Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

07.01.2013 11:20 Uhr

Kunst am Bau - Objekte

Behördenzentrum Suhl

Landesamt für Soziales und Familie
Wandgestaltung im Landesamt für Soziales und Familie

Kunstwerk:
Wandgestaltung

Künstler:
Regina Franke, Zwickau

Kosten d. künst. Gestaltung:
9.715 €

zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl

Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen errichtet in Suhl in mehreren Bauabschnitten ein Behördenzentrum. Es besteht aus den Teilbaumaßnahmen Finanzamt (Neubau und Sanierung vorhandener Gebäude), Landesamt für Familie und Soziales (Neubau/Sanierung), Neubau Kantine sowie Außenanlagen.

Ziel des Wettbewerbes war es, für die stark besuchten Bereiche im Innen- sowie Außenraum Entwürfe für die künstlerische Gestaltung zu erlangen. Hierbei sollten die eigenen Identitäten der verschiedenen Häuser hervorgehoben werden. Die Realisierung der Kunst ist entsprechend der Fertigstellung der verschiedenen Bauabschnitte zeitlich versetzt vorgesehen.

Beschreibung der Kunst Farbige Gestaltung der Wand, die man beim Verlassen des Aufzuges erblickt. Das Farbkonzept der Architektur wird aufgenommen und unterstützt. Gestaltet wird dabei die Wand zum Treppenhaus (EG bis 4.OG), die sich gegenüber der Sichtbetonwand des Atriums befindet. Aufbauend auf dem vorhandenen Orange-Ton werden weitere Nuancen dieser Farbskala aufgenommen. Eingearbeitet wird auch der Rot-Ton der Betonstützen und als Kontrast etwas Blau bzw. Grün in das Farbspiel eingebracht.

Gearbeitet wird in Mischtechnik. Die dabei entstehenden Strukturen resultieren aus den teilweisen Überlagerungen mehrerer Farbschichten und dem partiellen Wiederfreilegen. Der Farbauftrag erfolgt sowohl transparent als auch deckend, matt und seidenmatt sowie glänzend mit aufsteigender Farbaufhellung.

Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – bundesweit –

Ausführungszeitraum:
Februar 2002 - September 2002

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Justizzentrum Meiningen

Justizzentrum Meiningen

Kunstwerk:
"Handzeichen"

Künstler:
Gero Künzel, Hausdorf OT Terpitzsch

Kosten d. künst. Gestaltung:
61.000 DM

zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl

Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen erwarb 1993 einen rund 25.600 m² großen Teil der historischen Kasernenanlage in Meiningen mit der Absicht, ein Behördenzentrum zu schaffen. Das ehemalige Kasernengebäude wird als Bestandteil der Stadtgeschichte Meiningens erhalten und umgenutzt werden. Zusammen mit den Neubauten für Amtsgericht und Kantine soll durch eine offene und „transparente“ Erscheinung die Bedeutung eines bürgernahen Justizzentrums übersetzt und die Abgeschlossenheit des Kasernengebäudes aufgehoben werden.

Beschreibung der Kunst 2 Prismenwender sind im offenen Durchgang des Gerichtsgebäudes installiert. Es handelt sich um auf Prismen aufgezogene Fotografien von Händen im Metallrahmen. Der Bildwechsel findet beim 1. Aufsteller synchron und beim 2. Aufsteller in Wellenbewegung statt. Gestenbewegungen, besonders der Hände, stehen für Ausdrücke von Gedanken und Empfindungen; der Schwur, die offene Hand, gemeinsames Festhalten ...

Wettbewerbsverfahren:
Bundesweit begrenzt offener 1-stufiger Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren

Ausführungszeitraum:
Januar 200

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Behördenzentrum Ilmenau

Polizeiinspektion Ilmenau
Polizeiinspektion - Plastik für den Außenbereich

Kunstwerk:
Plastik für den Außenbereich

Künstler:
Hans Reiche, Gospiteroda

Kosten d. künst. Gestaltung:
46.459 DM

zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl

Beschreibung:
Der Freistaat Thüringen besitzt in unmittelbarer Innenstadtlage Ilmenaus ein Gesamtareal von ca. 10.700 m². Dieses wurde bereits vor der Planung des Behördenzentrums Ilmenau durch das Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen und durch die Polizeiinspektion Ilmenau genutzt. Infolge kommunaler Neugliederung wurde die Konzentration von Behörden zu einem bürgernahen Behördenzentrum beschlossen und dazu 1997 ein Architektenwettbewerb durchgeführt, der den Neubau des Finanzamtes, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen für die Polizeiinspektion sowie die entsprechende Freiflächenplanung zum Inhalt hatte.

Beschreibung der Kunst:
Die Plastik aus aufrechter Stele und liegendem Körper steht im Außenbereich vor der Polizeiinspektion. Größte Abmessungen: Höhe ca. 3,0 m und Tiefe bzw. Breite je 2,5 m. Die aufrechte Stele ist aus Edelstahl (gebürstet) und symbolisiert Anfang und Vorwärtsstreben, ist Hoffnungsträger und Zeichen der Zuversicht. Der liegende Körper ist aus Cortenstahl, warmer Rost-Ton, als interessanter Gegensatz zum kalten, glänzenden Material der Stele. Die bewusst provozierten Gegensätze leben aus dem Gedanken der ständigen Veränderung des Lebens.

Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – thüringenweit – mit anschließendem beschränkten Realisierungswettbewerb im nicht anonymen Verfahren, 2-phasiges Wettbewerbsverfahren

Ausführungszeitraum:
Dezember 2000 - September 2001

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Finanzamt Ilmenau
Cafeteria im Finanzamt - "Raum für Ilmenauer Regionalstolz"

Kunstwerk:
"Raum für Ilmenauer Regionalstolz"

Künstler:
Katrin Gassmann, Erfurt

Kosten d. künst. Gestaltung:
45.000 DM

zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl

Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen besitzt in unmittelbarer Innenstadtlage Ilmenaus ein Gesamtareal von ca. 10.700 m². Dieses wurde bereits vor der Planung des Behördenzentrums Ilmenau durch das Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen und durch die Polizeiinspektion Ilmenau genutzt. Infolge kommunaler Neugliederung wurde die Konzentration von Behörden zu einem bürgernahem Behördenzentrum beschlossen und dazu 1997 ein Architektenwettbewerb durchgeführt, der den Neubau des Finanzamtes, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen für die Polizeiinspektion sowie die entsprechende Freiflächenplanung zum Inhalt hatte.

Beschreibung der Kunst:
12 m langer Fries, bestehend aus 10 Spiegeln, Größe je 1,20 x 1,55 m, mit insgesamt 120 verschiedenen farbigen Motiven aus der Ilmenauer Stadtgeschichte ins Glas eingelassen. Die Motive stehen für den Bergbau, Glas-, Porzellan- und Spielwarenindustrie usw. Durch Über-Eck-Anordnung ergeben sich teilweise interessante Raumspiegelungen bis hin zum sogenannten „unendlichen Raum“.

Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – thüringenweit – mit anschließendem beschränkten Realisierungswettbewerb im nicht anonymen Verfahren, 2-phasiges Wettbewerbsverfahren

Ausführungszeitraum:
Dezember 2000 - August 2001

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Bundesanstalt für Wasserbau

Bundesanstalt für Wasserbau in Ilmenau

Kunstwerk:
Stele „Virtuelle Ufer“

Künstler:
Prof. Möller, Frankfurt/Main

Kosten d. künst. Gestaltung:
215.000 DM

zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl

Baubeschreibung:
Das Dienstgebäude der BAW wird durch die Gestaltung in Form eines gespannten Bogens, der sich zur Landschaft hin öffnet, seiner besonderen Lage gerecht. Ein zweigeschossiger filigraner Baukörper ruht auf einem Sockelgeschoss, das sich der vorhandenen Landschaft anpasst.

Beschreibung der Kunst:
Die Stele, vor dem Haupteingang des Gebäudes, mit einem Durchmesser von 1,40 m, ist ab einer Höhe von 3,60 m „aufgeschnitten“, so dass sich bei einer Gesamthöhe von 9,60 m eine Ansichtsfläche von 1,40 x 6,00 m ergibt. In dieser Fläche ist eine elektro-mechanische Bildmatrix angeordnet, die in ihrer Gesamtheit das per Kamera aufgenommene Uferpanorama der Elbe in Deutschland als Bildfolge in einer Schwarz-Weiß-Grafik wiedergibt.

Wettbewerbsverfahren:
Beschränkter 1-phasiger Wettbewerb

Ausführungszeitraum:
September 1999 bis Juli 2001

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Weiterführende Informationen

Justizzentrum Meiningen
Kunstwerk: "Handzeichen"

Polizeiinspektion Ilmenau
Kunstwerk: Plastik für den Außenbereich

Behördenzentrum Ilmenau
Kunstwerk: "Raum für Ilmenauer Regionalstolz"

Bundesanstalt für Wasserbau
Kunstwerk: Stele "Virtuelle Ufer"