17.11.2016
Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

Medieninformation 11/2016

Thüringer Integrationspreis verliehen

Der erste Platz (3.000 Euro) ging an das „Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk“. Es bietet zum Beispiel rechtliche Unterstützung an, betreibt ein Begegnungszentrum und organisiert Tauschbörse für Kleidung und Alltagsgegenstände. Derzeit werden rund 180 Flüchtlinge unterstützt, die in der Stadt untergebracht sind, sowie 60 weitere, die in Frauenwald, Großbreitenbach und Gehren wohnen. Das Netzwerk vereint circa 300 interessierte und aktive Unterstützende.

Mit Platz zwei (2.000 Euro) wurde die CABANA „Teestube und Spielzimmer für Flüchtlingskinder“ geehrt, eine Initiative des Evangelischen Kirchenkreises Henneberger Land für die Flüchtlingsunterkunft in Suhl-Freiberg. Es entstanden in Suhl Ruheräume, in denen Flüchtlinge mehrmals in der Woche Gelegenheit haben, erste Kontakte zu knüpfen, sich Rat und Unterstützung zu holen.

Rang drei (je 500 Euro) teilen sich zwei Projekte: Bei „Me, Myself & Schiller“ wurden in Zusammenarbeit von deutschen Jugendlichen und Geflüchteten vier Filme gedreht. Der Zwischenwelten e. V. Bad Langensalza organisiert unter anderem Spendensammlungen für Flüchtlinge.

Ministerpräsident Bodo Ramelow sagte: „Es gehört zu den Kernaufgaben, Menschen den Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und entsprechende Infrastrukturen zu schaffen. Gleichwohl wird Integration nur gelingen, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, die auf das Zusammenwirken von Bund und Ländern ebenso angewiesen ist wie auch auf eine tatkräftige Zivilgesellschaft. Wir brauchen ein Klima der Gesprächs- und Aufnahmebereitschaft und wechselseitiger Akzeptanz. Alle Projekte, die für die Auszeichnung mit dem Integrationspreis vorgeschlagen wurden, widmen sich der wichtigen Aufgabe, Zuwanderern Wege zu chancengleicher Teilhabe zu ebnen. Sie leisten auf sehr kreative und wirksame Weise einen Beitrag zur Integration; sie verdienen unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt.“

„Die Einsendungen zeigen das vielseitige Engagement für die Integration vor Ort“, sagte die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge. „Dabei reichte das Spektrum von Dokumentar- und Spielfilmen über Wohnprojekte hin zu ehrenamtlichen Initiativen. All diese Projekte tragen ganz praktisch dazu bei, dass Integration gelingen kann. Derartiges Engagement wollen wir würdigen und wir hoffen, dass es zum Vorbild für weitere Ideen wird.“

Der Thüringer Integrationspreis wurde zum ersten Mal im Jahr 2011 verliehen. In diesem Jahr gab es 29 Bewerberinnen und Bewerber (2015: 24).

Integrationspreis 2016

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