Staatsarchiv Greiz

Staatsarchiv Greiz ab 2. Juni 2020 wieder für die Benutzung geöffnet

Das Staatsarchiv Greiz ist ab Dienstag, den 2. Juni 2020 zu folgenden Zeiten wieder für die Benutzung geöffnet:

Montag                                     geschlossen.

Dienstag                                   08:00 – 16:00

Mittwoch - Donnerstag            08:00 – 16:00

Freitag                                      08:00 – 16:00

Auf Grund der aktuellen Pandemie-Lage ist der Besuch des Archivs bis auf weiteres nur unter den folgenden Bedingungen möglich:

1.) Eine telefonische (03661-2537) oder schriftliche Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Der Besuchstermin muss durch das Archiv ausdrücklich bestätigt werden.

2.) Die gewünschten Akten sind wenigstens zwei Arbeitstage vor dem Besuchstermin zu bestellen. Bitte informieren Sie sich dazu über die Online-Findbücher des Thüringer Archivportals: www.archive-in-thueringen.de.

3.) Ein Archivbesuch ist nur mit eigenem Mund-Nasen-Schutz möglich. Das Archiv kann diese Ausrüstung nicht zur Verfügung stellen.

4.) Personen mit offensichtlichen Erkältungs- oder Grippesymptomen erhalten keinen Zutritt zum Archiv.

5.) Vor und nach der Archivbenutzung müssen die Hände gewaschen und desinfiziert werden.

6.) Schutzhandschuhe können bei Bedarf durch das Archiv zur Verfügung gestellt werden.

7.) Die persönliche Benutzerberatung kann nur unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgeführt werden. Eine Unterstützung beim Lesen von Dokumenten ist deshalb nicht möglich.

8.) Pausen sollten möglichst außerhalb des Archivs verbracht werden.

9.) Den Hinweisen des Archivpersonals zur Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienebestimmungen ist unbedingt Folge zu leisten.

Ich bitte Sie um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen trotz aller Belastungen ausschließlich der Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie des Archivpersonals.

Hagen Rüster

Archivdirektor

 

Staatsarchiv in Greiz

Entstanden aus den im Mittelalter angelegten Urkundendepots und Behördenarchiven in den reussischen Residenzorten, vor allem in Gera, Greiz und Schleiz, und der Bildung von Hausarchiven der verschiedenen Linien des Hauses Reuß. Seit 1647 Gemeinschaftliches Archiv der jüngeren Linie Reuß in Gera; bis Ende des 18. Jahrhunderts Hinterlegung der Hausarchive von Obergreiz und Untergreiz und des Gemeinschaftlichen Hausarchivs der älteren Linie Reuß in Greiz; ab 1867 Aufbau des Fürstlichen Hausarchivs der jüngeren Linie Reuß durch Zusammenfassung von älteren Haus- und Behördenarchiven aus Gera, Schleiz, Lobenstein und Ebersdorf in Schleiz. Vor der Aufhebung der Monarchie in den beiden reußischen Fürstentümern exstierten somit staatliche Archive bzw. Hausarchive in Gera, Greiz und Schleiz.

Nach der Bildung des Volksstaates Reuß (1919) wurde bereits 1920 in Greiz das Reußische Staatsarchiv gebildet, in das alle älteren Regierungs- und Behördenarchive der reußischen Staaten überführt und mit den Greizer Hausarchiven vereinigt wurden. Infolge der Gründung des Landes Thüringen (1920) führte es wie alle anderen staatlichen Archive Thüringens seit 1923 die Bezeichnung Thüringisches Staatsarchiv (seit 1926 unter dem Direktor der Thüringischen Staatsarchive in Weimar). Nach 1945 wurde hier auch das Fürstliche Hausarchiv Schleiz aufgenommen. Das Archiv wurde 1951 in Landesarchiv (unter dem Landeshauptarchiv Weimar) und 1965 in Historisches Staatsarchiv (unter dem Staatsarchiv Weimar) umbenannt, seit 1976 nur noch als Außenstelle des Staatsarchivs Weimar (bis 1993) geführt. Seit 1994 ist das 1993 dem Staatsarchiv Rudolstadt unterstellte Archiv unter dem alten Namen Thüringisches Staatsarchiv wieder verselbständigt.

Für die Zeit vor 1918/20 erstreckt sich die historische Zuständigkeit auf die reußischen Grafschaften bzw. Fürstentümer und deren Vorgängerterritorien im gesamten Vogtland. Im 1920 gegründeten Land Thüringen war das Staatsarchiv Greiz für staatliche Mittel- und Unterbehörden (einschließlich der Kreisverwaltungsbehörden) in den Stadt- bzw. Landkreisen Gera, Greiz und Schleiz zuständig. Nach der Auflösung des Landes 1952 war es im Rahmen der Archivorganisation der DDR nur noch historisches Archiv und hatte keinen Sprengel mehr.

Erst im neuen Freistaat Thüringen (ab 1990) besitzt das Staatsarchiv Greiz wieder die Zuständigkeit für die mittleren und unteren Landesbehörden und für nachgeordnete Behörden des Bundes mit Sitz im Landkreis Greiz.

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