17.04.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Kabinettbeschluss zur Expressverbindung zwischen Jena und Leipzig ab dem Fahrplan 2019


Heute befasste sich das Kabinett der Thüringer Landesregierung mit der neuen Expressverbindung zwischen Jena und Leipzig ab dem Fahrplanwechsel 2019. „Ab Dezember 2018 werden wir die Verlängerung der Regionalexpress-Linie Nürnberg – Bamberg – Jena von und nach Leipzig im 2-Stunden-Takt“beauftragen, sagte Verkehrsministerin Birgit Keller. „Mit dem neuen Haushalt 2018/2019 haben wir die Grundlage dafür gelegt, um in der Zeit bis 2023 mit Landesmitteln einen Ersatz für den Wegfall des vertakteten Fernverkehrs in Jena zu schaffen.“

Im kommenden Jahresfahrplan, der am 9. Dezember 2018 in Kraft tritt, sollen zusätzlich acht schnelle Regionalexpress Züge zwischen Jena und Leipzig verkehren. Die Züge halten in Naumburg und Weißenfels und brauchen für die Strecke von Jena nach Leipzig nur etwa 65 Minuten.

„ Die im Ostthüringer Bahndialog zugesagten schnellen Expressverbindungen zwischen Jena und Leipzig sind jetzt noch vertraglich zu binden, verhandelt sind sie nunmehr. Die Vorteile für Jena und andere Regionen Ostthüringens liegen auf der Hand.“, so Keller. Mit der neuen Verbindung erhalten auch Kahla, Rudolstadt, Saalfeld aber auch die Region Nordfranken eine umsteigefreie Verbindung nach Leipzig im Zweistundentakt.

Für die Verbindungen wird mit jährlichen Kosten von rund 6,5 Mio. Euro gerechnet. Bis Ende 2023 ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von etwa 32,5 Mio. Euro. Die Beauftragung dieser Leistung ist eine Angelegenheit von besonderer politischer Bedeutung und wurde deshalb vom Kabinett behandelt. „Es ist unser Ziel, Jena als bedeutenden Standort für Wirtschaft und Wissenschaft in der Zeit ohne Fernverkehrsverbindung zu unterstützen“, betonte Keller.

Ministerin Keller wies darauf hin, dass die Einrichtung der zusätzlichen Zugverbindung herausfordernd ist, weil sie von Thüringen allein und weitgehend ohne Unterstützung der Aufgabenträger in Sachsen und Sachsen-Anhalt realisiert werden muss. Die Nahverkehrsservice GmbH Sachen Anhalt hat sich bereit erklärt, bei Halten in Naumburg und Weißenfels die Stationsnutzungsgebühren zu tragen.

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