#ZukunftThüringen - Sommertour 2017 von Ministerpräsident Bodo Ramelow

Thüringen als Kultur- und Tourismusland, Thüringen als Innovationsstandort und als ein Land, das seine gute öffentliche Daseinsvorsorge und großes ehrenamtliches Engagement auszeichnen – das sind Faktoren, die das Land zukunftsfest machen. Das sind die Themen und Stationen von #ZukunftThüringen, der diesjährigen Sommertour von Ministerpräsident Bodo Ramelow.

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Montag, 17. Juli 2017: Tag 6 der Sommertour

#ZukunftThüringen - „Gemeinsam zum Erfolg“

Die Bedeutung des Mottos der diesjährigen Sommertour von Ministerpräsident Bodo Ramelow wurde bei den am 17. Juli 2017 angefahrenen Stationen besonders deutlich. Zunächst ging es zur Tischlerei 'Schaldach Möbelbau + Raum‘ in Blankenhain. Die Inhaber Yvette und Thomas Schaldach demonstrierten dort die Bedeutung der Digitalisierung auch für klassische Handwerksunternehmen. „Bei uns wird alles über den Computer vorbereitet“, betonte Meister Schaldach Thomas. Dass ein kleines Unternehmen zu Innovationen fähig ist, zeigte sich an der Entwicklung eines mobilen, behindertengerechten Reisebetts aus Holz zum Zusammenklappen. Inklusion wird bei Schaldach aber auch direkt im Betrieb gelebt. Nachdem dort ein Integrationsschüler ein Jahr lang auf den Beruf vorbereitet wurde, wird er im nächsten Monat fest übernommen. Ministerpräsident Ramelow wertete dies als wichtiges Signal: „Es gilt die Menschen direkt in den Betrieben zu integrieren, dort wo man gemeinsam Erfolg hat.“

Die Zukunft von Betreuung und Inklusion sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Pflegebereich waren die Themen beim Gespräch Ramelows mit der Leitung der Stiftung Finneck in Rastenberg. Die Stiftung hat 480 Mitarbeiter und bietet 220 Wohngelegenheiten, darunter 80 für Jugendliche. In den Werkstätten der Stiftung sind über 550 Personen beschäftigt.

Die Zukunft des Schlosses Beichlingen und seine Einbeziehung in das touristische Angebot des Landkreises Sömmerda waren Gegenstand des Gesprächs des Ministerpräsidenten mit dem Förderverein Schloss Beichlingen eV. und dem Vertreter des Eigentümers.

Tag 6 der Sommertour

Freitag, 14. Juli 2017: Tag 5 der Sommertour

„Das Krokodil heirate ich nicht!“ Dies bekräftigte Ministerpräsident Bodo Ramelow an Tag 5 seiner Sommertour im Schillerort Bauerbach (Grabfeld), nachdem die Jugendgruppe der Naturbühne Bauerbach einen Auszug aus „Peter Pan“ inszeniert hatte. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in der Grabfeld-Gemeinde. „Das ist gar nicht hoch genug zu achten. So hat Bauerbach Zukunft“, betonte der Ministerpräsident. Im Mittelpunkt seines Besuchs stand das Schiller-Museum, das von einem Bürgerverein und der Gemeinde getragen wird.

Vor Bauerbach standen noch zwei weitere Stationen im Landkreis Sonneberg auf dem Programm der Sommertour. Der Ministerpräsident sprach mit den Geschäftsführern des Pumpspeicherwerkes Goldisthal und der Simba Dickie Group. Beim Rundgang durch die Kraftwerksanlage betonte der Ministerpräsident die Notwendigkeit, die Pumpspeicherwerke zu erhalten. „Sie müssen als Bestandteile des Netzes gesehen werden. Nach der Bundestagswahl brauchen wir eine Entscheidung, wie die Energiewende zu Ende geführt wird. Die Pumpspeicherwerke in Thüringen haben in den letzten 90 Jahren bewiesen, dass sie funktionieren. Bei der Pumpspeichertechnik geht es um die Zukunft. Wir müssen ihnen einen Markt öffnen.“ Dieses Ziel, so Ramelow, verfolge ein Projekt, dessen Konzept mit Trianel und Vattenfall Deutschland ausgearbeitet worden sei. Dabei gehe es um ein CO2-neutrales Thüringen.

Die Simba-Dickie-Group mit Sitz in Fürth, betreibt in Sonneberg das Logistikzentrum der gesamten Unternehmensgruppe für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sonneberg ist der zweitgrößte Standort des Unternehmens. 140 der insgesamt 3000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Tag 5 der Sommertour

Mittwoch, 12. Juli 2017: Tag 4 der Sommertour

„Mons Lupi“ ist Zauberwerk, zu dieser Bewertung kam Ministerpräsident Bodo Ramelow im Rahmen seiner Sommertour bei der Verkostung des Rotweins der Agrargenossenschaft in Kirchheilingen. Anlass dafür war das Gespräch mit dem Vorstand der Stiftung Landleben. Die Stiftung will die Region um Blankenburg, Kirchheilingen, Sundhausen, Tottleben als lebenswerte und attraktive Region erhalten, trug Vorsitzender Frank Baumgarten vor. Sie setze sich daher u.a. für altersgerechtes Wohnen, für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Umfelds und für die Wiederbelebung ländlicher Bausubstanz ein. Ein neues Vorhaben stelle das Projekt Landengel dar. Dessen Ziel sei ein regionales Gesundheits- und Pflegenetzwerk, in denen sich neben Ärzten, Therapeuten, Apotheken, Vereine, Schulen, Betriebe, die Dörfer und Menschen engagieren, so Baumgarten. Eine regionale Geschäftsstelle koordiniere die Abläufe und entwickle eigene Versorgungsprogramme.  (mehr Infos zur Stiftung: www.stiftung-landleben.de)

Zuvor informierte sich der Ministerpräsident vor Ort über das Rittergut Lützensömmern. Es wird heute als Bildungs- und Begegnungsstätte genutzt und zählt zu den insgesamt 23 überörtlichen Jugendbildungseinrichtungen in Thüringen. Geschäftsführer Klaus John berichtete in einem Einführungsvortrag über die vielfältigen Aktivitäten, die von Umweltprojekten über Ferienlager bis zu Projekten im deutsch-chinesischen Jugendaustausch reichen. Die geplante Kinder- und Jugendakademie soll das Leistungsspektrum des Rittergutes für neue Themen erweitern (mehr Infos: www.rittergut.de).

Innovation pur gab es heute beim Gespräch mit der Geschäftsführung der Möve Bikes GmbH in Mühlhausen zu erleben. Das Unternehmen hat mit „Cyfly“ einen neuartigen Fahrradantrieb entwickelt und bietet über den Fachhandel komplette Fahrräder an. Die Produktion soll demnächst anlaufen. Bei einer kleinen Tour mit einem Möve-Rad konnte sich der Ministerpräsident vom Vorteil des innovativen Antriebs überzeugen (mehr Infos: www.moeve-bikes.de).

Tag 4 der Sommertour

Dienstag, 11. Juli 2017: Tag 3 der Sommertour

Gemeinsam mit Ministerin Birgit Keller setzte Ministerpräsident Bodo Ramelow an Tag 3 seine Sommertour in Bad Frankenhausen fort. Die Kur- und Erholungsstadt im Kyffhäuserkreis hat neben einem schiefen Turm auch einen schicken Solewasser Vitalpark zu bieten. Und das ist längst nicht alles. Ministerpräsident Ramelow und Ministerin Keller dankten den engagierten Vereinsmitgliedern für ihre Arbeit für die Stadt.

Station zwei führte die Ministerin und den Ministerpräsidenten in den Park Hohenrode nach Nordhausen. Er ist die größte historische Parkanlage der Stadt. Hunderte Mitglieder des Fördervereins setzen sich für den Erhalt des Parks und der Villa "Kneiff" ein. "Nur durch bürgerschaftliches Engagement hat dieser Park wieder an Bedeutung gewonnen. Jetzt muss für Nachhaltigkeit gesorgt werden, und zwar für die Allgemeinheit", sagte Ministerin Keller.

Die Stadtbibliothek in Nordhausen ist mehr als ein Ort für Bücher. Unter anderem lernen hier geflüchtete Kinder und Jugendliche Deutsch. Die Einrichtung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Unterstützt wird die Initiative vom Förderverein.

Der Tabakspeicher in Nordhausen erzählt die spannende Geschichte Nordhausens. Er war die letzte Station der heutigen Sommertour. Der Speicher wurde 1712 gebaut und diente im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Lager für Rohtabak. Die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung hat mehrere Gebäude in Nordhausen saniert - dazu gehört auch der Tabakspeicher. Er ist ein beeindruckendes Industriedenkmal.

Tag 3 der Sommertour

Montag, 10. Juli 2017: Tag 2 der Sommertour

Am 2. Tag seiner Sommertour 2017 traf Ministerpräsident Bodo Ramelow in Floh-Seligenthal die Geschäftsführung der Höhnberg Technik GmbH. Das derzeit 19 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist ein Dienstleister auf dem Gebiet der Wartung und Reparatur von Werkzeugmaschinen und wurde 2016 in der Kategorie „Erfolgreiches Jungunternehmen“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Im Gespräch wurde die Dringlichkeit der Fachkräftesicherung durch Ausbildung im eigenen Betrieb herausgestellt, aber auch das Problem, geeignete Bewerber zu finden.

Anschließend ging es zu Fuß auf dem Rennsteig entlang von der Neuen Ausspanne bis zur Ebertswiese. Begleitet wurde der Ministerpräsident dabei von den Kameraden der Bergwacht Floh-Seligenthal, unter ihnen auch Bürgermeister Ralf Holland-Nell.


Die dritte Station bildete ein Besuch des Sommerfests des Verbands der Behinderten in Eisenach. Der Ministerpräsident betonte dabei in seinem Grußwort, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen nicht am Rand der Gesellschaft zu sehen, sondern in den Mittelpunkt des Zusammenlebens zu stellen.

Tag 2 der Sommertour

Donnerstag, 6. Juli 2017: Tag 1 der Sommertour

„Hier entsteht ein bundesweit einmaliger Ort!“ erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow beim Besuch der Baustelle des neuen Bauhaus-Museums in Weimar. Die Nähe zum „Haus der Weimarer Republik“ und zur Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ im ehemaligen Gauforum sowie zu weiteren Museen und vielen authentischen Orten machten den Standort einmalig, betonte der Ministerpräsident. Bauherr ist die Klassik Stiftung Weimar. Der Museumsneubau soll im April 2019 fertiggestellt sein. Der Kostenahmen beträgt 22,6 Millionen Euro. Der Baustellenbesuch war Bestandteil der Sommertour des Ministerpräsidenten, die ihn heute nach Weimar führte.

Zuvor traf er die Geschäftsführung von Bayer Weimar. Am Standort Weimar werden von den etwa 500 Mitarbeitern hormonhaltige Tabletten und Dragees für den internationalen Markt produziert, erläuterte Geschäftsführer Dr. Thomas Schubert in seinem Einführungsvortrag. „Pro Jahr verlassen 6,5 Milliarden Tabletten für Kunden in über 100 Ländern das Werk“, so Schubert. Der Ministerpräsident zeigte sich nach einem kurzen Rundgang durch die Fertigung beeindruckt vom Unternehmen: „Ein hervorragender Betrieb, der bezüglich seiner Leistungsfähigkeit im Top Level-Bereich rangiert“, so das Urteil von Ramelow.

Tag 1 der Sommertour

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