Internationale Grüne Woche (IGW) und Absatzförderung

Interessenbekundungsverfahren Internationale Grüne Woche (IGW) 2018

Seit dem 21. April 2017 können sich Interessente zur Teilnahme an der Thüringen Präsentation im Rahmen der IGW 2018 in Berlin bewerben.

Bis zum 19. Mai 2017 haben Unternehmen der Thüringer Land- und Ernährungswirtschaft die Möglichkeit, ihr Interesse an der Messeteilnahme zu bekunden. Das Anmeldeformular kann auf der Webseite des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft heruntergeladen werden. Die IGW findet vom 19. bis 28. Januar 2018 in Berlin statt.

Das TMIL koordiniert den Messeauftritt. Bei der Gemeinschaftspräsentation Thüringens stellen sich vorwiegend Stände der Land- und Ernährungswirtschaft mit Informationen, Produktpräsentationen und Verkostungen vor. Die Präsentation der ländlichen Räume Thüringens übernimmt im Jahr 2018 der Landkreis Nordhausen.

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist wählt das TMIL die Aussteller für die Messe aus. Die Entscheidung orientiert sich an der Vielfalt und der Anzahl der Aussteller für die jeweilige Branche.

Informationsblatt IGW 2018

Anmeldeformblatt IGW 2018

Informationen zur Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin (20.01.-29.01.2017)


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Absatzförderung

Mit seinem Gemeinschaftsmarketing fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft den Absatz hochwertiger Thüringer Produkte aus Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe.

Hauptziele des Thüringer Agrarmarketings:

  • Stärkung der Wettbewerbsposition Thüringer Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Handwerksbetriebe
  • Verbesserung der Marktposition durch Absatzförderung für Agrarprodukte und Lebensmittel aus Thüringen
  • Profilierung des Freistaates als Herkunftsregion für Thüringer Spezialitäten

Aktivitäten des Agrarmarketings:

  • Verkaufsförderung beim Lebensmitteleinzelhandel (u.a. Warenbörsen, Verkaufsförderaktionen)
  • Verkaufsförderung beim Lebensmittelgroßhandel (Kantinen etc.)
  • überregionale und internationale Fachmessen
  • Verbraucherveranstaltungen
  • Produkttage
  • Weiterbildung und Seminare
  • Öffentlichkeitsarbeit und Gemeinschaftsanzeigen.

Das Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität aus Thüringen“ steht für eine durchgehend hohe Produktqualität und stärkt den Freistaat als Herkunftsregion für Thüringer Spezialitäten. Mit dem Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität aus Thüringen“ werden Lebensmittel ausgezeichnet, die den strengen Güte- und Prüfbestimmungen des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft genügen.

In insgesamt 33 Güte- und Prüfbestimmungen ist der Qualitätsanspruch des Zeichens produktspezifisch definiert. Die Einhaltung der Vergabekriterien wird ständig neutral geprüft. Eine neutrale, fachkompetente Kontrolle der Kriterien sichert das hohe Qualitätsniveau.
Beides zusammen, definierte Qualität und unabhängige Kontrollen, geben dem Verbraucher die Sicherheit, ein hochwertiges Produkt zu erwerben.

Neue Kriterien für Thüringer Qualitätszeichen

Für das Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität aus Thüringen“ gelten neue Kriterien. Statt wie bisher 50,1 Prozent müssen nun mindestens 90 Prozent Thüringer Rohstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sein. Damit steckt noch mehr Thüringen in Produkten mit dem Thüringer Qualitätszeichen.

Seit der Einführung des Zeichens im April 1992 haben sich die Bedingungen beim Rohstoffanbau, bei den Herstellungsverfahren und im Vertrieb genauso verändert wie die Erwartungen der Verbraucher und Händler. Deswegen wurden die Kriterien intensiv geprüft. Dabei wurden die Ergebnisse von Marktstudien ebenso berücksichtigt wie die Erfahrungen anderer Bundesländer sowie wissenschaftliche Erkenntnisse der Uni Jena zum Rohstoffbezug aus Thüringen.

Der Aufwertung des Zeichens ging ein Abstimmungsverfahren mit den Unternehmen der Lebensmittelbranche, dem Bauernverband, dem Ernährungsnetzwerk und der Verbraucherzentrale voraus.

Bei der Umstellung soll vermieden werden, dass viele aktuelle Zeicheninhaber das Thüringer Qualitätszeichen nicht mehr nutzen können, weil sie die Kriterien nicht mehr erfüllen. Deswegen wird es neben dem Premiumzeichen ein zweites Übergangszeichen geben: Unternehmen, deren Produkte lediglich 50,1 Prozent der Rohstoffe aus Thüringen enthalten, bekommen für fünf Jahre die Möglichkeit, das Qualitätszeichen mit dem Schriftzug „Geprüfte Qualität – hergestellt in Thüringen“ zu nutzen. So lange können die Unternehmen, mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, die Rohstoffsituation so verbessern, dass sie das Premiumzeichen nutzen können.

Mit den neuen Richtlinien des Thüringer Qualitätszeichens soll der Anteil regionaler Rohstoffe in den Produkten langfristig erhöht werden. Ziel der Thüringer Landesregierung ist die Erhöhung der Wertschöpfung im ländlichen Raum und eine Stärkung der Produktions- und Vertriebskette in Thüringen. Dies sichert Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und erhält wichtige Strukturen im ländlichen Raum. Es stärkt die Verarbeiter der Produkte genauso wie Thüringens Landwirte. Der Appell geht an die Verbraucher, bei ihrem Einkauf auf die Regionalität der Produkte zu achten. Das stärkt die Thüringer Ernährungsbranche.

Thüringer Qualitätszeichen
90 % Thüringer Rohstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln
Thüringer Qualitätszeichen neu
50,1 % Thüringer Rohstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln

Die Überarbeitung der Güte- und Prüfbestimmungen wird Mitte Februar 2017 abgeschlossen sein. Den Lizenznehmern wird dann in Kürze ein Schreiben zugehen, in dem Sie über sämtliche  Neuregelungen und Übergangsfristen informiert werden.

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Agrarmarketings unter

Broschüre "Bewusst genießen" Broschüre "Bewusst genießen" (2.3 MB) PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


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