Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

ELER 2014-2020

Der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union kommt eine zentrale Rolle bei der ländlichen Entwicklung zu. Mit seiner Ausrichtung auf die Zielsetzungen der Zukunftsstrategie „Europa 2020“, die für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum steht, bildet der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) dabei die Basis für die künftige Förderung der ländlichen Entwicklung.

Anknüpfend an die in der Strategie „Europa 2020“ formulierten Ziele verfolgt der ELER sechs inhaltliche Prioritäten sowie Querschnittsthemen.

Eler Grafik

Die den nationalen Rahmenbedingungen Rechnung tragende Strategie zur Umsetzung des ELER ist in einer Partnerschaftsvereinbarung festgehalten, welche fondsübergreifend angelegt und zwischen der Europäischen Kommission und der Bundesrepublik Deutschland ausgehandelt und festgeschrieben wurde. Die Partnerschaftsvereinbarung ist das Bindeglied zwischen der Europäischen Strategie und dem Thüringer Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Rechtsgrundlagen, Dokumente und Links:

Europäische Kommission

Rechtsgrundlagen (ESI-VO, ELER-VO)

Partnerschaftsvereinbarung (Teil 1 und Teil 2)

Netzwerk Ländliche Räume DVS

 

Nationale Rahmenregelung

Die EU-rechtlichen ELER-Regelungen erlauben es, dass Mitgliedstaaten eine regionalisierte Programmplanung betreiben können. Wird davon Gebrauch gemacht, erarbeiten die Mitgliedstaaten eine Nationale Rahmenregelung mit gemeinsamen Bestandteilen der regionalen Programme. Die Bundesrepublik Deutschland nutzt ihrem föderalen Aufbau entsprechend diese Möglichkeit und hat eine Nationale Rahmenregelung vorgelegt, welche im Wesentlichen die Inhalte der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) widergibt.

(NRR)

Die Gemeinschaftsaufgabe ist ein im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankertes Bund-Länder-Finanzinstrument und wichtiges Mittel der Bundesländer zur Kofinanzierung des ELER.

Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK).

Weitere Informationen können auf den Seiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ( BMEL) und abgerufen werden.

Das nachfolgende Hinweisblatt dient zur Umsetzung der Informations- und Publizitätsanforderungen bei ausschließlich mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ finanzierten Fördervorhaben.

Merkblatt Publizität GAK

 

Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen 2014-2020

Mit Durchführungsbeschluss vom 26.05.2015 wurde das Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020 des Landes Thüringen von der Europäische Kommission genehmigt. Es stellt das Herzstück der FörderInitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen 2014-2020 dar.

Das Entwicklungsprogramm trägt entsprechend des Auftrags des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 bei, indem es in Ergänzung zu den sonstigen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik und in Kohärenz mit den anderen EU-Fonds die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums Thüringen fördert. Es identifiziert die regionalen Bedarfe und formuliert spezifische Entwicklungsziele. Das Programm wurde von einem externen Gutachter bewertet und einer strategischen Umweltprüfung unterzogen.

EPLR mit NRR

EPLR-Kurzversion - in Bearbeitung

Ex-ante-Bewertung

Umweltbericht über die Ergebnisse der Strategischen Umweltprüfung des ELER-Programms 2014-2020

Das Entwicklungsprogramm ist Grundlage für die Weiterentwicklung der Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen und bietet bis zum Jahr 2020 ein breites Spektrum an Fördermaßnahmen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft, die ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften, die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und der Klimaschutz verbessert werden können.

Die folgende Übersicht zeigen die angebotenen Fördermaßnahmen, die jeweiligen Bewilligungsstellen und weiterführende Links:

ELER- Fördermaßnahmen und Bewilligungsstellen

Kriterien für die Auswahl von Fördervorhaben und Stichtage für die Antragstellung

Gemäß Artikel 49 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2103 hat die ELER-Verwaltungsbehörde nach Anhörung des Begleitausschusses Auswahlkriterien für die Vorhaben festgelegt.

Mit den Auswahlkriterien sollen die Gleichbehandlung der Antragsteller, eine bessere Nutzung der Finanzmittel und die Ausrichtung der Maßnahmen im Einklang mit den Prioritäten der Union für die Entwicklung des ländlichen Raumes gewährleistet werden. Die Auswahlkriterien bewerten die Qualität der Anträge in Bezug auf die Übereinstimmung mit den ELER-Prioritäten, den ermittelten Bedarfen und den festgelegten Zielen der jeweiligen Maßnahme. Sie müssen transparent und nachvollziehbar sein. Es können nur solche Vorhaben gefördert werden, die unter der Anwendung der Auswahlkriterien ausgewählt werden.

Die Bewilligungsbehörden bewerten die Vorhaben an Hand der festgelegten Auswahlkriterien mittels eines Punktesystems. Die Anträge einer Auswahlrunde, die zu einem zuvor bestimmten Stichtag eingegangen sein müssen, werden gemäß der Gesamtpunktzahl in eine Rangfolge gebracht. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel können die Anträge bewilligt werden, die den zuvor festgelegten Schwellenwert (Mindestpunktwert) erreichen.

Die Auswahlkriterien sind für jede Fördermaßnahme im folgenden Kriterienkatalog aufgeführt:

Auswahlkriterien (492.5 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Die für die Auswahlverfahren relevanten Stichtage und Finanzmittelbudgets sind in folgender Übersicht dargestellt:

Übersicht Stichtage (68.5 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

Publizität/Öffentlichkeitsarbeit

Begleitausschüsse (BGA)

Ihre Meinung ist uns wichtig!
Fragen, Anmerkungen zum Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes richten Sie bitte an:
 
 
 

ELER 2007 - 2013
Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen 2007 - 2013

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