Das Schulbausonderprogramm
Grund- und Regelschule in Pößneck (273 Schüler, 34 Lehrer)
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Das bestätigte Raumprogramm definiert gegenüber dem Bestand einen Minderbedarf an Unterrichtsräumen und einen deutlichen Mehrbedarf für Gemeinschaft und Pausenaufenthalt. Daraus resultierte der Rückbau des bestehenden Verbinders und einer Klassenraum- und Treppenhausachse.
Die Neuüberbauung des Raumes zwischen den zu sanierenden Unterrichtstrakten war Ausgangspunkt der architektonischen Neuformulierung des Schulgebäudes. Die Erweiterung der Pausenflächen erfolgte durch Entkernung der Mittelflure und neue Laubengänge auf der Südseite.
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Die im neuen aufgeständerten Stahlbaukörper gelegenen Räume – Speiseraum, Aula, Musikraum – lassen sich miteinander räumlich kombinieren und damit vielseitig nutzen. Der somit entstehende überdachte Bereich überdeckt den Haupteingang und bildet ein außenräumliches Entree.
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Innenliegende Verbindungssysteme und Galerien, Hauptaufgangstreppe und Aufzug organisieren in der dreigeschossigen Halle die zentrale Erschließung.
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Die Struktureinheit Grundschule verfügt über eine relative Abgeschlossenheit und kann über den Eingang Nordseite auch unabhängig von der Regelschule funktionieren.
Planung:
Aschenbach Architekten BDA, Weimar AIB Lobenstein GmbH, Lobenstein
zuständiges Staatsbauamt:
Gera
Gesamtbaukosten:
4.618.655 Euro
Nutzung:
273 Schüler, 34 Lehrer
Fotos: Michael Miltzow, Weimar (www.bildwerk-weimar.de)