Zuständigkeit

Diese Karten zeigen die Zuständigkeit des Hauptstaatsarchivs Weimar in verschiedenen Zeitabschnitten.

Durch Anklicken lassen sich die Karten vergrößern.

Karte mit Gebieten im Zuständigkeitsbereich des Hauptstaatsarchivs Weimar bis 1920 Thüringische Staaten und preußisches Thüringen 1918/20

Karte mit Gebieten im Zuständigkeitsbereich des Hauptstaatsarchivs Weimar ab 1920 Land Thüringen 1920 - 1952

Karte mit Gebieten im Zuständigkeitsbereich des Hauptstaatsarchivs Weimar 1952-1990 Bezirke Erfurt, Gera, Suhl 1952 - 1990

Zuständigkeit der Abteilungen des Landesarchivs - Karte des Freistaats Thüringen mit farbig eingezeichneten Sprengeln Freistaat Thüringen ab 1990 (139.7 kB)

 

Geschichte

Begründet 1547 mit der Errichtung der Residenz der ernestinischen Linie des Hauses Wettin in Weimar. Seitdem Entstehung von zwei Archivkörpern durch Zusammenfassung der bisherigen archivalischen Überlieferung der ernestinischen Regierungen und ihrer Vorgänger zum Gemeinschaftlichen Hauptarchiv des Sachsen-Ernestinischen Gesamthauses (Ernestinisches Gesamtarchiv) und die Neubildung des Zentralarchivs des ernestinischen Herzogtums Sachsen-Weimar, zuletzt als Geheimes Haupt- und Staatsarchiv des Großherzogtums, nach Aufhebung der Monarchie (1918) des Freistaates Sachsen-Weimar-Eisenach. 1865 trat als dritter Archivkörper das Großherzogliche Hausarchiv hinzu.

Nach der Gründung des Landes Thüringen (1920) wurden die bisherigen Archive ab 1923 zum Thüringischen Staatsarchiv vereinigt, das ab 1926 mit der Direktion aller Staatsarchive (Arnstadt, Altenburg, Gotha, Greiz, Meiningen, Rudolstadt, Sondershausen) verbunden war und als solches das Hauptarchiv des Landes bildete. Seit 1951 führte es die Bezeichnung Thüringisches Landeshauptarchiv (mit unterstellen Landesarchiven Altenburg, Gotha, Greiz, Meiningen, Rudolstadt, Sondershausen). In der Archivorganisation der DDR war es ab 1965 Staatsarchiv für den Bezirk Erfurt (mit unterstellten Historischen Staatsarchiven bzw. Außenstellen Altenburg, Gotha, Greiz) und firmiert nach der Neugründung des Freistaates seit 1991 als Thüringisches Hauptstaatsarchiv. Im Jahr 2016 wurden die zuvor selbständigen sechs Staatsarchive organisatorisch zu einem Landesarchiv Thüringen zusammengefasst und das Hauptstaatsarchiv Weimar eine Abteilung.

Für die Zeit vor 1918 erstreckt sich die historische Zuständigkeit auf die alte Landgrafschaft Thüringen (bis 1247), das wettinische Kurfürstentum Sachsen (bis 1547) und zuletzt auf das ernestinische Herzogtum bzw. Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Im 1920 gegründeten Land Thüringen war das Staatsarchiv in Weimar das Landeshauptarchiv, das auf der Grundlage der Thüringischen Archivordnung von 1932 für alle zentralen thüringischen Landesbehörden sowie für nachgeordnete Einrichtungen in den Städten Jena und Weimar und den Landkreisen Stadtroda und Weimar zuständig war. Nach der Auflösung des Landes (1952) war es nur noch zuständig für die bezirklichen Verwaltungseinrichtungen und Staatsbetriebe des Bezirkes Erfurt (bis 1990).

Im neuen Freistaat Thüringen (ab 1990) erstreckt sich die funktionale Zuständigkeit des Hauptstaatsarchivs auf die obersten und oberen Landesbehörden, auf deren nachgeordnete Behörden und auch solche des Bundes örtlich auf das Gebiet der Städte Erfurt und Weimar.

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Logo Schöffenwahlen 2018 Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen