Kunst am Bau - Objekte
-
- Wandgestaltung im Landesamt für Soziales und Familie
Kunstwerk:
Wandgestaltung
Künstler:
Regina Franke, Zwickau
Kosten d. künst. Gestaltung:
9.715 €
zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl
Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen errichtet in Suhl in mehreren Bauabschnitten ein Behördenzentrum. Es besteht aus den Teilbaumaßnahmen Finanzamt (Neubau und Sanierung vorhandener Gebäude), Landesamt für Familie und Soziales (Neubau/Sanierung), Neubau Kantine sowie Außenanlagen.
Ziel des Wettbewerbes war es, für die stark besuchten Bereiche im Innen- sowie Außenraum Entwürfe für die künstlerische Gestaltung zu erlangen. Hierbei sollten die eigenen Identitäten der verschiedenen Häuser hervorgehoben werden. Die Realisierung der Kunst ist entsprechend der Fertigstellung der verschiedenen Bauabschnitte zeitlich versetzt vorgesehen.
Beschreibung der Kunst Farbige Gestaltung der Wand, die man beim Verlassen des Aufzuges erblickt. Das Farbkonzept der Architektur wird aufgenommen und unterstützt. Gestaltet wird dabei die Wand zum Treppenhaus (EG bis 4.OG), die sich gegenüber der Sichtbetonwand des Atriums befindet. Aufbauend auf dem vorhandenen Orange-Ton werden weitere Nuancen dieser Farbskala aufgenommen. Eingearbeitet wird auch der Rot-Ton der Betonstützen und als Kontrast etwas Blau bzw. Grün in das Farbspiel eingebracht.
Gearbeitet wird in Mischtechnik. Die dabei entstehenden Strukturen resultieren aus den teilweisen Überlagerungen mehrerer Farbschichten und dem partiellen Wiederfreilegen. Der Farbauftrag erfolgt sowohl transparent als auch deckend, matt und seidenmatt sowie glänzend mit aufsteigender Farbaufhellung.
Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – bundesweit –
Ausführungszeitraum:
Februar 2002 - September 2002
Top
Justizzentrum Meiningen
-
Kunstwerk:
"Handzeichen"
Künstler:
Gero Künzel, Hausdorf OT Terpitzsch
Kosten d. künst. Gestaltung:
61.000 DM
zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl
Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen erwarb 1993 einen rund 25.600 m² großen Teil der historischen Kasernenanlage in Meiningen mit der Absicht, ein Behördenzentrum zu schaffen. Das ehemalige Kasernengebäude wird als Bestandteil der Stadtgeschichte Meiningens erhalten und umgenutzt werden. Zusammen mit den Neubauten für Amtsgericht und Kantine soll durch eine offene und „transparente“ Erscheinung die Bedeutung eines bürgernahen Justizzentrums übersetzt und die Abgeschlossenheit des Kasernengebäudes aufgehoben werden.
Beschreibung der Kunst 2 Prismenwender sind im offenen Durchgang des Gerichtsgebäudes installiert. Es handelt sich um auf Prismen aufgezogene Fotografien von Händen im Metallrahmen. Der Bildwechsel findet beim 1. Aufsteller synchron und beim 2. Aufsteller in Wellenbewegung statt. Gestenbewegungen, besonders der Hände, stehen für Ausdrücke von Gedanken und Empfindungen; der Schwur, die offene Hand, gemeinsames Festhalten ...
Wettbewerbsverfahren:
Bundesweit begrenzt offener 1-stufiger Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren
Ausführungszeitraum:
Januar 200
Top
Behördenzentrum Ilmenau
-
- Polizeiinspektion - Plastik für den Außenbereich
Kunstwerk:
Plastik für den Außenbereich
Künstler:
Hans Reiche, Gospiteroda
Kosten d. künst. Gestaltung:
46.459 DM
zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl
Beschreibung:
Der Freistaat Thüringen besitzt in unmittelbarer Innenstadtlage Ilmenaus ein Gesamtareal von ca. 10.700 m². Dieses wurde bereits vor der Planung des Behördenzentrums Ilmenau durch das Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen und durch die Polizeiinspektion Ilmenau genutzt. Infolge kommunaler Neugliederung wurde die Konzentration von Behörden zu einem bürgernahen Behördenzentrum beschlossen und dazu 1997 ein Architektenwettbewerb durchgeführt, der den Neubau des Finanzamtes, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen für die Polizeiinspektion sowie die entsprechende Freiflächenplanung zum Inhalt hatte.
Beschreibung der Kunst:
Die Plastik aus aufrechter Stele und liegendem Körper steht im Außenbereich vor der Polizeiinspektion. Größte Abmessungen: Höhe ca. 3,0 m und Tiefe bzw. Breite je 2,5 m. Die aufrechte Stele ist aus Edelstahl (gebürstet) und symbolisiert Anfang und Vorwärtsstreben, ist Hoffnungsträger und Zeichen der Zuversicht. Der liegende Körper ist aus Cortenstahl, warmer Rost-Ton, als interessanter Gegensatz zum kalten, glänzenden Material der Stele. Die bewusst provozierten Gegensätze leben aus dem Gedanken der ständigen Veränderung des Lebens.
Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – thüringenweit – mit anschließendem beschränkten Realisierungswettbewerb im nicht anonymen Verfahren, 2-phasiges Wettbewerbsverfahren
Ausführungszeitraum:
Dezember 2000 - September 2001
Top
-
- Cafeteria im Finanzamt - "Raum für Ilmenauer Regionalstolz"
Kunstwerk:
"Raum für Ilmenauer Regionalstolz"
Künstler:
Katrin Gassmann, Erfurt
Kosten d. künst. Gestaltung:
45.000 DM
zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl
Baubeschreibung:
Der Freistaat Thüringen besitzt in unmittelbarer Innenstadtlage Ilmenaus ein Gesamtareal von ca. 10.700 m². Dieses wurde bereits vor der Planung des Behördenzentrums Ilmenau durch das Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen und durch die Polizeiinspektion Ilmenau genutzt. Infolge kommunaler Neugliederung wurde die Konzentration von Behörden zu einem bürgernahem Behördenzentrum beschlossen und dazu 1997 ein Architektenwettbewerb durchgeführt, der den Neubau des Finanzamtes, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen für die Polizeiinspektion sowie die entsprechende Freiflächenplanung zum Inhalt hatte.
Beschreibung der Kunst:
12 m langer Fries, bestehend aus 10 Spiegeln, Größe je 1,20 x 1,55 m, mit insgesamt 120 verschiedenen farbigen Motiven aus der Ilmenauer Stadtgeschichte ins Glas eingelassen. Die Motive stehen für den Bergbau, Glas-, Porzellan- und Spielwarenindustrie usw. Durch Über-Eck-Anordnung ergeben sich teilweise interessante Raumspiegelungen bis hin zum sogenannten „unendlichen Raum“.
Wettbewerbsverfahren:
Offener anonymer Ideenwettbewerb – thüringenweit – mit anschließendem beschränkten Realisierungswettbewerb im nicht anonymen Verfahren, 2-phasiges Wettbewerbsverfahren
Ausführungszeitraum:
Dezember 2000 - August 2001
Top
Bundesanstalt für Wasserbau
-
Kunstwerk:
Stele „Virtuelle Ufer“
Künstler:
Prof. Möller, Frankfurt/Main
Kosten d. künst. Gestaltung:
215.000 DM
zuständiges Bauamt:
Staatsbauamt Suhl
Baubeschreibung:
Das Dienstgebäude der BAW wird durch die Gestaltung in Form eines gespannten Bogens, der sich zur Landschaft hin öffnet, seiner besonderen Lage gerecht. Ein zweigeschossiger filigraner Baukörper ruht auf einem Sockelgeschoss, das sich der vorhandenen Landschaft anpasst.
Beschreibung der Kunst:
Die Stele, vor dem Haupteingang des Gebäudes, mit einem Durchmesser von 1,40 m, ist ab einer Höhe von 3,60 m „aufgeschnitten“, so dass sich bei einer Gesamthöhe von 9,60 m eine Ansichtsfläche von 1,40 x 6,00 m ergibt. In dieser Fläche ist eine elektro-mechanische Bildmatrix angeordnet, die in ihrer Gesamtheit das per Kamera aufgenommene Uferpanorama der Elbe in Deutschland als Bildfolge in einer Schwarz-Weiß-Grafik wiedergibt.
Wettbewerbsverfahren:
Beschränkter 1-phasiger Wettbewerb
Ausführungszeitraum:
September 1999 bis Juli 2001
Top