Das Schulbausonderprogramm
Regelschule "Heinrich Hertz" in Ilmenau (349 Schüler, 36 Lehrer)
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Für die Regelschule »Heinrich Hertz« (Typ TS 75) wurde ein architektonisches Konzept erarbeitet, das einen reibungslosen Funktionsablauf durch ein klares, modales 2-achsiges Erschließungskonzept mit angrenzender Kommunikationszone möglich macht, und zudem eine Erweiterung der Gebäudesubstanz ermöglichte.
Für die erste, vertikale zentrale Haupterschließungsachse mit dem Haupteingang wurde das bestehende mittlere Treppenhaus entfernt, um eine großzügigere Eingangssituation zu schaffen.
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An dieser sind auch der zur barrierefreien Erschließung notwendige Behindertenaufzug sowie das entsprechende Behinderten-WC angeordnet. Der ehemalige Verbindungsgang der zwei Hauptgebäude wurde vollständig rückgebaut.
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Die Nebenachse mit den Nebeneingängen wurde als Erschließungsflur (Laubengang) vor dem bestehenden Riegel, dem Schulklassentrakt, errichtet. Dadurch wird eine klare Erschließung der Unterrichtsräume möglich und die nötigen Raumgrößen erreicht werden. Zudem bietet der Laubengang die Möglichkeit der Erschließung von Erweiterungsbauten.
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Der neue Verbindungskörper mit Aula ist transparent gehalten (Pfosten-Riegel-Glas-Konstruktion) und wurde nur im südöstlichen Bühnenbereich geschlossen ausgeführt. Auf dem Dach der Aula wurde für besondere Zwecke eine Dachterrasse vorgesehen.
Planung:
Bühler und Thebrath Architekten, Arnstadt
zuständiges Staatsbauamt:
Gera
Gesamtbaukosten:
3.778.552 Euro
Nutzung:
349 Schüler, 36 Lehrer
Fotos:
Michael Miltzow, Weimar (www.bildwerk-weimar.de)