08.11.2012 17:03 Uhr

Carius mit Radhelm in der Zirkus-Manege

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Verkehrsminister Christian Carius (l.) mit den Artisten vom Kinder- und Jugendzirkus Tasifan und Schülerinnen und Schülern der Wieland-Grundschule im Weimarer Jugend- und Kulturzentrum mon ami. (Foto: Jens Meyer)
Minister erklärte in Weimar 250 Schulkindern die Bedeutung von Radhelmen

„Ich möchte mit meiner Fahrradhelm-Kampagne möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Deshalb haben wir das Projekt vor rund 250 Schulkindern im Zirkus Tasifan in Weimar vorgestellt. Lustige Clowns und vielseitige Artisten haben spielerisch und unterhaltsam das Projekt präsentiert.“ Das erklärte heute (Montag) Verkehrsminister Christian Carius nach der Zirkusvorstellung in Weimar. Der Minister hatte persönlich in der Manege den Jungen und Mädchen die Aktion mit dem Slogan „Die Birne ist weich! Radhelme schützen!“ erläutert. Im kommenden Jahr sollen weitere Zirkusauftritte in Thüringer Städten folgen.

„Kinder sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr“, so Carius weiter, „und dadurch auch besonderen Unfallrisiken ausgesetzt. Denn Jungen und Mädchen können oft noch nicht die Folgen des eigenen und fremden Verhaltens in schwierigen Situationen richtig einschätzen. Deshalb kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen im Straßenverkehr. Den größten Schutz vor schweren Verletzungen bieten in solchen Fällen Radhelme. Nicht ohne Grund verzichten die meisten Radsportler nie auf ihren Kopfschutz. Sie wissen, warum…!“

Der Thüringer Radsport-Verband wirbt seit diesem Jahr mit einem Schriftzug „Die Birne ist weich! Radhelme schützen!“ auf Rennhosen und Zeitfahranzügen für die Kampagne. Auch die Radsportlerin und Goldmedaillen-Gewinnerin von London, Kristina Vogel aus Erfurt, unterstützt die Aktion von Minister Carius.

Hintergrund:

Über ein Viertel (27 Prozent) aller Unfälle von Kinder und Jugendlichen in Thüringen passieren mit dem Fahrrad. Statistisch gesehen sind diese Unfälle seit 2007 um rund 13,5 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2011 kam es allerdings zu 277 Fahrradunfällen. Dies entsprach einer Steigerung von über 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ging die Zahl der Unfälle von Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wieder um über 20 Prozent zurück.
(Quelle: Landesamt für Statistik)

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(Fotos: Jens Meyer)