Informationen zur Afrikanische Schweinepest (ASP)

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Bürokratische Hürden für Bejagungsschneisen sinken

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft senkt die bürokratischen Hürden für das Anlegen von Bejagungsschneisen. Mais-Bauern können damit einfacher Direktzahlungen für Flächen mit den Schneisen als sogenannten Mischcode „Mais mit Bejagungsschneisen“ beantragen.

Die Vereinfachung ist Teil eines ganzen Paketes von Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Thüringens Jägern soll damit die Bejagung von Schwarzwild erleichtert werden.

„Mit der Maßnahme kommen wir sowohl den Jägern als auch den Thüringer Landwirten entgegen. Gemeinsam mit dem Land Thüringen haben sie das Interesse, das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest hier zu verhindern“, sagt Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller. „Die Landwirte und die Jägerschaft sind bei der Wildschadensverhütung gleichermaßen gefordert.“

Der Mischcode kann im Sammelantrag 2018 beantragt werden. In diesem Fall ist es nicht notwendig, die Bejagungsschneise im Flächen- und Nutzungsnachweis im geographischen Informationssystem GIS separat auszuweisen.
Weitere Informationen zur Beantragung finden die Landwirte auf der Internetseite des Ministeriums unter www.tmil.info

Hintergrund

Mais als wichtige Futterpflanze zur Ernährung des Milchviehs und der Fleischrinderbestände, aber auch als Gärsubstrat für Biogasanlagen bietet dem Wild gute Deckung und kann von Wildschäden heimgesucht werden. Jagdschneisen bieten den Jägerinnen und Jägern einen tiefen Einblick in das Feld und erleichtern damit die Jagdbedingungen.

(TMIL-Medieninformation, 2. März 2018)

 

 

Afrikanische Schweinepest bedroht Thüringen

Forst- und Landwirtschaftsministerin Birgit Keller berichtet über Präventionsmaßnahmen zur Tierseuche

„Die Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter nach Westen aus. Die Lage ist ernst, aber wir sind vorbereitet“, erklärte heute in Erfurt die Forst- und Landwirtschaftsministerin Birgit Keller nach der Kabinettsitzung der Thüringer Landesregierung. „Krisenszenarien zielen darauf ab, wie die Verbreitung der Seuche unter den Wildschweinen eingedämmt und die Übertragung auf den Hausschweinbestand möglichst verhindert werden kann.“

Die Vorbereitungen im Thüringer Gesundheitsministerium sowie im Landwirtschaftsministerium laufen bereits seit Mai 2017, als eine Expertengruppe einberufen wurde. Es wurden zudem Krisenübungen innerhalb Thüringens und mit dem Bund durchgeführt.

„Um das Infektionsrisiko zu senken, arbeiten wir weiter an einem entsprechenden Maßnahmenpaket. So wollen wir zur Vorbeugung vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Einordnung in den Landeshaushalt bereiten wir gerade vor“, teilte Ministerin Keller heute in der Regierungsmedienkonferenz mit. „Damit werden wir beispielsweise die Pläne des Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber zum Aufbau eines Schwarzwild-Kompetenzzentrums unterstützen. Hier werden die Interessen aller Beteiligten gebündelt und koordiniert, Schulungen durchgeführt, Jagdmethoden unter wissenschaftlicher Begleitung erprobt und Marketingstrategien entwickelt. Das Zentrum kann einen starken Beitrag zur Bestandsreduzierung von Wildschweinen, zum aktiven Schwarzwildmanagement und somit zur ASP-Vorbeugung leisten.“

„Darüber hinaus werden wir die Einführung einer Aufwandspauschale finanzieren, um die Aufwendungen der Jäger bei der Verringerung der Schwarzwildbestände auszugleichen“, so Keller weiter. „Und in den Revieren von ThüringenForst haben wir die Jagdruhe aufgehoben. Wildschweine können nun – so wie bereits in den privaten Jagden - auch im Staatswald in der bisherigen Ruhezeit von Mitte Januar bis Mitte Juli geschossen werden. Muttertiere sind hiervon ausgenommen.“

„Am 14. Dezember wurde bereits ein Planentwurf zur Tilgung der Afrikanischen Schweinpest (ASP) bei Haus- und Wildschweinen in Thüringen verabschiedet“, berichtete Keller aus dem Kabinett. „Derzeit werden Handlungsanweisungen für den Seuchenausbruch durch die obersten Veterinär- und Jagdbehörden erstellt. Und wir bereiten eine „Thüringer ASP-Verordnung“ in Zusammenwirken zwischen Gesundheitsministerium und meinem Ressort, dem Forst- und Landwirtschaftsministerium, vor. Ich bedanke mich hierbei ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem Thüringer Gesundheitsministerium.“

(TMIL - Medieninformation, 16. Januar 2018)

Tiergesundheit: Afrikanische Schweinepest - Prävention im Vordergrund
Informationen des Bundesmisteriums für Ernährung und Landwirtschaft

Flächenbezogene Fördermaßnahmen des TMIL (Direktzahlungen, KULAP, Ausgleichszulage) - Anträge und Informationen
Allgemeine Informationen zu allen flächenbezogenen Maßnahmen

Asp Tmil Ramm Cover ASP – Vorbeugungsmaßnahmen im Freistaat Thüringen (97.8 kB)
Achim Ramm, TMIL Referatsleiter Forst, Jagd- und Fischereipolitik
Forum „Wald, Wild und Menschen“ am 16. März 2018
PDF-Dokument ist barrierefrei.

Asp Tmasgff Bedrich Cover Afrikanische Schweinepest – Aktueller Stand und Maßnahmen zur Bekämpfung (Tilgungsplan) (6.0 MB)
Dr. Monika Bedrich, TMASGFF Referentin Tierseuchenschutz, Tiergesundheit
Forum „Wald, Wild und Menschen“ am 16. März 2018
PDF-Dokument ist barrierefrei.

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