17.01.2017
Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

Medieninformation 1/2017

Keine Abschiebungen nach Afghanistan: Integrationsangebote schaffen

In der laufenden Debatte um Abschiebungen nach Afghanistan begrüßt die Beauftragte des Freistaates Thüringen für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa, die Positionierung des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, vorerst keine Abschiebungen nach Afghanistan durchzuführen.

„Solange die Sicherheitslage in Afghanistan so prekär ist, wie im aktuellen Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks aufgezeigt, sind Abschiebungen dorthin nicht zu verantworten. Der anderslautenden Meinung des Bundesinnenministeriums fehlt eine tragfähige Begründung und zwar insbesondere in Bezug auf den ausführlichen Bericht des Flüchtlingshilfswerks vor Ort.“

Die meisten Menschen, die in Thüringen Asyl beantragt haben, stammen aus Syrien, dem Irak und eben Afghanistan. Dabei lässt die gegenwärtige Entwicklung in Afghanistan eine Verbesserung der Sicherheitslage in absehbarer Zeit nicht erwarten. Im Gegenteil: Seit April 2016 ist es in dem Land am Hindukusch immer nur gefährlicher geworden.

„Daher muss es im öffentlichen Interesse sein, für Menschen aus Afghanistan, die in Thüringen Zuflucht gesucht haben, alle Integrationsangebote zu öffnen: Sie brauchen Zugang zu Sprachkursen, zu Bildung und zum Arbeitsmarkt, damit sie an unserer Gesellschaft teilhaben können”, so Kruppa abschließend.

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