30.04.2014
Thüringer Ministerium für Bau Landesentwicklung und Verkehr

Medieninformation 105/2014

10 Jahre Nordhäuser Erfolgsmodell

Staatssekretärin Klaan: So funktioniert Mobilität

„10 Jahre Nordhäuser Modell ist eine Erfolgsgeschichte, die wir mit den Aufgabenträgern vor Ort vorantreiben. Damit sichern wir durchgehende umsteigefreie und barrierefreie Verbindungen aus dem ländlichen Raum in das Stadtgebiet von Nordhausen. Unsere Region wird auch zukünftig von diesem Gemeinschaftsprojekt verkehrlich, wirtschaftlich und touristisch profitieren. Denn so sieht moderne Mobilität und zukunftsweisender Nahverkehr aus.“ Das erklärte heute (Mittwoch) Staatssekretärin Inge Klaan anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Nordhäuser Modell“. Hauptziel des Verkehrsprojekts ist die Gewährleistung des Linie 10-Betriebs zwischen Nordhausen, Südharz-Klinikum und Ilfeld.

„Das Nordhäuser Modell ist ein Vorzeigeprojekt für das Bahnland Thüringen“, so die Staatssekretärin weiter. „Denn wir wollen landesweit bezahlbaren und serviceorientierten Personennahverkehr. Viele Strecken haben längst eine reiche Tradition und sind bei Bahngästen in aller Welt bekannt. Dazu zählt auch das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen.“

Die Staatssekretärin war in 2004 als Baudezernentin maßgeblich an dem Projekt zur Vernetzung der Harzer Schmalspurbahnen mit dem Nordhäuser Straßenbahnverkehr beteiligt. Seit dem 30. April 2004 wird das Nordhäuser Modell als Gemeinschaftsprojekt des Freistaats Thüringen, der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH (VBN) mit dem durchgängigen Linienbetrieb mit Zweisystemfahrzeugen vom Typ Combino Duo zwischen Nordhausen, Südharz-Klinikum und Ilfeld, Neanderklinik erfolgreich durchgeführt.

Der Freistaat Thüringen als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) hat die HSB mit der Erbringung von Leistungen im SPNV zwischen Nordhausen und Ilfeld beauftragt. Die HSB als Linieninhaberin hat die VBN als Betreiber des Straßenbahnbetriebes in Nordhausen beauftragt, in kooperativer Zusammenarbeit der Unternehmen den ganzjährigen und durchgängigen Linienbetrieb in der Region sicherzustellen.

Durch die schienenseitige Verknüpfung der Infrastruktur der HSB und der VBN im Rahmen des gemeinsamen Linienbetriebes, hat der Freistaat Thüringen eine zuverlässige ÖPNV-Anbindung des nördlich von Nordhausen gelegenen Regionalbereiches geschaffen.

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