Sehr geehrter Herr Mario Henning (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Ruhla
Sehr geehrte Stadträte von Ruhla, Thal und Kittelsthal
Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Thüringer Landtag und dem Deutschen Bundestag
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
Liebe Sportfreunde,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
Vielen Dank für Ihre Einladung zur feierlichen Einweihung der Bermbachtalhalle hier in Ruhla. Nach der Generalsanierung strahlt das Gebäude in neuem Glanz und kann wieder von den Schülerinnen und Schülern sowie den Vereinen des Ortes genutzt werden. Ein schöner Anlass hier zu sein, nur eines gibt mir zu denken: ich habe gelesen, dass die Halle Baujahr 1972 ist, also nur vier Jahre älter als ich, vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen, ob bei mir demnächst auch eine Sanierung an der Reihe wäre…
Spaß beiseite, die Sporthalle war in einem jämmerlichen Zustand und es war dringend erforderlich hier etwas zu tun…
Die Sporthalle dient als Trainings- und Wettkampfstätte für rund 460 Schüler aus Grundschule und Gymnasium sowie 800 Freizeitsportler der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Ruhla. Vor allem Ihre Handballerinnen sind sehr erolgreich – ich denke da beispielsweise an den erkämpften Landesmeistertitel – aber die räumlichen Bedinungen hier am Ort waren nicht die Besten. Die Halle entsprach nicht den nationalen und internationalen Standards für Handballwettkämpfe und konnte nur durch eine Ausnahmegenehmigung genutzt werden. Für eine „Sportstadt“ wie Ruhla (über 40 Vereine) musste eine vernünftige, funktionale Halle her!
Die Generalsanierung der Bermbachtalhalle ist mit Gesamtkosten von drei Millionen Euro das größte und umfangreichste Hochbauvorhaben der Stadt Ruhla. Die Hälfte davon flossen als Städtebaufinanzhilfen aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“.
Der symbolische Spatenstich mit Übergabe Fördermittelbescheid erfolgte im Februar 2009 durch den damaligen Bauminister Wucherpfennig.
Die neue Halle reiht sich in eine Vielzahl von Projekten ein, die die Gemeinde Ruhla in den vergangenen Jahren in Angriff genommen hat um den Wandel von Industrieort zu Erholungsort zu vollziehen.
Das zehn Jahre alte Stadtentwicklungskonzept trägt heute sichtbare Früchte. Pfiffige Stadtväter gehen aktive Wege für die Weiterentwicklung der Stadt:
- besonders gefährdete Objekte wurden unter Einbeziehung des lokalen Handwerks (Beschäftigung in den Wintermonaten) erhalten
- Zentrumsbildung wurde durch Grundstückskäufe durch die Stadt langjährig vorbereitert
- Der Karolinenpark grünt und blüht auf einer ehemaligen Industriebrache und ist damit ein weiteres gelungenes Beispiel
Diese Ziele konnten auch deshalb realisiert werden, weil Bund und Land Fördermittel in beträchtlicher Höhe bereitstellen konnten.
Bis Ende 2009 flossen für Ruhla rund:
- 11 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm für städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
- Insgesamt über sieben Millionen Euro aus dem aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost
- Insgesamt rund 1,7 Millionen Euro aus landeseigenen Städtebauförderungsprogrammen
Bevor ich diesen ereignisreichen Tag mit seinen vielfältigen Aktionen in und um die Bermbachtalhalle nun völlig für meine Redezeit beanspruche, wünsche ich Ihnen allen viel Freude an ihrer neuen Sporthalle, dass sie lange Zeit so schön