13.02.2018
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Medieninformation

Keller: „Jena erhält Expresszüge nach Leipzig mit dem Fahrplan 2019“

In Halle stellen am Mittwoch die Nahverkehrsgesellschaften Thüringens (NVS) und Sachsen-Anhalts (NASA) die Entwürfe für den Fahrplan 2019 vor. „Wir wollen die Öffentlichkeit frühzeitig über den Planungsstand informieren, damit wir im weiteren Prozess die öffentlichen Hinweise ausreichend berücksichtigen können“, sagt Verkehrsministerin Birgit Keller. Die Fahrgäste haben vom 14. Februar bis zum 4. März die Gelegenheit ihre Anregungen zum Fahrplan 2019 einzubringen. „Im Fahrplanentwurf 2019 ergeben sich vor allem für Ostthüringen deutliche Verbesserungen; Jena erhält Expresszüge nach Leipzig. Außerdem kommt die Anbindung des ländlichen Raums insgesamt mit diesem Fahrplan entscheidend voran“, so Keller.

Für die Fahrgastbeteiligung stellt die NVS ein Fahrgastformular bereit. Das Formular und die Fahrplanentwürfe sind vom 14. Februar bis zum 4. März 2018 auf der Internetseite der NVS (www.nvsthueringen.de) veröffentlicht. Die Fahrgäste können dort ein Formular einfach online ausfüllen und versenden.

Im kommenden Jahresfahrplan, der am 9. Dezember 2018 in Kraft tritt, verkehren neu acht schnelle Regionalexpress Züge zwischen Jena und Leipzig. Für diese Züge stellen wir zusätzliche Landesmittel bereit; sie halten in Naumburg und Weißenfels und brauchen für die Strecke von Jena nach Leipzig nur etwa 65 Minuten.

Vorgesehen ist, dass die bisherigen RE-Züge auf der Linie Nürnberg – Bamberg – Saalfeld – Jena bis Leipzig weiter fahren. „Es ist uns gelungen, die im Ostthüringer Bahndialog zugesagten schnellen Expressverbindungen zwischen Jena und Leipzig einzurichten.“ Dadurch erhalten auch Kahla, Rudolstadt, Saalfeld und die Region Nordfranken eine umsteigefreie Verbindung nach Leipzig im Zweistundentakt.

Außerdem verbessert sich die Anbindung von Saalfeld deutlich, indem die Linie Saalfeld – Bamberg zur RE-Linie aufgewertet und bis Nürnberg verlängert wird. „Saalfeld erhält eine stündliche Direktverbindung nach Nürnberg. Dort bestehen dann Anschlüsse nach München“, konkretisiert Keller.

Die RE-Linie Halle – Jena (RE 18) wird neu durch die DB Regio AG betrieben. In Jena besteht Anschluss an einen RE von und nach Saalfeld mit dortigem Anschluss nach Nürnberg. In Halle besteht Anschluss zum ICE von und nach Berlin. Der Verkehrsvertrag läuft bis Dezember 2023.

Zudem wird die bisherige Regionalbahn Saalfeld – Jena – Großheringen (RB 24) stündlich auf der Strecke Saalfeld – Jena – Naumburg – Halle (neu RB 25) fahren, auch am Wochenende. In Naumburg besteht künftig stündlich ein Anschluss an die Regionalbahn nach Leipzig (RB 20) und in Halle ein direkter Anschluss an den ICE nach Berlin.

„Der Regionalbahnverkehr im Saaletal wird im Jahresfahrplan 2019 verbessert. Alle Orte entlang der Saalbahn erhalten an allen Tagen und zu jeder Stunde eine Reiseverbindung nach Halle und Leipzig“, verdeutlicht Keller. „Mit den neuen RE- und RB-Zügen auf der Saalbahn verkehrt dann etwa alle 30 Minuten ein Zug zwischen Saalfeld, Jena und Naumburg.“

Um das neue Konzept umsetzen zu können, sind auf angrenzenden Strecken Anpassungen notwendig. Die Züge auf der Strecke Saalfeld – Bad Lobenstein – Blankenstein fahren im Vergleich zum aktuellen Fahrplan etwa eine Stunde verschoben.

Umfangreiche notwendige Baumaßnahmen an Eisenbahnbrücken beeinflussen den Bahnverkehr in Mittelthüringen. Zwischen Leipzig-Leutzsch und Leipzig-Möckern steht im Fahrplan 2019 nur ein Streckengleis zur Verfügung. Die bisherigen Linien Saalfeld – Naumburg – Leipzig (SE 15) und Erfurt – Naumburg – Leipzig (RE 17) können nicht mehr wie gewohnt fahren. Deshalb wird die bisherige RB-Linie Eisenach – Erfurt – Naumburg – Halle (Saale) neu stündlich nach Leipzig anstatt nach Halle verkehren.
In Naumburg besteht jedoch ein kurzer, ebenfalls stündlicher Anschluss an die RB-Linie 25 nach Halle.

Mit dem Regionalexpress 16 besteht weiterhin eine zweistündliche Direktverbindung zwischen Erfurt – Weimar – Apolda – Naumburg – Halle. Der bisherige Regionalexpress Erfurt – Naumburg – Leipzig (RE 17) verkehrt neu nur noch zwischen Erfurt und Naumburg.

In Nordthüringen übernimmt zum Fahrplanwechsel das Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH zusätzlich die Linie Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg (RE 10).

Im Rahmen der Betriebsaufnahme des „Dieselnetz Sachsen-Anhalt“ kommen zwischen Erfurt und Magdeburg künftig moderne Triebwagen vom Typ LINT zum Einsatz. Diese 140 km/h schnellen Triebzüge haben 110 Sitzplätze. Das Fahrplanangebot bleibt mit kleineren Anpassungen unverändert zu den bisher bekannten Leistungen.

In Südthüringen bleibt nach der umfangreichen Umstellung zum Fahrplanwechsel 2018 das Nahverkehrsangebot nahezu gleich.

Lediglich bei den Zügen zwischen Erfurt und Meiningen kann sich durch neu angepasste Fahrlagen der Züge das Fahrplanangebot etwas verändern. Hierzu finden im Zeitraum der Fahrgastbeteiligung parallel Abstimmungsgespräche statt.

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