07.01.2013 11:21 Uhr

Bauwerke


Rechts und links der Straße existieren Bereiche, deren Nutzung im Interesse des Verkehrs außerhalb von Ortslagen erheblichen Einschränkungen unterliegen. Der Grad der Einschränkung ist dabei abhängig von der Entfernung.

Die Anbauverbotszone reicht bei Autobahnen bis zu einem Abstand von 40 m und bei allen anderen Straßen bis zu 20 m. Hier ist die Errichtung von Hochbauten generell verboten. Verboten ist ausserdem die Errichtung von baulichen Anlagen, wenn sie außerhalb von Ortslagen über Zufahrten an Landes- oder Kreisstraßen angeschlossen werden sollen.

Die Baubeschränkungszone schließt daran an und reicht bis zum Abstand von 100 m bei Autobahnen und bis zu 40 m bei den anderen Straßen. Hier dürfen bauliche Anlagen nur mit Zustimmung der Straßenbauverwaltung errichtet, erheblich geändert oder anders genutzt werden.

Diese Zustimmung zu Baumaßnahmen darf nur erteilt werden, wenn Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt werden oder keine Ausbauabsichten für die jeweilige Straße bestehen.

Für eine Ausnahmegenehmigung vom Anbauverbot ist außerdem im Einzelfall der Nachweis erforderlich, dass das Verbot eine vom Gesetzgeber „offenbar nicht beabsichtigte Härte“ gegenüber dem Antragsteller darstellen würde.

Aus der Genehmigungspraxis ergeben sich besondere Schwerpunkte wie Werbung und Lärmschutzeinrichtungen .

Weiterführende Informationen