10.10.2019
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Medieninformation

Pressemitteilung

„Wenn’s fertig ist…“ - Finissage mit Graubrot und Rührei

Das Jubiläumsjahr „Bauhaus100“ neigt sich dem Ende zu und so auch die zahlreichen Projekte um Heinrich Tessenow (1876-1950), einem der bedeutendsten und einflussreichsten Reformarchitekten und -lehrer sowie Städtebauer der Moderne vor 1933, der in einem Seminar einst sagt: „Wenn’s fertig ist, und man den Architekten gar nicht merkt, dann ist’s richtig“.
Im thüringischen Pößneck befindet sich der umfangreichste Bestand an Bauten Tessenows.

Neben einer hochkarätigen Sonderausstellung im Museum 642 mit dem Titel „Handwerk und Kleinstadt. Architektur der Moderne in Pößneck 1920 bis 1923“, die noch bis zum 10. November besichtigt werden kann, einer original restaurierten Schauwohnung mit rekonstruierter Einrichtung zur Wohnkultur um 1920 sowie einer neuen Publikation zum Werk und Wirken Heinrich Tessenows ist es zudem gelungen, auch international auf diesen wichtigen Architekten aufmerksam zu machen. So wurde beispielsweise ein deutsch-polnisches Schülerprojekt im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres (ECHY) zwischen dem III. Allgemeinbildenden Gymnasiums „Königin Hedwig“ in Inowrocław (Polen) und dem Gymnasium "Am Weißen Turm" in Pößneck sowie ein internationaler Fachtag, der am 01.07.2019 in Pößneck stattfand, durchgeführt.

Dies alles wäre ohne die Kooperation des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, der Stadt Pößneck, der Heinrich-Tessenow-Gesellschaft, der GWG Pößneck/Triptis mbH oder aber den Deutschen Werkstätten Hellerau, um nur einige der beteiligten Akteure zu nennen, nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt dem Bund sowie dem Freistaat Thüringen für die finanzielle Unterstützung.

Um diesen großartigen Beitrag zum Jahr der Moderne, der sowohl fachlich als auch politisch auf eine sehr breite Resonanz gestoßen ist, würdig abzuschließen, ist eine Finissage

am Sonntag, den 10. November um 16.00 Uhr im Museum 642 in Pößneck

geplant.

Unter dem Titel „Mit Graubrot und Rührei – Hintergründiges und Witziges um Heinrich Tessenow“ gibt es zum Abschluss der diesjährigen Pößnecker Tessenow-Hommage augenzwinkernd Hintergründiges und Witziges von und über diesen Menschen zu hören – und für Graubrot und Rührei wird gesorgt. Karten sind über die Stadtinformation im Museum 642 in Pößneck erhältlich. Interessierte Besucher haben zudem letztmalig die Möglichkeit, an
einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung und die Schauwohnung Tessenow am 09. und 10.11.2019, jeweils 13 Uhr, 14 Uhr oder 15 Uhr teilzunehmen.

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