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Studie "Gemeinden im Ländlichen Raum Thüringens unter den Bedingungen des demographischen Wandels - Entwicklung eines Monitoring-Systems"
Die Studie stellt fest, dass Kommunen und Regionen trotz des allgemeinen Bevölkerungsschwundes ihre Zukunft aktiv gestalten können, wenn diese Prozesse frühzeitig erkannt werden.
Dazu wurde nicht nur die amtliche Statistik der untersuchten 30 Gemeinden zu Bevölkerung, Bildung, Wirtschaft, Beschäftigung/ Arbeitsmarkt, Infrastruktur, Flächennutzung und Kommunalfinanzen ausgewertet, sondern erstmalig wurden auch detailliert die Veränderungen im Alltagsleben der Kommunen analysiert. Deutlich wurde, dass das Vereinswesen, die örtlichen Verbände, Vereine und Gemeinschaften stärker denn je zuvor zur Identifikation der Einwohner und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Deshalb sollten entsprechende Konzepte – so die Empfehlung der Studie - einen Schwerpunkt auf die Mobilisierung von privatem und bürgerschaftlichem Engagement legen, um so das Gemeindeleben und die kommunalen Ressourcen zu stärken. Weiterhin müsse die freiwillige Zusammenarbeit von benachbarten Gemeinden intensiver angegangen werden mit dem Ziel, die Verwaltungskraft zu bündeln, Kosten zu senken und die Infrastrukturauslastung zu optimieren.
Monitoring-Bericht Ländlicher Raum Sonneberg
Größe: 3,4 MB
"Entwicklungsperspektiven ländlicher Räume"
Kurzfassung der Studie "Entwicklungsperspektiven ländlicher Räume"
Größe: 769,0 kB
Durch die Wiedervereinigung Deutschlands, die Erweiterung der EU, die Globalisierung der Weltmärkte, die schrumpfende Bevölkerungszahl, den fortschreitenden Agrarstrukturwandel etc. ändern sich die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die ländlichen Räume.
Um den zu erwartenden Handlungsbedarf und Lösungsmöglichkeiten für Thüringen aufzuzeigen, wurde von September 1999 bis August 2000 im Auftrag der Thüringer Landesregierung durch eine Arbeitsgruppe der TU Dresden und des Institutes für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig e. V. die Studie "Entwicklungsperspektiven ländlicher Räume in Thüringen - Konsequenzen für Entwicklungsinstrumente und Förderprogramme erarbeitet.
Die Auswahl der Landkreise erfolgte dabei so, das
"Raumstrukturelle Entwicklung in Thüringen"
Kurzfassung der Studie "Raumstrukturelle Entwicklung in Thüringen"
Größe: 96,3 kB
Die Entwicklung Thüringens ist, wie die aller jungen Bundesländer, durch tiefgreifende Strukturumbrüche seit Beginn der neunziger Jahre geprägt. Die einzelnen Regionen Thüringens wurden durch diese Prozesse unterschiedlich stark beeinflusst, nicht zuletzt auch aufgrund besonderer Entwicklungspotenziale bzw. -defizite. Mit den vollzogenen Entwicklungsprozessen und den veränderten Rahmenbedingungen ist eine neue Bewertung und Positionierung der Regionen verbunden.
Ausgehend von dem Ziel der Wirtschafts- und Regionalpolitik, mittels Investitions- und Fördermitteleinsatz Entwicklungspotenziale der Teilräume zu stärken bzw. Defizite abzubauen, kommt der Abgrenzung der Teilräume nach ihrer Leistungskraft und der Herausarbeitung der sie prägenden wesentlichen Standortfaktoren besondere Bedeutung zu. Damit können mittel- und langfristig Handlungsbedarfe aufgezeigt und Möglichkeiten zur Anpassung der Instrumentarien benannt werden.
2002 erteilte die oberste Landesplanungsbehörde dem Institut für Wirtschafts- und Regionalentwicklung in Leipzig den Auftrag sich im Rahmen einer Studie mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Die Aussagen flossen u.a. in den Diskussionsprozess zum Landesentwicklungsplan ein.
"Berechnung Zentralörtlicher Einzugsbereiche 2020 und Empfehlungen für ein System Zentraler Orte in Thüringen"
Studie "Berechnung Zentralörtlicher Einzugsbereiche 2020 und Empfehlungen für ein System Zentraler Orte in Thüringen"
Zur Zeit wird der Landesentwicklungsplan Thüringen aus dem Jahr 1993 überarbeitet. Die im Jahr 1993 getroffenen Festlegungen zu Zentralen Orten höherer Stufe müssen insbesondere aus folgenden Gründen überprüft werden:
Die Bevölkerungsprognosen zeigen, dass Thüringen in Zukunft mit einem deutlichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen hat. Diesen Bevölkerungsveränderungen, die regional differenziert stattfinden werden, ist bei der Ausweisung Zentraler Orte Rechnung zu tragen.
Das Verkehrsnetz in Thüringen hat seit 1993 wesentliche Veränderungen erfahren, die auch derzeit noch nicht abgeschlossen sind. Insbesondere im motorisierten Individualverkehr kommt es dadurch zu einer deutlichen Veränderung der Erreichbarkeitsverhältnisse. Diese tendenzielle Vergrößerung der zentralörtlichen Einzugsbereiche ist bei der künftigen Ausweisung Zentraler Orte zu berücksichtigen.
Im künftigen System der Landesplanung sollen nur noch Oberzentren und Mittelzentren ausgewiesen werden. Die Ausweisung von Grundzentren soll der Regionalplanung zugewiesen werden. Die bisherigen Zwischenstufen sollen entfallen.
Vor diesem Hintergrund erteilte die Thüringer Staatskanzlei, Abt. 6 Raumordnung und Landesplanung, Herrn Prof. Dr. Matthias Gather vom Lehrgebiet Verkehrspolitik und Raumplanung an der Fachhochschule Erfurt den Auftrag zur Erstellung einer Expertise, die sich mit diesem Themenfeld auseinandersetzt.
"Brachflächenmanagement und Flächenrecycling"
Studie „Brachflächenmanagement und Flächenrecycling“
Der Flächenverbrauch in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren trotz geringem Bevölkerungswachstum etwa verdoppelt. Derzeit sind es etwa 129 ha täglich, davon die Hälfte versiegelt, Tendenz steigend. Davon betroffen sind auch die neuen Bundesländern – im scheinbaren Widerspruch zur wirtschaftlichen Schwäche und einem bedeutenden Rückgang der Bevölkerungszahlen.
Flächen und Böden sind endliche Ressourcen, von denen zumindest der Rohstoff „Fläche“ regenerierbar ist. Ziel sollte es daher sein, den Flächenverbrauch durch Flächenschutz, Flächenrecycling und Flächenmanagement zu reduzieren.
Eine Arbeitsgruppe der FH Nordhausen hat sich im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei mit Brachflächenrecycling in Thüringen auseinandergesetzt und auf der Grundlage einer Bestandsanalyse Defizite und Lösungsansätze erarbeitet sowie Handlungsfelder und Akteure benannt.
"GIS-basierte Aufbereitung der Modellergebnisse zur Kaltluftsimulation für die Nutzung im Rahmen der Landes- und Regionalplanung in Thüringen"
GIS-basierte Aufbereitung der Modellergebnisse zur Kaltluftsimulation
Größe: 718,8 kB
Im Auftrag der Thüringer Landesregierung hat sich die Umweltplanung und GIS-Consulting GbR (GEO-NET) in einer Studie mit der Weiterverarbeitung der Modellergebnisse zur Kaltluftsimulation für den Einsatz im Rahmen der Raumplanung auseinandergesetzt. Ihre Aufgabe war u.a. die Erstellung eines Kartenwerkes „Kaltlufthaushalt Thüringen“ sowie die Übertragung der im Maßstab 1 : 25.000 vorliegenden Ergebnisse auf den Zielmaßstab 1 : 100.000 bis 1 : 250.000. Für diesen Generalisierungsschritt wurde ein inhaltliches Konzept zur Aufbereitung der Modelldaten entwickelt.
Zusätzlich wurde eine zusammenfassende qualitative und quantitative Darstellung des Ist-Zustandes der Luftaustauschprozesse und des Kaltlufthaushaltes für den Freistaat Thüringen erarbeitet. In diesem Zusammenhang war die „Übersetzung“ vom Fachinhalt zur Planungsaussage vor allem für die Einbindung des Schutzgutes Luft/Klima in den Planungsprozess.
Studie „Der demografische Wandel im Freistaat Thüringen von 1990-2030 - Teil 1 und Teil 2"
Die Studie beinhaltet eine sachlich und räumlich differenzierte Analyse des demografischen Wandels im Freistaat Thüringen auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse der Bevölkerungsentwicklung und der Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung (12. kBV) für den Freistaat Thüringen, die Landkreise und kreisfreien Städte von 1990 bis 2030.
Darüber hinaus wurden im Ergebnis der Analyse besondere demografisch bestimmte Problemlagen und -regionen in Thüringen identifiziert und Handlungsfelder anhand der Defizite einzelner Regionen abgeleitet.
Die Studie wurde mit EFRE-Mitteln im Rahmen der Technischen Hilfe der EFRE - Förderperiode 2007-2013 durch die zuständige Verwaltungsbehörde der EU-Strukturfonds (TMWAT) kofinanziert.
Studie „Der demografische Wandel im Freistaat Thüringen von 1990-2030 - Teil 1“
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Studie „Der demografische Wandel im Freistaat Thüringen von 1990-2030 - Teil 2“
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