland geschickt, um von dort seine Angehörige nachzuholen. Die Möglichkeit der Nachholung von Familienmitgliedern ist im „Familiennachzug“ geregelt.

Die rechtliche Voraussetzungen und das amtliche Prozedere der Familienzusammenführung waren in den vergangenen Monaten immer wieder politischer Gesprächsstoff, was zu viel Verwirrung und Verunsicherung sowohl in den Reihen der Flüchtlinge, wie auch unter der Bevölkerung gesorgt hat.

Die Veranstaltung  sollte den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Betreuern Antworten geben und Hilfestellungen aufzeichnen, um die Fragen und Ängsten der Antragstellern beantworten und beruhigen zu können. Hauptreferent war Rechtsanwalt Thomas Oberhäuser, Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses der ARGE Ausländer- und Asylrecht im Deutschen Anwaltverein.    

Seminar Handout "Familiennachzug aus Syrien"


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 „Geflohen aus Afghanistan“

Nach Syrien und Irak stammen die meisten Menschen, die 2016 nach Thüringen gekommen sind und Asyl beantragt haben, aus Afghanistan. Medial steht das  Land weniger im Fokus als der Nahe Osten. Die Probleme der afghanischen Staatsangehörigen aber sind vielfältig: ihre Asylverfahren dauern sehr lange, ihre Integrationsmöglichkeiten während der Verfahren sind beschränkt und geduldete Personen fürchten die Abschiebung.

Auf Einladung der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge fand am Montag, 4. April 2016, eine Informationsveranstaltung über Ursachen der Flucht und Lage der Geflohenen aus Afghanistan in der Bundesrepublik statt.

Dabei hat Mirjam Kruppa einführend über Zahlen und Umstände zum Asylverfahren in Bezug auf Afghanen berichtet. Auch die Problematik der Integration nicht anerkannter Flüchtlinge und die Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung sowie die aktuelle politische Diskussion um Abschiebungen nach Afghanistan wurden ih ihrem Vortrag thematisiert.

Friederike Stahlmann, Doktorandin der Ethnologie am Max-Planck-Institut in Halle(Saale) und Afghanistan- Expertin bot anschließend Hintergrundinformationen zu afghanischen Flüchtlingen. Was prägt die Situation in ihrer Heimat? Was bewegt die Menschen zur Flucht? Und was haben sie „im Gepäck“? Auch die Frage, was die Geflohenen bei der Rückkehr in die Heimat erwartet und die besondere Rolle unbegleiteter minderjähriger Afghanen wurden ausführlich besprochen.

Friederike Stahlmann beschäftigt sich seit 2000 schwerpunktmäßig mit dem Land dessen Menschen sie in mehreren Forschungsreisen kennengelernt hat. Es ist ihr Anliegen, Mitarbeiter in der Flüchtlingsbegleitung zu unterstützen und mit ihrer Expertise Verständnis für die Flüchtlinge aus Afghanistan zu fördern.

Mirjam Kruppa: Seminarunterlagen Afghanistan


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"Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit"

Am 20. Februar 2016 fand auf Einladung von Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit statt. Brigitte Manke, Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung, hat gelungene Beispiele von Flüchtlingsarbeit im Ehrenamt vorgestellt und gemeinsam mit Mirjam Kruppa und den anwesenden Gästen über folgende Themen diskutiert:

- Was ist Ehrenamt: Wo beginnt es - wo hört es auf?
- Abgrenzung von Ehrenamt - bürgerschaftlichem Engagement - Arbeitstätigkeit
- Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit - Wie sieht das aus?
- Ehrenamtliche Tätigkeit von Asylbewerbern - Besonderheiten und Auswirkungen
- Versicherungsaspekte ehrenamtlicher Tätigkeit
- Vergütung von Ehrenamt, steuerliche Anrechnung und sonstige Aspekte

Zur Internetseite der Thüringer Ehrenamtsstiftung


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