Einweihungsgottesdienst des Evangelischen Schulzentrums Mühlhausen
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,
sehr geehrte Frau Landesbischöfin Ilse Junkermann,
sehr geehrter Herr Superintendent Andreas Piontek,
sehr geehrte Frau Pröpstin Elfriede Begrich,
sehr geehrter Herr Kirchenrat Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung Mittelthüringen,
sehr geehrte Frau Andrea Röth-Wenkel, Schulleiterin Evangelische Grundschule Mühlhausen,
sehr geehrter Herr Dr. Reinhold Goldmann, Schulleiter Evangelische Regelschule und Evangelisches Gymnasium Mühlhausen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Herzlichen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr dabei zu sein, wenn in Mühlhausen das neue Evangelische Schulzentrum eingeweiht wird.
Nicht nur, weil eine Schuleinweihung immer eine schöne Sache ist, sondern weil mich mein heutiger Besuch in der Thomas-Müntzer-Stadt an meine Schulzeit erinnert. Ich durfte hier nämlich auch die Schulbank drücken. Doch das ist lange her und über meine Qualität als Schüler berichte ich ein andermal…
…mit „Love is a fire “ hatte das aber wenig zu tun.
Hauptteil zum Anlass:
Heute möchte ich über die neue Schule reden, Eure Schule oder wie es im Gottesdienst so schön hieß das „Haus lebendiger Steine“.
…mit 560 Schülerinnen und Schülern im Alter von sechs bis 18 Jahren und 70 Lehrerinnen und Lehrer kann ich mir sehr viel Leben vorstellen.
… drei Schularten (Grundschule, Regelschule und Gymnasium) unter einem Dach sorgen nicht nur für ein besonderes Miteinander, sie ergänzen sich gegenseitig, tauschen sich aus.
Und sie teilen miteinander – und hier meine ich nicht nur die gemeinsame Nutzung von Sporthalle und Mensa. Sondern auch die „Bürde“ des Lernens. Hier kann der Kleine vom Großen lernen (auch integrativer Unterricht).
Hier können Chancen problemloser wahrgenommen werden, z.B. beim Wechsel auf das Gymnasium. Die Schule und teilweise auch die Lehrer bleiben die Gleichen. Wenn das keine guten Startbedingungen sind…
…und wenn das kein Blick in die Zukunft ist. „Drei unter einem Dach“ kann gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel mit seinem Folgen ein sinnvolles Denkmodell sein. Das Evangelische Schulzentrum Mühlhausen macht es vor…
…und das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat mitgemacht.
- Vom DDR-Plattenbau „Typ Erfurt“ (ursprüngliches Schulgebäude) ist nach 17 Monaten Bauzeit nicht mehr viel zu sehen.
- fast 6 Millionen Euro hat der Umbau gekostet.
- davon rund 3,4 Millionen Euro Schulbaufördermittel vom Freistaat Thüringen.
„Zu Gottes und der Menschen Freude, Und zu der Kinder Unterricht, Steht dieses neue Schulgebäude, Uns reuen diese Kosten nicht“, lautet ein alter Zimmermannsspruch aus dem Mittelalter.
In der Tat: „Uns reuen diese Kosten nicht!“ Denn das Geld ist gut angelegt. Eine Schule ist immer eine Investition in die Zukunft.
Dank an alle beteiligten Baufirmen, Planer und Architekten, Lehrerinnen und Lehrer…
Alles Gute und viel Spaß beim Lernen!