Das Schulbausonderprogramm
Gymnasium 7 "Albert Schweizer" in Erfurt (843 Schüler, 79 Lehrer)
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Ziel war es, durch die sich aus der Funktion als Gymnasium ergebenden räumlichen Veränderungen, einen lebendigen Lernort entstehen zu lassen.
Die kommunikationsfördernde und identitätsstiftende Wirkung sollte vor allem durch einen Erweiterungsbau samt Eingangs-Pausenhalle und Aula erreicht werden.
Durch die geplante Doppelnutzung (schulisch, außerschulisch) wird ein Beitrag zur Revitalisierung der Infrastruktur geleistet.
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Die Eingangshalle – Schnittstelle der vertikalen und horizontalen Erschließungsstränge – bildet den Mittelpunkt der Schulanlage. Die begehbare und begrünte Dachfläche schafft einen aufwertenden Kommunikationsbereich im Außenraum.
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Die Beibehaltung der Fassadentypik – Fensterbänder – der Unterrichtsgebäudeteile, transparente Verbinderaußenhaut – Pfosten-Riegel –, korrespondiert mit der Außenhaut Eingangs-Pausenhalle sowie der der Aula.
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Geschlossene strukturierte Außenwandscheiben mit bewehrtem Wärmedämmverbundsystem und hinterlüftete geschlossene Vorsatzschalen stehen als Kontrastflächen gegenüber.
Planung:
Arge Göbel/Grimm, Erfurt
zuständiges Staatsbauamt:
Gera
Gesamtbaukosten:
8.176.722 Euro
Nutzung:
843 Schüler, 79 Lehrer