29.06.2018
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Medieninformation

Grabungsführung in der Hoffnung in Schmalkalden am 05. Juli 2018: Vom Ministerialensitz zum Handwerkerviertel

Im April 2018 begannen bauvorgreifend archäologische Untersuchungen für ein Wohngebäude auf dem benachbarten Grundstück Hoffnung 7 / Kothergasse. Dies ermöglicht dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) einen zusammenhängenden Einblick in ein mehr als 3000 m² großes Areal im Südosten der Altstadt.

Die Ausgrabung bot erstmals in Südthüringen die Gelegenheit, einen befestigten Wohnturm (sog. Festes Haus) aus der Zeit um 1200 und dessen Umfeld vollständig zu untersuchen. Das beheizbare Gebäude, offenbar Wohnsitz eines Ministerialen (Beamten), war ca. 9 × 8 m groß und mehrgeschossig.

Im Zeitraum vom 13. bis 16. Jh. war das Areal dann durch spezialisierte handwerkliche Produktion geprägt. Zu den erstmals in Schmalkalden nachgewiesenen Gewerken gehören Knochenschnitzer, die Perlen, Griffschalen von Messern und kleine Spielwürfel fertigten, sowie Fensterglasmacher.

Der Gebietsreferent für Südthüringen, Dr. Mathias Seidel, und die Ausgrabungsleiterin Martina Reps laden alle Interessierten herzlich zu einen Führung ein!


Termin:          5. Juli 2018, 17.00 Uhr
Ort:                Hoffnung 7 / Kothergasse in Schmalkalden
 

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Mathias Seidel,
Gebietsreferent Südthüringen,  TLDA, Römhild

Tel.: 0361 / 57 32 22-013
mathias.seidel{at}tlda.thueringen{punkt}de

 

Schmalkalden 02 Gürtelschnalle Mit Resten Einer Feuervergoldung _j Hägele Tlda_

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