Hauptstaatsarchiv Weimar

Lesesaal Marstall in der Corona-Zeit
Schutzmaßnahmen im Lesesaal in Weimar (Foto: R. Scharfe)

Im Hauptstaatsarchiv Weimar ist die Benutzung wieder entsprechend der Zuständigkeit in den Lesesälen Beethovenplatz 3 (Ältere Archivbestände bis 1920) Marstallstraße (Neuere Archivbestände ab 1920) unter Auflagen und zu folgenden Zeiten möglich:

Montag - Donnerstag             08:00 – 16:00

Freitag                                   geschlossen.

 

Auf Grund der aktuellen Pandemie-Lage ist der Besuch des Archivs nur unter den folgenden Bedingungen und unter Einhaltung der allgemeinen Bestimmungen möglich:

1.) Eine telefonische (Beethovenplatz: 03643/87198315; Marstall: 03643-870107) oder schriftliche Terminbestätigung (weimar{at}la.thueringen{punkt}de) ist zwingend erforderlich!

2.) Die Archivalien sind mindestens zwei Arbeitstage vor dem Benutzungstermin zu bestellen. Bitte informieren Sie sich dazu bei Bedarf über die Online-Findbücher im Thüringer Archivportal (www.archive-in-thueringen.de) und stimmen Sie sich bei Fragen mit uns ab.

3.) Ein Archivbesuch ist nur mit eigenem Mund-Nasen-Schutz möglich.

4.) Personen mit offensichtlichen Erkältungs- oder Grippesymptomen erhalten keinen Zutritt zum Archiv.

5.) Vor und nach der Archivbenutzung müssen die Hände gewaschen und desinfiziert werden.

6.) Die persönliche Benutzerberatung kann nur eingeschränkt und unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgeführt werden. Eine Unterstützung bei der Arbeit am PC sowie beim Lesen von Dokumenten ist deshalb nicht möglich.

7.) Pausen sollten möglichst außerhalb des Archivs verbracht werden.

8.) Den Hinweisen des Archivpersonals zur Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienebestimmungen ist unbedingt Folge zu leisten.

Der Gedenkort "Gestapokeller" im Dienstgebäude Marstallstraße 2 bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese Maßnahmen in einer besonderen und herausfordernden Zeit. Sie dienen trotz aller Belastungen ausschließlich der Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie des Archivpersonals. Je genauer wir diese Regeln einhalten, desto früher werden wir hoffentlich wieder zu normalen Verhältnissen zurückkehren können.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

Dr. Frank Boblenz

Kommissarischer Abteilungsleiter

Gebäude Marstall und Gebäude Beethovenplatz in Weimar
Das Hauptstaatsarchiv Weimar hat seinen Sitz an zwei Standorten, im Marstall (links) und am Beethovenplatz (rechts)

Willkommen auf den Webseiten des Landesarchivs Thüringen - Hauptstaatsarchiv Weimar

Eine Übersicht über die Bestände und Online-Findmittel des Archivs finden Sie im "Archivportal Thüringen".

Die Bestände der Dienstbibliothek sind im OPAC Weimar nachgewiesen.

Kurze Reportagen über Historisches, Ausstellungen und Projekte des Archivs finden Sie unter  Filme.

Weitere Informationen rund um das Hauptstaatsarchiv bieten die folgenden Seiten:

Geschichte des Archivs

Begründet 1547 mit der Errichtung der Residenz der ernestinischen Linie des Hauses Wettin in Weimar. Seitdem Entstehung von zwei Archivkörpern durch Zusammenfassung der bisherigen archivalischen Überlieferung der ernestinischen Regierungen und ihrer Vorgänger zum Gemeinschaftlichen Hauptarchiv des Sachsen-Ernestinischen Gesamthauses (Ernestinisches Gesamtarchiv) und die Neubildung des Zentralarchivs des ernestinischen Herzogtums Sachsen-Weimar, zuletzt als Geheimes Haupt- und Staatsarchiv des Großherzogtums, nach Aufhebung der Monarchie (1918) des Freistaates Sachsen-Weimar-Eisenach. 1865 trat als dritter Archivkörper das Großherzogliche Hausarchiv hinzu.

Nach der Gründung des Landes Thüringen (1920) wurden die bisherigen Archive ab 1923 zum Thüringischen Staatsarchiv vereinigt, das ab 1926 mit der Direktion aller Staatsarchive (Arnstadt, Altenburg, Gotha, Greiz, Meiningen, Rudolstadt, Sondershausen) verbunden war und als solches das Hauptarchiv des Landes bildete. Seit 1951 führte es die Bezeichnung Thüringisches Landeshauptarchiv (mit unterstellen Landesarchiven Altenburg, Gotha, Greiz, Meiningen, Rudolstadt, Sondershausen). In der Archivorganisation der DDR war es ab 1965 Staatsarchiv für den Bezirk Erfurt (mit unterstellten Historischen Staatsarchiven bzw. Außenstellen Altenburg, Gotha, Greiz) und firmierte nach der Neugründung des Freistaates seit 1991 als Thüringisches Hauptstaatsarchiv. Im Jahr 2016 wurden die zuvor selbständigen sechs Staatsarchive organisatorisch zu einem Landesarchiv Thüringen zusammengefasst und das Hauptstaatsarchiv Weimar eine Abteilung.

Für die Zeit vor 1918 erstreckt sich die historische Zuständigkeit auf die alte Landgrafschaft Thüringen (bis 1247), das wettinische Kurfürstentum Sachsen (bis 1547) und zuletzt auf das ernestinische Herzogtum bzw. Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Im 1920 gegründeten Land Thüringen war das Staatsarchiv in Weimar das Landeshauptarchiv, das auf der Grundlage der Thüringischen Archivordnung von 1932 für alle zentralen thüringischen Landesbehörden sowie für nachgeordnete Einrichtungen in den Städten Jena und Weimar und den Landkreisen Stadtroda und Weimar zuständig war. Nach der Auflösung des Landes (1952) war es nur noch zuständig für die bezirklichen Verwaltungseinrichtungen und Staatsbetriebe des Bezirkes Erfurt (bis 1990).

Im neuen Freistaat Thüringen (ab 1990) erstreckt sich die funktionale Zuständigkeit des Hauptstaatsarchivs auf die obersten und oberen Landesbehörden, für deren nachgeordnete Behörden und auch solche des Bundes örtlich nur auf das Gebiet der Städte Erfurt, Jena und Weimar sowie der Landkreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis (Verwaltungssitz Sondershausen); Sömmerda und Weimarer Land (Verwaltungssitz Apolda).

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein Bildband Heimat Bimf www.bildungsfreistellung.de Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Links zu diesem Artikel

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen