Das Schulbausonderprogramm
Gymnasium "Johann Gottfried Herder" in Arnstadt
(783 Schüler, 63 Lehrer)
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Das architektonische Konzept für das Gymnasium in Arnstadt sieht eine klare 3-achsige Erschließung vor, die einen reibungslosen Funktionsablauf möglich macht. Die Umsetzung der Bedarfsanforderung gemäß Raumprogramm und Schulbaurichtlinien erforderte die Beibehaltung des kompletten Gebäudevolumens.
Für die vertikale Haupterschließungsachse wurden die innenliegenden Nebenräume in dem ehemaligen Fachklassentrakt entfernt und die mittlere Trennwand durch das Anlegen von zusätzlichen Öffnungen transparenter gestaltet.
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Die Nebenachsen werden als Erschließungsflure (Laubengänge) dreigeschossig vor den Klassentrakten errichtet, wodurch eine klare Erschließung der Unterrichtsräume ermöglicht wird.
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Die Fassaden bestehen aus einem kostengünstigem Wärmedämmverbundsystem (wdvs) in einer hellen Farbgebung. Die Laubengänge mit einer Lochfassade sind ebenfalls mit einem wdvs versehen, das jedoch in einem dunklen Farbton ausgeführt wurde.
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Die bereits vor Jahren erfolgten Sanierungen (Fenster, Fachklassenräume und WC-Anlagen) sind erhalten geblieben.
Planung:
Bühler und Thebrath Architekten, Arnstadt
zuständiges Staatsbauamt:
Gera
Gesamtbaukosten:
4.473.127 Euro
Nutzung:
783 Schüler, 63 Lehrer