Gartendenkmalpflege

Bendeleben Orangerie

Bendeleben


Orangerie und Garten
Bad Köstritz schlosspark

Bad Köstritz


Schlosspark
Bergfried

Saalfeld


Park und Villa Bergfried
Buttst _dt _alter Friedhof

Buttstädt, Alter Friedhof


Ein Thüringer Camposanto
Ebeleben _schlossgarten

Ebeleben


Schlossgarten
Gotha _schlosspark

Gotha


Schlosspark
Greizer Park

Greizer Park


Iga _61

Erfurt


iga’61, heute egapark
Mühlhausen _neuer Friedhof

Mühlhausen


Neuer Friedhof
Meiningen Englischer Garten

Meiningen


Englischer Garten
Park Altenstein

Bad Liebenstein


Park Altenstein
Weimar Rittergut Holzdorf

Weimar


Rittergut Holzdorf

Gartendenkmalpflege
Dr. Martin Baumann
martin.baumann{at}tlda.thueringen{punkt}de


Gartendenkmale - historische Zeugnisse der Gartenkultur und Freiraumgestaltung

Gartendenkmale bestehen – im Gegensatz zu baulichen Denkmalen - vorwiegend aus pflanzlichem, und damit lebendem Material. D. h. sie wachsen und  verändern ihr Erscheinungsbild mit den Jahreszeiten abhängig von der Art und dem Wachstum der Pflanzen und  von der Pflege.

Dabei besteht ein Garten nicht nur aus bepflanzten Flächen, sondern auch aus baulichen Elementen, wie Wegen, Mauern, Treppen, Gartenhäusern u. a. Weit größer noch als bei einem Gebäude ist die Vielfalt an gestalterischen Prinzipien und Möglichkeiten, nach denen Gartenräume, Sichtachsen, Bodenmodellierungen u. a. arrangiert und komponiert werden. Man spricht daher von Gartenkunst - den konservatorischen Umgang mit den Zeugnissen der Gartenkunst, also das Bemühen, historische Anlagen und Anlagenreste zu erhalten bzw. wiederherzustellen nennt man Gartendenkmalpflege.

Historische Gärten und Parkanlagen gehören mit zum schönsten kulturellen Erbe Thüringens. Dazu gehören, als  Folge der Kleinstaaterei, viele fürstliche Parkanlagen, wie der Schlosspark in Ebersdorf, der Altensteiner Park oder die zum Welterbe der UNESCO gehörigen Weimarer Parkanlagen, aber auch Villengärten und Villenparks - vor allem am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden zahlreiche vornehme Villen mit ihren Gärten, so etwa der Park Bergfried in Saalfeld und der Park Hohenrode in Nordhausen.

Zum gartenkünstlerischen Erbe gehören jedoch nicht nur Park- und Gartenanlagen im engeren Sinne sondern auch städtische Grünanlagen, wie der in den 1920er Jahren angelegte Nordpark in Erfurt und, ein in Deutschland herausragendes Zeugnis der Gartenkultur der 1960er Jahre, die iga’61, der heutige egapark – aber auch Friedhöfe, Alleen, Kuranlagen, Kleingärten, Grünanlagen in Wohnsiedlungen und andere gestaltete Freiflächen.

Manche dieser Grünanlagen existieren, in wechselnder Gestaltung bereits seit dem 17. oder 18. Jahrhundert, einige, wie der Küchengarten in Gera oder der Camposanto in Buttstädt sogar seit dem 16. Jahrhundert am selben Ort. Damit zählen sie zu den ältesten, heute noch erhaltenen, gestalteten Siedlungsbereichen.

Viele dieser Gartendenkmale sind mit den Namen großer Künstler verbunden, wie dem Fürsten Pückler-Muskau, Carl Eduard Petzold, Henry van de Velde, Hermann Muthesius, Thilo Schoder, Heinrich Siesmayer, Lossow und Kühne, Max Bromme und Reinhold Lingner.

 

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