„Perfider, routinemäßiger, buchhalterisch und bürokratisch perfekter Umgang mit dem Massenmord“

Bodo Ramelow steht mit gesenkten Kopf vor einem Blumenkranz. Ziegelsteinmauern und tristes Wetter unterstreichen die traurige Stimmung.
Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz die Wanderausstellung „Industrie und Holocaust“ eröffnet, die in Zusammenarbeit zwischen der Gedenkstätte und dem Gedenkort „Topf & Söhne“ entstanden ist.

„Die Wanderausstellung Industrie und Holocaust dokumentiert den Alltag der Vernichtung und macht darüber hinaus die Mechanismen einer auf barbarische Weise effizient funktionierenden Diktatur sichtbar. Die in der Ausstellung präsentierten Betriebsakten der Firma Topf & Söhne sind erschütternde Dokumente, denn sie zeigen den perfiden, routinemäßigen, buchhalterisch und bürokratisch perfekten Umgang mit dem Massenmord. Das Wissen der Täter wird zum Schicksal der Opfer. Aus der Verbindung der Stadt Erfurt zu Auschwitz durch das Wirken der Firma Topf & Söhne und durch die Verknüpfung mit dem Schicksal der deportierten Erfurter Juden erwächst heute unsere Verantwortung gegenüber der Geschichte und den Verbrechen der Nationalsozialisten. Es gibt im Angesicht des millionenfachen Mordens und der Millionen Holocaustopfer nichts an unserer Erinnerungskultur zu relativieren.“ Dies erklärte der Ministerpräsident in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung.

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