Akzeptanz und Vielfalt

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Im Punkt „Gleichstellung aller Lebensweisen“ des Koalitionsvertrages, der der Arbeit der Thüringer Landesregierung zugrunde liegt, heißt es:

„Die Akzeptanz und Gleichstellung aller Lebensweisen zu befördern, ist eine Aufgabe, der sich die Koalition verpflichtet fühlt. Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen sollen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können und weder im Alltag noch durch Verwaltungshandeln benachteiligt werden.

Zu diesem Zweck werden folgende Maßnahmen vereinbart:

  • die Entwicklung eines Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt, das in einem gleichberechtigten Dialog von Vereinen und Initiativen aus dem LSBTI-Bereich einerseits und dem Land sowie den Kommunen andererseits Maßnahmen zur Überwindung diskriminierender Regelungen und Verfahren beschreibt sowie die Weiterbildung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie den Bildungseinrichtungen des Landes zu diesem Thema befördert,
     
  • es wird auch symbolisch an landeseigenen Gebäuden auf die Gleichstellung aller Lebensweisen während des jährlichen Christopher Street Days (CSD) hingewiesen,
     
  • die Landesgesetzgebung wird in Bezug auf die Gleichstellung von eingetragenen Partnerschaften in allen Punkten an die Bundesgesetzgebung angepasst,
     
  • die landesrechtlichen Möglichkeiten zur rechtlichen Gleichstellung aller Lebensweisen im Hinblick auf die Öffnung der Ehe und das volle Adoptionsrecht werden ausgeschöpft und entsprechende Initiativen im Bundesrat unterstützt,
     
  • die Koalition setzt sich für einen diskriminierungsfreien Zugang Homo- und Bisexueller zur Blutspende ein,
     
  • wir werden uns im Bundesrat für die Rehabilitierung der Opfer des Nationalsozialismus sowie die Verurteilten nach § 175 StGB sowie §151 StGB der DDR einsetzen. Die Urteile sind Unrecht und gehören aufgehoben.“

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Landesprogramm Akzeptanz und Vielfalt:

Am 23. April 2016 fand im Thüringer Landtag die Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung des Landesprogramms Akzeptanz und Vielfalt statt. Frau Ministerin Werner  begrüßte die Teilnehmenden im Namen der Thüringer Landregierung.

Vertreten waren u.a. (in alphabetischer Reihenfolge): AG Schwule Lehrer in der GEW Berlin, AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V., Arbeitskreis Frauengesundheit e.V., Akzeptanz! e.V., Arbeit und Leben in Thüringen, Brennessel e.V., Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) e.V., BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN Thüringen, Bundesverband Queere Bildung e.V., CSD Erfurt, DGB-Jugend Thüringen, Forschungsinstitut tifs, Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Frauenzentrum Weimar e.V., Friedrich-Schiller-Universität Jena, GEW Sachsen, GEW Thüringen, Gewerkschaft der Polizei Thüringen, Gleichstellungsbeauftragte des Freistaats Thüringen, Grüne Jugend Thüringen, JuMäX Jena e.V., Konferenz Thüringer Studierendenschaften, Landesfrauenrat Thüringen, Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V., LSVD Thüringen, Martin-Niemöller-Stiftung e.V. ,Netzwerk für Demokratie und Courage, QueerNet Rheinland-Pfalz, Queer Paradies, Queer-Referat FSU Jena, RosaLinde Leipzig e.V., SHG Trans Jena, SHG Zwang?Los!, Stiftung Akademie Waldschlösschen, TIAM e.V., Transhilfe Thüringen, Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft und Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Thüringen e.V.

Es ist beabsichtigt, das Landesprogramm Akzeptanz und Vielfalt im Laufe des Jahres 2017 fertigzustellen.

In der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Landesprogramms wirken derzeit Vertreterinnen und Vertreter der folgenden Vereine, Verbände und Institutionen mit:

AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen e.V.

Brennessel e.V. Erfurt

Forschungsinstitut tifs

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (idz) Jena

Landesausschuss Diversity der GEW Thüringen

Landesfrauenrat

LSVD Thüringen e.V.

Regenbogen Referat des StuKo der Bauhaus-Universität Weimar

Vielfalt Leben - QueerWeg Verein für Thüringen e. V.

ZWANG?los! - Selbsthilfegruppe für Trans- und Intersexualität

 


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Thüringer LSBTI-Interessenvertreterin im ZDF-Fernsehrat:

Am 20. Mai 2016 beschloss der Thüringer Landtag eine Interessenvertreterin für LSBTI-Themen in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden.


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Grußwort Malte Krückels

Christopher Street Day in der Thüringer Staatskanzlei gewürdigt:





Bereits zum zweiten Mal lud der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, die Organisatoren des Erfurter CSD sowie die Mitglieder der Community zu einem Empfang am 23. August 2016 in die Thüringer Staatskanzlei ein.


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​​​​​Fachgespräch zum Thema Intergeschlechtlichkeit: ​20160309 CdS Intersexualität
Foto: TSK (Küger)

Am 9. März 2016 fand auf Einladung des Chefs der Thüringer Staatskanzlei ein Fachgespräch zum Thema Intergeschlechtlichkeit in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin statt, welches in der Fachöffentlichkeit bundesweit wahrgenommen wurde.


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Hirschfeldtage 2016 in Thüringen:

Zu den 3. Hirschfeldtagen, welche im Jahr 2016 in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stattfinden, übernahm Ministerpräsident Bodo Ramelow die Schirmherrschaft über die Hirschfeldtage in Thüringen.

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