10.07.2018
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 178/2018

Ramelow: „Geschichte von Reinhardsbrunn kann neu und zukunftssicher geschrieben werden“

Zur Entscheidung des Landesverwaltungsamtes, auf Antrag der Landesregierung die derzeitige Eigentümerin von Schloss Reinhardsbrunn zu enteignen und das Schloss auf den Freistaat Thüringen zu übertragen, erklärt Ministerpräsident Bodo Ramelow:

„Das von der Vorgängerregierung angestoßene und durch die jetzige Landesregierung aktiv und konsequent betriebene Enteignungsverfahren ist heute durch eine wegweisende Entscheidung des Landesverwaltungsamtes bestätigt worden. Ein derartiges Enteignungsverfahren ist in Thüringen und der gesamten Bundesrepublik einmalig. Ich bin sehr froh, über diese Entscheidung. Sie bestätigt, dass sich der von uns eingeschlagene Weg, das Eigentum an der Schloss- und Parkanlage von Reinhardsbrunn zu erhalten, ausgezahlt hat. Für Reinhardsbrunn ist die Zeit des Verfalls sowie der Notsicherungsmaßnahmen durch die Denkmalbehörden nun vorbei.“

Reinhardsbrunn dürfe mit Fug und Recht als Keimzelle Thüringens genannt werden, sagt Ramelow. „Die Geschichte dieses kulturhistorisch einzigartigen Ortes kann nun endlich neu und zukunftssicher geschrieben werden.“

Seinen besonderen Dank sprach Ramelow den vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Region und dem Förderverein aus. Der jetzige Erfolg sei maßgeblich auch ihr Verdienst.

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