#ZukunftThüringen - Sommertour 2017 von Ministerpräsident Bodo Ramelow

Thüringen als Kultur- und Tourismusland, Thüringen als Innovationsstandort und als ein Land, das seine gute öffentliche Daseinsvorsorge und großes ehrenamtliches Engagement auszeichnen – das sind Faktoren, die das Land zukunftsfest machen. Das sind die Themen und Stationen von #ZukunftThüringen, der diesjährigen Sommertour von Ministerpräsident Bodo Ramelow.

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Donnerstag, 27. Juli 2017: Tag 12 der Sommertour

"Immer unterwegs - Wir sind da, wo wir gebraucht werden!"

Das Motto der Bereitschaftspolizeiabteilung Thüringen steht für die 12. und letzte Reise der Sommertour 2017 #ZukunftThüringen von Bodo Ramelow. Zunächst ging es jedoch zur Bleilochtalsperre. Die Fahrt zum THW Landesverband Sachsen, Thüringen (Technisches Hilfswerk) stand noch im Zeichen der angespannten Gefahr von Hochwasser in Thüringen. Im Ausbildungscamp für Jugendliche des THW erwartete ihn und seine Gäste eine Spritztour in Mehrzweckarbeitsbooten des THW. Wieder an Land, konnte sich der Ministerpräsident bei einer Vorführung von dem Leistungsvermögen der Technik überzeugen. Er würdigte das THW als eines der herausragenden Beispiele effektiver Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. Themenschwerpunkt im Gespräch mit den Mitarbeitern war auch hier u.a. der fehlende Fachkräftenachwuchs.

Letzte Station der Sommertour #ZukunftThüringen war die Bereitschaftspolizeiabteilung Thüringen (BPTh) in Erfurt. Nach der Begrüßung durch die Leiterin der BPTh, Polizeidirektorin Heike Langguth war Bodo Ramelow zunächst zu einem Gespräch mit der Führungsgruppe der Bereitschaftspolizei eingeladen. Dabei wurde er über Aufgaben und Struktur der BPTH informiert. Der Ministerpräsident zollte den Kollegen seine Hochachtung bei ihrem Einsatz in Hamburg und Themar für ihr besonnenes und umsichtiges Handeln. Denn, "es gibt kein Recht auf selbstlegitimierte Gewalt", so Bodo Ramelow. Die Ereignisse werfen die Frage auf, wie die Polizei ausgerüstet ist und wie die Stellen der Polizei besetzt sind. So war auch im Gespräch der Fachkräftenachwuchs ein Thema.

Tag 12 der Sommertour

Mittwoch, 26. Juli 2017: Tag 11 der Sommertour

Von großer Bedeutung für die medizinische Versorgung in vielen Staaten Südafrikas sind die in Jena entwickelten und produzierten HIV-Schnelltests der Alere Technologies GmbH. Ministerpräsident Bodo Ramelow traf am elften Tag seiner Sommertour 2017 #ZukunftThüringen die Geschäftsführung des Unternehmens. Der Tochterbetrieb des Alere-Konzerns beschäftigt am Standort Jena 450 Mitarbeiter, davon über 200 in den Bereichen Forschung und Entwicklung. 2010 wurde es mit dem Thüringer Innovationspreis und in diesem Jahr mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. In den letzten fünf Jahren wurden 50 Millionen Euro in den Standort investiert. Weitere 50 Millionen sind bereits verplant, berichtete Geschäftsführer Klaus Schindelbeck. Wie bei nahezu allen anderen Stationen der Sommertour auch, ging es im Gespräch auch um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Themen waren zudem die Fernverkehrsanbindung Jenas und die Entwicklung eines Thüringen-Clusters für die In-vitro-Diagnostik.

Seit 11 Jahren gibt es den Circus Momolo in Jena – die zweite Station der heutigen Sommertour. Dabei handelt es sich um eine zirkuspädagogische und kulturelle Einrichtung – ohne Tiere im Programm - für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Die vielfältigen Kunstformen im Zirkus stellen eine universelle Sprache dar. Wir wollen uns mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und diese auf die Bühne bringen“, erläuterte Zirkusdirektor Friedemann Ziepert im Gespräch mit Bodo Ramelow. Das Angebot des Zirkus nehmen etwa 500 bis 800 Kinder und Jugendliche pro Jahr wahr. Bei seinem Besuch konnte der Ministerpräsident bei einem Luftartistikworkshop vorbeischauen und wurde prompt zum Mitmachen eingeladen.

Den Abschluss der heutigen Sommertour bildete ein Gespräch mit Thomas Zaremba, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Jena Gruppe. Die Unternehmensgruppe beschäftigt etwa 1600 Mitarbeiter. Als zukunftswichtige Themen wurden die Betriebskostenhilfe des Landes und die Investitionsförderung im Nahverkehr angesprochen. Der Ministerpräsident bekräftigte dabei seine Forderung nach einem Verkehrsverbund, „mit dem man mit einer Karte durchs ganze Land fahren kann“. Weitere Gesprächsthemen waren die zukünftige Ausgestaltung der Energiewende und die Förderung der Elektromobilität.

Tag 11 der Sommertour

Dienstag, 25. Juli 2017: Tag 10 der Sommertour

Die Sommertour 2017 #ZukunftThüringen führte Ministerpräsident Bodo Ramelow am 25. Juli 2017 nach Gera. Im Gespräch mit der Leitung der Dualen Hochschule Gera-Eisenach ging es vor allem um die zukünftige Bedeutung dieser Bildungseinrichtung für die Fachkräftegewinnung im Freistaat. „Bewahren Sie den Charakter dieser Hochschule. Sie ist einzigartig in der Thüringer Hochschullandschaft“, appellierte Ramelow zum Abschluss seines Besuchs vor Ort. Beim anschließenden Rundgang durch die Gera Bibliothek war der Ministerpräsident beeindruckt vom vielfältigen Engagement der Mitarbeiterinnen und des Fördervereins, um die Bibliothek attraktiv und zukunftsfähig zu halten. Die nächste Station bildete das Gespräch mit der Leitung des Finanzamts in Gera. Hier ging es vor allem um die Einführung der papierlosen elektronischen Akte. Den Abschluss des Programms bildete ein Besuch beim Biohof Aga der Lebenshilfe Gera.

Tag 10 der Sommertour

Montag, 24. Juli 2017: Tag 9 der Sommertour

Am neunten Tag führte die Sommertour 2017 #ZukunftThüringen den Ministerpräsidenten Thüringens nach Ostthüringen. 'Hightech braucht Vakuum' - Erste Station der Reise war die VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, einem wichtigen Zulieferer der Hochtechnologie. Das Unternehmen hat ein einzigartiges Firmenmodell, das dem Fachkräftemangel durch interessante Arbeit und familienfreundlichen Angeboten entgegenwirkt. Davon konnnte sich Bodo Ramelow nach einer Betriebsbesichtigung bei einem Abstecher in dem unternehmenseigenen Kindergarten überzeugen.

Die nächste Station der Reise war ein Kleinod denkmalschützerischen Engagements, das Jagdschloss Fröhliche Wiederkunft in Wolfersdorf. Der Schlossherr Prof. Ulrich Schubert führte seine Gäste durch die Schlossanlage und gab einen interessanten Einblick in die Geschichte des Schlosses und seiner Bedeutung in der Zeit der Reformation und danach. Dem offensichtlichen Verfall des Schlosses wird mit viel Hingabe und in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Wolfersdorf e.V. entgegengewirkt. Hier zeigt sich an einem Beispiel mehr, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann. Das wurde auch auf der dritten Station der Reise, dem Neues Jagdschloss Hummelshain, sehr anschulich bestätigt. Auch dieses Schloss ist eng mit der Geschichte des Fürstenhauses Sachsen-Altenburg verbunden. Darüber hinaus ist es der letzte Schlossbau in Thüringen.


Letzte Station dieses Teils der Sommertour 2017 #ZukunftThüringen des Ministerpräsidenten war die Autobahnpolizei Thüringen. Hier bekam Bodo Ramelow einen interessanten Einblick in die vielschichtige und verantwortungsvolle Arbeit der Thüringer Polizei. Der Besuch der Einsatzleitzentrale, der Tunnelüberwachung, den Bereich der Abstandmessung zeigte, dass der recht niedrige Anteil Thüringens von 6,58% in der bundesweiten Unfallstatistik nicht unbegründet ist.

Tag 9 der Sommertour

Freitag, 21. Juli 2017: Tag 8 der Sommertour

Zum achten Tag in Folge war Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow am Freitag auf seiner diesjährigen Sommertour unterwegs. Dieses Mal führt ihn die Route, die 2017 unter dem Titel #Zukunft Thüringen steht, in den östlichsten Landkreis des Freistaats – in den Landkreis Altenburger Land.
Den ersten besonderen Reiz erfuhr Bodo Ramelow bei Bur khardt Feinkost GmbH. Das Familienunternehmen aus Schmölln stellt seit 1991 Fertigsoßen, Ketchup und Senf für Discounter aber auch für Bio-Läden her. Dass dies ein florierender Geschäftszweig ist, das zeigen die aktuellen Zahlen des Unternehmens. Allein am Besuchstag des Ministerpräsidenten verließen rund 700 Paletten mit Feinkost den Ostthüringer Standort, der bald um ein neues Werk erweitert wird.
„Es ist gut, dass Sie hier ihren Senf dazugeben“, scherzte Bodo Ramelow mit Werksleiter Daniel Schröder am Rande der Werksführung.

Reizvolle Einblicke gab es für den Ministerpräsidenten auch im Klinikum Altenburger Land. Unter der Führung des Aufsichtsrats, der Geschäftsführerin und des Ärztlichen Direktors warf der Landesherr einen Blick in das Links-Herzkatheter-Labor des Klinikums sowie in die Schlaganfallstation
„Stroke Unit“. Sie stellt mit 20 Betten das mitteldeutsche Zentrum zur Behandlung von Schlaganfällen dar. Zur Anwendung kommt bei der Behandlung von Schlaganfällen auch modernste Telemedizin, die Bodo Ramelow direkt testete, indem er sich durch eine Video-Leitung mit der Schlaganfallstation des Eichsfeld Klinikum Heilbad Heiligenstadt verbinden ließ. Im Anschluss stieg der Ministerpräsident sprichwörtlich aufs Dach. In der Reha-Abteilung der Klinik kletterte er, im Raum zur Berufs-Rehabilitation über ein angedeutetes Holzdach. Eine Maßnahme, die zur Wiederherstellung der beruflichen Leistungsfähigkeit
geübt wird und die auch der Ministerpräsident mit Bravur meisterte.

Mit reizender Kunst schloss der Ministerpräsident den achten Tag seiner Tour ab. Bei einem Besuch des Lindenau-Museum Altenburg inspizierte der Ministerpräsident die aktuellen Ausstellungen des Hauses und tauchte so in die faszinierende Kunst-Welt der sakralen Malerei zwischen 15. Und 19. Jahrhundert ein und ließ sich von naiver Malerei in der Sonderausstellung „Bella Italia“ auf die malerische Apenninen-Halbinsel entführen. Einen besonderen Höhepunkt stellte der Besuch der hauseigenen Restaurations-Abteilung dar. Mit einer Mischung aus Naturlatex erproben die Restauratoren des Hauses derzeit das Bleichen verschmutzen Gips. Beherzt unterstützte auch der Ministerpräsident dabei, indem er selber eine Statue von der Latexhaut befreite.

Text und Fotos: Paul-Philipp Braun

Tag 8 der Sommertour

Donnerstag, 20. Juli 2017: Tag 7 der Sommertour

„Wenn wir über Zukunft reden, dann sind wir dafür am richtigen Ort.“

Es schien wie eine Tages-Losung, die Ministerpräsident Bodo Ramelow am siebten Tag seiner diesjährigen Sommertour herausgegeben hatte. Denn bereits an der ersten Station, beim Besuch bei UST – Umweltsensortechnik GmbH in Geschwenda war das Gefühl der modernen Zeit mit Händen zu greifen. Mit seinen 100 Mitarbeitern hat das Unternehmen aus dem Ilmkreis eine Thüringer Vorreiterrolle in Sachen Sensorproduktion. Neben der Automobilindustrie hat der Familienbetrieb einen weiteren Schwerpunkt in der Medizintechnik. Dabei zeichnet es sich unter anderem durch eine gute Zusammenarbeit mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus, mit der die 16 Ingenieure um Inhaber Olaf Kiesewetter zusammen hochempfindliche Sensoren zur Diagnostik entwickeln.

Eine hoffentlich zukunftsweisende Zusammenkunft ereignete sich auch auf dem zweiten Termin des Tourtages. Bodo Ramelow stattete der R.H.O.T. Thüringen - Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik in Marlishausen einen Besuch ab. Die Spezialisten der Freiwilligen Feuerwehr erklärten dem Ministerpräsidenten ihre Arbeit und ließen ihn auch selber einmal mit den Rettungshunden in Berührung kommen. Während seines Besuchs erhielt Bodo Ramelow so ein gutes Bild der aus 21 ehrenamtlichen Helfern und neun geprüften Rettungshunden bestehenden Spezialeinheit der Thüringer Feuerwehr. Dabei kamen auch einige finanzielle und bürokratische Probleme zur Sprache, für dessen Lösung sich Ramelow einzusetzen versprach.

Wer die Zukunft gestalten will, der muss dies aktiv tun. Der Förderverein der Museumslöwen e.V. Gotha tut dies schon seit einigen Jahren. Zusammen mit Stadt, Unterstützern und Künstlern setzen sich die Mitglieder für einen Erhalt und den Ausbau der Gothaer Museumslandschaft ein. In einer Gesprächsrunde in der Cafeteria des Herzoglichen Museums sprachen sie mit dem Ministerpräsidenten über ihre Anliegen, Wünsche aber auch die bisher realisierten Projekte.
Wer aber über Museen redet, der muss sie auch kennen. Umso begeisterter war Bodo Ramelow daher von der anschließenden Führung durch die aktuelle Sonderausstellung des Herzoglichen Museums. Kurator Dr. Timo Trümper zeigte ihm die ganz besonderen Kunstschätze, die in der Exposition unter dem Motto „Das Puschkin-Museum Moskau zu Gast.!“ zu sehen sind. Es sind Meisterwerke der französischen Kunst, die das Gothaer Haus als Leihgaben aus dem Moskauer Puschkin-Haus erhielt. Ein musealer Austausch, den der Landesvater als ein zukunftsweisendes Projekt betrachtet.

Text und Fotos: Paul-Philipp Braun

Tag 7 der Sommertour

Montag, 17. Juli 2017: Tag 6 der Sommertour

#ZukunftThüringen - „Gemeinsam zum Erfolg“

Die Bedeutung des Mottos der diesjährigen Sommertour von Ministerpräsident Bodo Ramelow wurde bei den am 17. Juli 2017 angefahrenen Stationen besonders deutlich. Zunächst ging es zur Tischlerei 'Schaldach Möbelbau + Raum‘ in Blankenhain. Die Inhaber Yvette und Thomas Schaldach demonstrierten dort die Bedeutung der Digitalisierung auch für klassische Handwerksunternehmen. „Bei uns wird alles über den Computer vorbereitet“, betonte Meister Schaldach Thomas. Dass ein kleines Unternehmen zu Innovationen fähig ist, zeigte sich an der Entwicklung eines mobilen, behindertengerechten Reisebetts aus Holz zum Zusammenklappen. Inklusion wird bei Schaldach aber auch direkt im Betrieb gelebt. Nachdem dort ein Integrationsschüler ein Jahr lang auf den Beruf vorbereitet wurde, wird er im nächsten Monat fest übernommen. Ministerpräsident Ramelow wertete dies als wichtiges Signal: „Es gilt die Menschen direkt in den Betrieben zu integrieren, dort wo man gemeinsam Erfolg hat.“

Die Zukunft von Betreuung und Inklusion sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Pflegebereich waren die Themen beim Gespräch Ramelows mit der Leitung der Stiftung Finneck in Rastenberg. Die Stiftung hat 480 Mitarbeiter und bietet 220 Wohngelegenheiten, darunter 80 für Jugendliche. In den Werkstätten der Stiftung sind über 550 Personen beschäftigt.

Die Zukunft des Schlosses Beichlingen und seine Einbeziehung in das touristische Angebot des Landkreises Sömmerda waren Gegenstand des Gesprächs des Ministerpräsidenten mit dem Förderverein Schloss Beichlingen eV. und dem Vertreter des Eigentümers.

Tag 6 der Sommertour

Freitag, 14. Juli 2017: Tag 5 der Sommertour

„Das Krokodil heirate ich nicht!“ Dies bekräftigte Ministerpräsident Bodo Ramelow an Tag 5 seiner Sommertour im Schillerort Bauerbach (Grabfeld), nachdem die Jugendgruppe der Naturbühne Bauerbach einen Auszug aus „Peter Pan“ inszeniert hatte. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in der Grabfeld-Gemeinde. „Das ist gar nicht hoch genug zu achten. So hat Bauerbach Zukunft“, betonte der Ministerpräsident. Im Mittelpunkt seines Besuchs stand das Schiller-Museum, das von einem Bürgerverein und der Gemeinde getragen wird.

Vor Bauerbach standen noch zwei weitere Stationen im Landkreis Sonneberg auf dem Programm der Sommertour. Der Ministerpräsident sprach mit den Geschäftsführern des Pumpspeicherwerkes Goldisthal und der Simba Dickie Group. Beim Rundgang durch die Kraftwerksanlage betonte der Ministerpräsident die Notwendigkeit, die Pumpspeicherwerke zu erhalten. „Sie müssen als Bestandteile des Netzes gesehen werden. Nach der Bundestagswahl brauchen wir eine Entscheidung, wie die Energiewende zu Ende geführt wird. Die Pumpspeicherwerke in Thüringen haben in den letzten 90 Jahren bewiesen, dass sie funktionieren. Bei der Pumpspeichertechnik geht es um die Zukunft. Wir müssen ihnen einen Markt öffnen.“ Dieses Ziel, so Ramelow, verfolge ein Projekt, dessen Konzept mit Trianel und Vattenfall Deutschland ausgearbeitet worden sei. Dabei gehe es um ein CO2-neutrales Thüringen.

Die Simba-Dickie-Group mit Sitz in Fürth, betreibt in Sonneberg das Logistikzentrum der gesamten Unternehmensgruppe für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sonneberg ist der zweitgrößte Standort des Unternehmens. 140 der insgesamt 3000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Tag 5 der Sommertour

Mittwoch, 12. Juli 2017: Tag 4 der Sommertour

„Mons Lupi“ ist Zauberwerk, zu dieser Bewertung kam Ministerpräsident Bodo Ramelow im Rahmen seiner Sommertour bei der Verkostung des Rotweins der Agrargenossenschaft in Kirchheilingen. Anlass dafür war das Gespräch mit dem Vorstand der Stiftung Landleben. Die Stiftung will die Region um Blankenburg, Kirchheilingen, Sundhausen, Tottleben als lebenswerte und attraktive Region erhalten, trug Vorsitzender Frank Baumgarten vor. Sie setze sich daher u.a. für altersgerechtes Wohnen, für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Umfelds und für die Wiederbelebung ländlicher Bausubstanz ein. Ein neues Vorhaben stelle das Projekt Landengel dar. Dessen Ziel sei ein regionales Gesundheits- und Pflegenetzwerk, in denen sich neben Ärzten, Therapeuten, Apotheken, Vereine, Schulen, Betriebe, die Dörfer und Menschen engagieren, so Baumgarten. Eine regionale Geschäftsstelle koordiniere die Abläufe und entwickle eigene Versorgungsprogramme.  (mehr Infos zur Stiftung: www.stiftung-landleben.de)

Zuvor informierte sich der Ministerpräsident vor Ort über das Rittergut Lützensömmern. Es wird heute als Bildungs- und Begegnungsstätte genutzt und zählt zu den insgesamt 23 überörtlichen Jugendbildungseinrichtungen in Thüringen. Geschäftsführer Klaus John berichtete in einem Einführungsvortrag über die vielfältigen Aktivitäten, die von Umweltprojekten über Ferienlager bis zu Projekten im deutsch-chinesischen Jugendaustausch reichen. Die geplante Kinder- und Jugendakademie soll das Leistungsspektrum des Rittergutes für neue Themen erweitern (mehr Infos: www.rittergut.de).

Innovation pur gab es heute beim Gespräch mit der Geschäftsführung der Möve Bikes GmbH in Mühlhausen zu erleben. Das Unternehmen hat mit „Cyfly“ einen neuartigen Fahrradantrieb entwickelt und bietet über den Fachhandel komplette Fahrräder an. Die Produktion soll demnächst anlaufen. Bei einer kleinen Tour mit einem Möve-Rad konnte sich der Ministerpräsident vom Vorteil des innovativen Antriebs überzeugen (mehr Infos: www.moeve-bikes.de).

Tag 4 der Sommertour

Dienstag, 11. Juli 2017: Tag 3 der Sommertour

Gemeinsam mit Ministerin Birgit Keller setzte Ministerpräsident Bodo Ramelow an Tag 3 seine Sommertour in Bad Frankenhausen fort. Die Kur- und Erholungsstadt im Kyffhäuserkreis hat neben einem schiefen Turm auch einen schicken Solewasser Vitalpark zu bieten. Und das ist längst nicht alles. Ministerpräsident Ramelow und Ministerin Keller dankten den engagierten Vereinsmitgliedern für ihre Arbeit für die Stadt.

Station zwei führte die Ministerin und den Ministerpräsidenten in den Park Hohenrode nach Nordhausen. Er ist die größte historische Parkanlage der Stadt. Hunderte Mitglieder des Fördervereins setzen sich für den Erhalt des Parks und der Villa "Kneiff" ein. "Nur durch bürgerschaftliches Engagement hat dieser Park wieder an Bedeutung gewonnen. Jetzt muss für Nachhaltigkeit gesorgt werden, und zwar für die Allgemeinheit", sagte Ministerin Keller.

Die Stadtbibliothek in Nordhausen ist mehr als ein Ort für Bücher. Unter anderem lernen hier geflüchtete Kinder und Jugendliche Deutsch. Die Einrichtung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Unterstützt wird die Initiative vom Förderverein.

Der Tabakspeicher in Nordhausen erzählt die spannende Geschichte Nordhausens. Er war die letzte Station der heutigen Sommertour. Der Speicher wurde 1712 gebaut und diente im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Lager für Rohtabak. Die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung hat mehrere Gebäude in Nordhausen saniert - dazu gehört auch der Tabakspeicher. Er ist ein beeindruckendes Industriedenkmal.

Tag 3 der Sommertour

Montag, 10. Juli 2017: Tag 2 der Sommertour

Am 2. Tag seiner Sommertour 2017 traf Ministerpräsident Bodo Ramelow in Floh-Seligenthal die Geschäftsführung der Höhnberg Technik GmbH. Das derzeit 19 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist ein Dienstleister auf dem Gebiet der Wartung und Reparatur von Werkzeugmaschinen und wurde 2016 in der Kategorie „Erfolgreiches Jungunternehmen“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Im Gespräch wurde die Dringlichkeit der Fachkräftesicherung durch Ausbildung im eigenen Betrieb herausgestellt, aber auch das Problem, geeignete Bewerber zu finden.

Anschließend ging es zu Fuß auf dem Rennsteig entlang von der Neuen Ausspanne bis zur Ebertswiese. Begleitet wurde der Ministerpräsident dabei von den Kameraden der Bergwacht Floh-Seligenthal, unter ihnen auch Bürgermeister Ralf Holland-Nell.


Die dritte Station bildete ein Besuch des Sommerfests des Verbands der Behinderten in Eisenach. Der Ministerpräsident betonte dabei in seinem Grußwort, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen nicht am Rand der Gesellschaft zu sehen, sondern in den Mittelpunkt des Zusammenlebens zu stellen.

Tag 2 der Sommertour

Donnerstag, 6. Juli 2017: Tag 1 der Sommertour

„Hier entsteht ein bundesweit einmaliger Ort!“ erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow beim Besuch der Baustelle des neuen Bauhaus-Museums in Weimar. Die Nähe zum „Haus der Weimarer Republik“ und zur Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ im ehemaligen Gauforum sowie zu weiteren Museen und vielen authentischen Orten machten den Standort einmalig, betonte der Ministerpräsident. Bauherr ist die Klassik Stiftung Weimar. Der Museumsneubau soll im April 2019 fertiggestellt sein. Der Kostenahmen beträgt 22,6 Millionen Euro. Der Baustellenbesuch war Bestandteil der Sommertour des Ministerpräsidenten, die ihn heute nach Weimar führte.

Zuvor traf er die Geschäftsführung von Bayer Weimar. Am Standort Weimar werden von den etwa 500 Mitarbeitern hormonhaltige Tabletten und Dragees für den internationalen Markt produziert, erläuterte Geschäftsführer Dr. Thomas Schubert in seinem Einführungsvortrag. „Pro Jahr verlassen 6,5 Milliarden Tabletten für Kunden in über 100 Ländern das Werk“, so Schubert. Der Ministerpräsident zeigte sich nach einem kurzen Rundgang durch die Fertigung beeindruckt vom Unternehmen: „Ein hervorragender Betrieb, der bezüglich seiner Leistungsfähigkeit im Top Level-Bereich rangiert“, so das Urteil von Ramelow.

Tag 1 der Sommertour

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