02.06.2015
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Medieninformation

Das virtuelle Münzkabinett KENOM mit Thüringer Beteiligung ist ab sofort verfügbar

Als formaler Abschluss des zweijährigen DFG-Projekts KENOM (Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen) wurde kürzlich durch die in Schleswig-Holstein für Kultur zuständige Ministerin Anke Spoorendonk das zugehörige „virtuelle Münzkabinett“ offiziell freigeschaltet und ist ab sofort unter http://www.kenom.de erreichbar. Das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) hat sich mit einer Auswahl aus seinem umfangreichen Bestand an Thüringer Fundmünzen an diesem Projekt beteiligt.

Ziel des Projektes KENOM ist es, die digitale Präsenz wissenschaftlich aufbereiteter Münzbestände deutlich zu erhöhen und dauerhaft durch die Bereitstellung entsprechender Werkzeuge die Erschließung zahlreicher weiterer Bestände zu gewährleisten. Durch die großräumige länderübergreifende Vernetzung von Sammlungen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie durch die Integration verschiedener Sammlungstypen und die Verknüpfung mit Normvokabularen soll ein breites Spektrum der Nachnutzbarkeit gewährleistet werden.

Neben der Bereitstellung im virtuellen Münzkabinett von KENOM werden diese numismatischen Daten zukünftig auch in den Kulturportalen der jeweiligen Länder (für Thüringen http://www.museen.thueringen.de) sowie in überregionalen Kulturportalen wie z. B. der EUROPEANA (http://www.europeana.eu/portal) sichtbar sein.

Partner im DFG Projekt sind:
- Verbundzentrale des GBV (VZG) in Göttingen
- Stiftung Moritzburg Halle (Saale) Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt
- Niedersächsisches Landesmuseum Hannover – Münzkabinett
- Georg-August-Universität Göttingen, Archäologisches Institut – Münzkabinett der Universität
- Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Kiel
- Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar
- Numismatische Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland

Ein erstes kooperatives Mitglied ist:
- Friedrich-Schiller-Universität Jena – Orientalisches Münzkabinett

Von den nun online gestellten und frei verfügbaren 17.000 Objekten stammen ca. 5500 Fundmünzen aus den Beständen des TLDA – u. a die kompletten Schatzfunde aus Nordhausen-Salza (1985), Kella (1967) und der Neufund von 2013 aus Bad Langensalza, sowie der Turnosenfund Erfurt von 1998. Zusätzlich sind auch 194 römische Fundmünzen der germanischen Siedlung von Frienstedt im Portal abrufbar.

Das TLDA sieht die Beteiligung an solchen überregionalen Digitalisierungsprojekten als Maßnahme und Service, archäologische Informationen und Wissen auf einfachem und modernem Wege der Allgemeinheit fachübergreifend zur Verfügung zu stellen, besonders in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Institutionen und einer fachspezifischen Erschließung.

 

Tlda L 13 334 3 Av Rv Version2

Stadt Magdeburg
Taler auf das Augsburger Interim (1548–1551)
Silber; Durchmesser: 40,9 mm; Gewicht: 25,12 Gramm
Aus dem Schatzfund von Bad Langensalza 2013; TLDA-Inv-Nr.: 13/334-3
Aufnahme: Roland Wehking, Weimar

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