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Die Entwicklungen und Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft wirken sich zu erst und vor allem in den Städten aus. Der Städtebau, die Stadtplanung und die Städtebauförderung müssen sich deshalb immer wieder den aktuellen Herausforderungen stellen, heute den mit dem demographischen und wirtschaftlichen Wandel einhergehenden Herausforderungen.
Die Hauptaufgabe der Städtebauförderung ist daher, den Kommunen finanziell und fachlich bei den neuen Handlungsfeldern einer gemeinsamen Städtebaupolitik von Bund, dem Freistaat Thüringen und von Thüringer Gemeinden, die sich aus der Abnahme der Bevölkerung, aus dem wachsenden Teil der Senioren und aus dem Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen ergeben, zu unterstützen.Die Städtebauförderung ist dabei ein wirksames, zielgenaues und flexibles Instrument für eine aktive und gebündelte Strukturpolitik.Wie in den Vorjahren wurden die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung mit landeseigenen Programmen ergänzt, um zusätzlichen landesspezifischen Fördernotwendigkeiten zu entsprechen. Die Städtebauförderung ist ein elementarer Beitrag zur Konjunkturentwicklung. Jeder Euro Städtebauförderung bewirkt bis zu 8 Euro weitere öffentliche und private Investitionen und trägt somit zu Refinanzierung der Programme bei.
Weitere Informationen:
Thüringer Städtebauförderungsrichtlinie
Begleitforschung Stadtumbau in Thüringen
Thüringer Brachflächeninitiative "Genial zentral"
Thüringer Kircheninitiative
EU-Förderung im Bereich "Nachhaltige Stadtentwicklung" (EFRE/ELER/ESF)
Wortbildmarken für Projekte der Städtebauförderung durch das BMVBS, den Freistaat Thüringen und Bund, Länder und Gemeinden: