Architekturpreis 2012
Spitzen-Baukultur aus Thüringen
Minister Carius verleiht Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau
„Mutige Versuche, innovative wie herausragende Ideen und Anwendungen oder schlicht und einfach neue Architektonische Lösungen – die inhaltliche Bandbreite der Bewerbungen um den diesjährigen Thüringer Staatspreis für Architektur war enorm“, erklärte Bauminister Christian Carius heute (Freitag) anlässlich der Preisverleihung in Nordhausen.
Träger des Staatspreises für Architektur und Städtebau 2012 ist das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Erfurt. Ein von ‚Steinblock Architekten’ aus Magdeburg entworfener U-förmiger Neubau ergänzt den historischen Gebäudebestand des Collegium Maius mit dem Alten Archiv zum neuen Amtssitz der ‚Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland’.
„Das Projekt realisiert modernes Bauen in einem historisch großartigen und hochrangigen Stadtensemble. Stadt und Bauwerk, Alt und Neu werden hier auf beispielgebende Weise vereinigt“, so Minister Carius.
Anerkennungen erhielten folgende Projekte:
• Grundsanierung Van-der-Velde-Bau der Bauhaus-Universität Weimar (Architekten: ARGE Junk & Reich / Pitz & Hoh, Weimar; Bauherr: Freistaat Thüringen)
• Sicherung und Präsentation der baulichen Reste der Mittelalterlichen Mikwe in Erfurt (Architekten: gildehaus.reich architekten BDA, Weimar; Bauherr: Stadt Erfurt)
• Service-Wohnen in der Grünen Mitte in Saalfeld (Architekten: k.u.g.-Architekten, München; Bauherr: AWO-Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt).
Hintergrund:
Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau wird seit 1996 in jedem zweiten Jahr verliehen. Mit ihm werden die besten öffentlichen Bauten, ihre Einfügung in städtebauliche Strukturen, die Einbeziehung der Freianlagen und der städtebauliche Gesamteindruck prämiert.
Der Preis ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 20.000 € dotiert: der Staatspreis mit 8.000 €, die drei Anerkennungen mit jeweils 4.000 €. Die Preisgelder werden jeweils hälftig an den Bauherrn und den Architekten ausgereicht.
Eine Übersicht und weitere Informationen zu den Preisträgern sowie die vom Bauministerium aufgelegte Broschüre, in der alle Bewerber aufgeführt sind, stehen auf den Internetseiten des Ministeriums zum Download bereit (www.tmblv.de).