Bildungsprojekte

Die Reformation war eine Bildungs-Bewegung. Philipp Melanchthon, Luthers Weggefährte, wurde schon zu Lebzeiten „praeceptor Germaniae“, „Lehrer Deutschlands“ genannt. Als Pädagoge und Bildungspolitiker verwies Melanchthon auf Schulbildung als Grundlage einer starken Zivilgesellschaft. Seine „Lobrede auf die neue Schule“ liest sich wie ein flammender Appell für ein klares und öffentliches Bekenntnis zur Bildung: „Wer keine Mühe darauf verwendet, dass seine Kinder so gut wie möglich unterrichtet werden, handelt nicht nur pflichtvergessen gegenüber Gott, sondern verbirgt hinter einem menschlichen Aussehen seine tierische Gesinnung. […] Daher besteht gerade in einer wohlgeordneten Bürgerschaft ein Bedarf an Schulen, in denen die Jugend, die Pflanzstätte der Bürgerschaft, ausgebildet wird.“

Auch Luther betonte die Bedeutung einer fundierten Bildung. Vor dem Hintergrund eines grassierenden Bildungsnotstandes, weil „man allenthalben die Schulen untergehen läßt“, richtete er 1524 einen dringenden Appell „an die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“. Luther forderte die politischen Verantwortungsträger seiner Zeit zu deutlichen Investitionen in die Bildung auf.

Auch in der Reformationsdekade folgt der Freistaat Thüringen diesem reformatorischen Impuls und unterstützt zahlreiche Projekte in Schule, Wissenschaft und Forschung.

 

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