Denkmalerfassung

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Zeulenroda, Trinitatiskirche, Altar, Foto: TLDA

 

Grundsatzfragen Denkmalerfassung
Frau Sabine Ortmann
sabine.ortmann{at}tlda.thueringen{punkt}de

Denkmalerfassung – Grundlage denkmalpflegerischen Handelns

Die Inventarisation ist die Grundlage jeden denkmalpflegerischen Handelns und ein gesetzlicher Auftrag der staatlichen Denkmalpflege.

Sie umfasst neben der Erforschung und Dokumentation von Kulturdenkmalen, die Erfassung und Bewertung von denkmalwerten Bauten und Anlagen und weist diese gemäß des Thüringer Denkmalschutzgesetzes als schützens- und erhaltenswerte Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und erdgeschichtlicher Entwicklung aus.

In Thüringen erfolgt die Denkmalerfassung auf dem sogenannten  „ipso –iure – Prinzip“. Danach stehen alle Denkmale, die die gesetzlichen Kriterien erfüllen,  automatisch – auch wenn sie noch nicht entdeckt oder noch im Boden verborgen sind – bereits unter Schutz.


Listenerfassung nach einheitlichen Standards

Der Bestand an gesetzlich geschützten Objekten belief sich 1989 auf rund 8.000 Kulturdenkmale. 
Eine Anzahl,  die dem wahren Denkmalbestand in Thüringen nicht entsprach. 

Gemäß des ThürDSchG vom 07.02.1992 erfolgt seither fortlaufend eine kontinuierliche, flächendeckende Listenerfassung nach einheitlichen, national und international abgestimmten Standards, nach der sich aktuell ein Bestand von rund 30.000 Kulturdenkmalen ergibt.

In knapper Form geben die Listen Beschreibung und Begründung der Denkmaleigenschaft wieder und bilden eine entscheidende Voraussetzung, um Maßnahmen zum Schutz und zur Erhaltung der Kulturdenkmale zu ergreifen. Darüber hinaus spiegeln sie  ein anschauliches Bild des Denkmalbewusstseins unserer Zeit.

Die Eigentümer von Kulturdenkmalen werden schriftlich benachrichtigt, die Information über den Denkmalstatus von Denkmalensemble erfolgt durch Veröffentlichung im Thüringer Staatsanzeiger.

Erforschung, Dokumentation und Vermittlung

Eine weitere Kernaufgabe besteht in der Vermittlung des denkmalkundlichen Wissens an die Öffentlichkeit. Seit 2005 erarbeitet das TLDA unter anderem die Denkmaltopographien, die als vollständige Denkmalverzeichnisse in Buchform erscheinen und eine umfassende wissenschaftliche Darstellung der Kulturdenkmale in ihrer regionalen, geschichtlichen, städtebaulichen bzw. siedlungsgeographischen Bezügen geben.

Bisher sind erschienen: die Städte Gera und Weimar, das Villengebiet in Eisenach sowie der Landkreis Sonneberg und der Kyffhäuserkreis.

 

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