Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

07.01.2013 11:18 Uhr

Das Schulbausonderprogramm

Gymnasium 7 "Albert Schweizer" in Erfurt (843 Schüler, 79 Lehrer)

Gymnasium Albert Schweitzer in Erfurt

Ziel war es, durch die sich aus der Funktion als Gymnasium ergebenden räumlichen Veränderungen, einen lebendigen Lernort entstehen zu lassen.

Die kommunikationsfördernde und identitätsstiftende Wirkung sollte vor allem durch einen Erweiterungsbau samt Eingangs-Pausenhalle und Aula erreicht werden.

Durch die geplante Doppelnutzung (schulisch, außerschulisch) wird ein Beitrag zur Revitalisierung der Infrastruktur geleistet.

Gymnasium Albert Schweitzer in Erfurt 03

Die Eingangshalle – Schnittstelle der vertikalen und horizontalen Erschließungsstränge – bildet den Mittelpunkt der Schulanlage. Die begehbare und begrünte Dachfläche schafft einen aufwertenden Kommunikationsbereich im Außenraum.

Gymnasium Albert Schweitzer in Erfurt 04

Die Beibehaltung der Fassadentypik – Fensterbänder – der Unterrichtsgebäudeteile, transparente Verbinderaußenhaut – Pfosten-Riegel –, korrespondiert mit der Außenhaut Eingangs-Pausenhalle sowie der der Aula.

Gymnasium Albert Schweitzer in Erfurt 05

Geschlossene strukturierte Außenwandscheiben mit bewehrtem Wärmedämmverbundsystem und hinterlüftete geschlossene Vorsatzschalen stehen als Kontrastflächen gegenüber.


Planung:
Arge Göbel/Grimm, Erfurt

zuständiges Staatsbauamt:
Gera

Gesamtbaukosten:
8.176.722 Euro

Nutzung:
843 Schüler, 79 Lehrer

Weiterführende Informationen

Schulbausonderprogramm
Das Schulbausonderprogrammder Thüringer Landesregierung