NaWaRo - Projekte


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Abgeschlossene Landesprojekte:

Abgeschlossene Drittmittelprojekte:


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Laufende Projekte:


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Hochschule Gyöngyos

 Vergleichende Betrachtungen im Rahmen der Biomasseforschung zwischen der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und der Hochschule Gyöngyös

Im Jahr 2012 wurde eine Kooperation im Bereich der Biomasseforschung zwischen der TLL im Auftrag des Freistaats und der ungarischen Hochschule in Gyöngyös vereinbart. Diese sieht gemeinsame Versuche zu unterschiedlichen aussichtsreichen Energiepflanzen vor, die im Rahmen der Energiewende zukünftig in beiden Ländern eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung im Energiemix darstellen könnten.
Im Rahmen des Forschungsthemas sollen die Anbaueignung und das Ertragsvermögen ausgewählter Energiepflanzen an je einem repräsentativen Standort in Thüringen und Ungarn untersucht werden.
Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt dabei bei:

  • Energieholz: Prüfung der Ertragsleistung der besten Pappelklone in Dornburg und Gyöngyös
  • Durchwachsene Silphie: Ertragsprüfung bei Saat und Pflanzung (Versuch analog zu dem im Rahmen der Kooperation der Landesanstalten im Bereich Pflanzenbau, AG „Kleine und mittlere Kulturen“ ab 2013 in mehreren Länderdienststellen  geplanten Versuch)
  • Ganzpflanzengetreide: Leistungsprüfung von Wintergetreide hinsichtlich ihres Ganzpflanzenertrags (Winterweizen, Winterroggen, Wintertriticale, Wintergerste und Winterhafer) in Dornburg und Gyöngyös
  • Szarvasigras: Saatzeitenversuch mit Saatgut ungarischer Szarvasisorten bzw. -stämme

Im Ergebnis der Versuche sollte es möglich sein, Aussagen zu Anbaueignung, Ertragspotenzial und Ertragssicherheit sowie zur Wirtschaftlichkeit des Anbaus der o. g. Energiepflanzen zu treffen. Die Ergebnisse der Versuche können gleichzeitig als Grundlage für den weiteren Ausbau des Energiepflanzenanbaus und der Biomassenutzung in beiden Ländern dienen.

Laufzeit: 01/2013 - 12/2017

 


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Signal1

  BonaRes (Modul A): SIGNAL - Nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft durch Agroforstsysteme, Teilprojekt F

Inhalt des vom Bund im Rahmen des Programms „BonaRes – Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“ geförderten Vorhabens „Sustainable intensification of agriculture through agroforestry (SIGNAL)“ ist die längerfristige und systematisch vergleichbare Auswertung der Wirkung von Agroforstsystemen auf die Ressource Boden. Koordiniert wird das Projekt durch das Zentrum für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung (CBL) – Sektion Waldökosystemforschung an der Universität Göttingen. Partner sind der Standort Witzenhausen der Universität Kassel, das Julius-Kühn-Institut Braunschweig, die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena, die BTU Cottbus-Senftenberg und das Helmholtz Zentrum München. Die TLL, die für das Flächenmanagement des Agroforstsystems in Dornburg zuständig ist, bearbeitet das Teilprojekt F „In- und Output oberirdischer Biomasse“.

Laufzeit: 01.07.2015 bis 30.06.2018

Förderung durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Jülich

www.signal.uni-goettingen.de


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Silphie

  Verbundvorhaben Silphie: Anbauoptimierung, Sätechnik und Züchtung, Teilvorhaben 1: Verbesserung des Anbauverfahrens unter Einbeziehung optimierter Sätechnik, Betreuung des Praxisanbaus und Prüfung von Selektionsmaterial, Koordination

Die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) ist ein ausdauernder Korbblütler, der gegenwärtig auf ca. 450 ha deutschlandweit zur Biogaserzeugung angebaut wird. Gesamtziel des Vorhabens ist es, den Anbauumfang weiter zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu Mais zu verbessern. Voraussetzungen dafür sind ein sicheres, kostengünstiges Anbauverfahren und qualitativ hochwertiges Pflanzenmaterial. Dazu ist es erforderlich, ein risikoarmes Aussaatverfahren zu entwickeln und die Bestandesführung hinsichtlich Pflege, Pflanzenschutz und Düngung zu optimieren sowie züchterisch verbessertes Pflanzenmaterial für die landwirtschaftliche Praxis bereitstellen. Diese Ziele gilt es, gemeinsam mit dem Institut für Landtechnik der Universität Bonn und der N. L. Chrestensen GmbH im Rahmen des Projektes zu erreichen. Für den bisherigen Anbau wurden in den vorangegangenen Projekten seit 2007 wesentliche Grundlagen gelegt.

Laufzeit:   01.05.2007 bis 18.04.2010 (Phase I)
                  01.04.2010 bis 30.04.2010 (Phase II)
                  01.01.2015 bis 31.12.2017 (Phase III)

Förderung durch:       Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR e.V.)

Abschlussbericht 1
Abschlussbericht  2
Leitlinien Silphie:
Nawaro/Ainfo- Dokumente  und Thüringer Landesanstalt/Publikationen
www.becherpflanze.de
Projekt Agrarökologische Bewertung der Durchwachsenen Silphie
 

Neues von der Sillphie finden Sie unter dem Menüpunkt "News"

 


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Abgeschlossene Projekte:


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Eva Projekt

  Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands (EVA)

Der Anbau von Energiepflanzen geriet in den letzten Jahren vor allem durch die Flächenkonkurrenz zu Nahrungs- und Futtermitteln, sowie innerhalb viehstarker Regionen, durch die Anbaudominanz von Mais in der Öffentlichkeit vermehrt in die Diskussion. Aus dem Anbau resultierende Probleme, wie die nachhaltige Veränderung der Kulturlandschaft mit Nachteilen für die Biodiversität, aber auch andere ökologische Folgewirkungen, wie Bodenerosion und Nitratanreicherung im Grundwasser verstärkten diese Wirkung noch. Das 2005 gestartete EVA-Projekt hatte sich deshalb nachhaltige Produktionseffizienz und Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz zum Ziel gesetzt. Es galt deutschlandweit als größtes Förderprojekt zum Energiepflanzenbau, welches vom BMEL über die FNR finanziert wurde.
Hauptziel des EVA-Projektes bestand in der Optimierung des Energiepflanzenanbaus mithilfe diverser und Standort angepasster Fruchtfolgen. Dabei wurden nicht nur deren pflanzenbauliche Vorzüge untersucht, sondern auch ihre Wirkung auf die Umwelt, sowie die Wirtschaftlichkeit ihres Anbaus. Außerdem wurde ihre Eignung für die Biogasproduktion erforscht.
Zusätzliche Begleitforschungen waren Versuche zu Zwischenfrüchten, Pflanzenschutzmitteleinsatz, Bodenbearbeitung und Gärrestdüngung. Auch der Gewässerschutz, die Biodiversität und der Klimaschutz in Form von verminderten Treibhausgasemissionen waren wichtige Forschungsthemen.

Laufzeit:   Phase III: 01.04.2013 - 30.11.2015
                  Phase II: 01.02.2009 – 31.01.2013
                  Phase I: 01.04.2005 - 31.01.2009

Förderung durch:       Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR e.V.)


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Melisse

 Anbautechnik Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen, Einfluss acker- und pflanzenbaulicher Maßnahmen auf sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe bei Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen

Mit einer Anbaufläche von ca. 1.500 ha ist Thüringen eines der Hauptanbauländer von Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen in Deutschland. Neben Kamille spielen dabei Krautdrogen, wie Pfefferminze und Melisse eine entscheidende Rolle. Diesen Anbau gilt es zu sichern und nach Möglichkeit zu erweitern. Dabei kommt der Stabilisierung der Erträge und der Qualitätssicherung große Bedeutung zu.

Im Projekt ist vorgesehen, den Einfluss der Düngung auf den Gehalt an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zu untersuchen. Schwerpunkt bilden dabei ausgewählte Thüringer Hauptkulturen, wie Pfefferminze und Zitronenmelisse.

An den ausgewählten Kulturen werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Prüfung unterschiedlicher Düngungsstrategien zur Absicherung einer optimalen Bestandesentwicklung sowie hoher Blatterträge
  • Untersuchungen zum Einfluss des Düngungsregimes auf den Gehalt und die Zusammensetzung der ätherischen Öle -> Bewertung hinsichtlich verschiedener Nutzungsrichtungen (Pharmazie, Tee, etc.)
  • Ermittlung von Nährstoffentzügen und N-Salden im Boden hinsichtlich einer umweltverträglichen und effizienten Produktion

Laufzeit: 01/2010 - 12/2012

Abschlußbericht


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Ökofeld

  Erarbeitung von Anbauempfehlungen für den Ökologischen Landbau

Ziel des Projektes ist es, Anbauempfehlungen für den Ökologischen Landbau in Thüringen zu entwickeln. Grundlage dafür bilden die verschiedenen Aktivitäten Thüringens im Bereich Pflanzenbau im ÖLB, die im Projekt entsprechend gesammelt und ausgewertet werden, ebenso wie Versuche im konventionellen Anbau, aus denen Rückschlüsse für den ÖLB möglich sind.

Des Weiteren wurde in der Versuchsstation Dornburg ein Ökoversuchsfeld eingerichtet, auf dem ab der Herbstaussaat 2010 spezielle, für den ÖLB relevante Versuchsfragestellungen bearbeitet werden.
 

Laufzeit: 01/2010 - 1272012

Abschlußbericht


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Hirse

 Eruierung von Energiepflanzen, Prüfung der Anbau- und Verwertungseignung alternativer Biogaspflanzen unter Thüringer Bedingungen

Mit der wachsenden Zahl der Biogasanlagen steigt auch der Bedarf an landwirtschaftlichen Kofermenten. In der letzten Zeit intensiviert sich die Suche nach sinnvollen Ergänzungen zu den üblichen Substraten Mais, Getreide und Ackerfutter.
Ziel des Projektes ist es, zu eruieren, ob es unter den aktuell propagierten alternativen Kosubstraten Szarvasigras, Igniscum, Sida und Blühmischungen (Empfehlung der LfL Bayern sowie TLL) praxistaugliche ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösungen unter Thüringer Standortverhältnissen gibt. In die Untersuchungen können auch die Ergebnisse der Drittmittelprojekte „Durchwachsene Silphie“ sowie „Energiehirse“, als aussichtsreiche Kofermente sowie Arbeiten im Rahmen der Kooperation der Landesanstalten im Bereich Pflanzenbau, AG „Kleine und mittlere Kulturen“, einfließen.
Die zu bearbeitenden Kulturen sind keine Nahrungsmittelpflanzen, können einen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität und zur Erhöhung der Attraktivität des Landschaftsbildes leisten. Ein wesentlicher Vorteil ist in der ganzjährigen Bodenbedeckung der Dauerkulturen und der damit verbundenen Verminderung der Erosionsgefahr zu sehen. Teilweise bieten die Kulturen auch Lebensraum und Nahrung für die Ackerbegleitfauna. Die o. g. Aspekte müssen bei der ökonomischen Bewertung der Kulturen Berücksichtigung finden.

Ziel ist es, verlässliche Aussagen zu Anbaueignung, Biomasseertrag und Gasausbeuten (Laborbedingungen – HBT) unter Thüringer Standortbedingungen zu treffen und damit die Grundlage für beratungsfähiges Wissen für die Thüringer Landwirtschaft zu schaffen.


Laufzeit: 01/2013 -12/2015

Abschlußbericht


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Nawarotagung

 Chancen und Möglichkeiten der stofflichen Verwertung Nachwachsender Rohstoffe in Thüringen

Aufgrund des „Aktionsplans der Bundesregierung zur Stofflichen Nutzung Nachwachsender Rohstoffe“ sind auf diesem Gebiet aktuell verstärkt Aktivitäten zu verzeichnen. Mit steigendem Preisniveau fossiler Rohstoffe und zunehmenden Anforderungen an eine nachhaltige Produktion gilt es, Chancen, Möglichkeiten und Potenziale aus der Rohstoffbereitstellung der Thüringer Landwirtschaft zu analysieren und zu bewerten. Im Rahmen des Forschungsprojektes gilt es, eine Analyse der aktuellen und potenziellen Verarbeiter bzw. Anwender vorzunehmen, Stoffströme zu lokalisieren und alternative Anwendungsmöglichkeiten zu bewerten.

Die Arbeiten erstrecken sich dabei auf den Bereich der Naturfasern, der biologisch abbaubaren Verpackungen und der Verbundwerkstoffe. Weiterhin fließen  Ergebnisse des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. geförderten Verbundvorhabens „Integrierte BioProduktion“, in dem die TLL das Teilvorhaben 12: „Rohstoffmanagement der Anbau- und Reststofföle inkl. Ökonomische und ökologische Betrachtung des Anbaus und der Herstellung der Öle einschließlich der Nebenproduktverwendung“ bearbeitet, ein.

Ziel der Arbeiten ist die Erstellung einer Thüringer Potenzialstudie zur stofflichen Verwertung nachwachsender Rohstoffe.

Laufzeit: 01/2013 - 12/2014

Abschlussbericht


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Triticale2

  Nachhaltige Ganzpflanzengetreideproduktion

Zur Erweiterung des Anbauspektrums von Kosubstraten für Biogasanlagen kann der Anbau von Ganzpflanzengetreide einen bedeutenden Beitrag leisten, da er mit geringem Aufwand und Kosten verbunden ist und sich einfach in Fruchtfolgen integrieren lässt. Der frühe Erntetermin des Ganzpflanzengetreides gewährleistet zudem eine stabile Substratversorgung der Biogasanlagen. In einer ersten Projektphase wurde Ganzpflanzengetreide in Bezug auf die Reduktion von Pflanzenschutzmaßnahmen und die gezielte Wahl von Getreidesorten, Arten bzw. deren Mischungen untersucht. Dazu wurden Parzellenversuche in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen angelegt. Das Anschlussvorhaben fokussierte auf den Einfluss anbautechnischer Maßnahmen auf die Biomasseproduktion von Ganzpflanzengetreide sowie die Etablierung von Untersaaten. Ziel war es, das an der Marktfruchtproduktion orientierte Anbauverfahren bezüglich Umweltverträglichkeit und Kosteneffizienz zu optimieren.

Laufzeit:   15.09.2008 bis 28.02.2012 (Phase I)
                   01.03.2012 bis 31.12.2014 (Phase II)

Förderung durch:    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Link: Abschlussberichte + Veröffentlichungen unter Nawaro/Ainfo-Dokumente

 

 


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Agroforst1

  AgroForstEnergie II – Nachhaltige Erzeugung von Energieholz in Agroforstsystemen, Teilprojekt 1: Gesamtkoordination, Standort Thüringen; Ertragseffekte und Ökonomie

Agroforstsysteme vereinen die Produktion von Energieholz und landwirtschaftlichen annuellen Kulturen auf einer Fläche. Damit erfolgt eine Verknüpfung von Wertschöpfung im Food- und Non-Food-Bereich, Erosionsminderung und Biotopverbund. Diese Funktionen werden in einem Agroforstsystem, das im Jahr 2007 auf einem 50 ha-Schlag des TLPVG in Dornburg, angelegt wurde, produktionstechnisch, ökonomisch und ökologisch bewertet.

Laufzeit:    01.07.2007 bis 31.12.2011 (Phase I)
                   01.04.2012 bis 31.08.2015 (Phase II)

Förderung durch:       Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR e.V.)

Leitlinie Energieholz
www.agroforstenergie.de

Abschlußbericht


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Drachenkopf1

  Forschungsverbund: Integrierte chemisch-biotechnologische Herstellung von Synthesebausteinen auf Basis nachwachsender Rohstoffe in einer Bioraffinerie
Teilvorhabens 12: „Rohstoffmanagement der Anbau- und Reststofföle inklusive ökonomische und ökologische Betrachtung des Anbaus“

 

Das Vorhaben legte seinen Schwerpunkt auf die Steigerung des Einsatzes nach-wachsender Rohstoffe und die langfristige sowie weitgehende Umstellung chemischer Produktionsprozesse auf nachwachsende Rohstoffe durch neue, durchgängige sowie inter-und transdisziplinäre Ansätze in Forschung, Entwicklung und Produktion. Es wurde durch einen Forschungsverbund aus Industrie, Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten in Zusammenarbeit mit dem integrierten Chemieverbund-Standort in Leuna realisiert. Wissenschaftliches Ziel des Teilvorhabens 12, das die TLL bearbeitete, war die produkt- und prozessgerechte Auswahl von heimischen pflanzlichen Rohstoffen, die nicht im Nahrungs- und Futtermittelbereich eingesetzt werden, die ökonomische Bewertung des Anbaus und der Herstellung der Öle einschließlich der Verwendung der anfallenden Nebenprodukte sowie Betrachtungen zu ökologischen Aspekten.

Laufzeit:        01.05.2009 – 31.10.2014 (Gesamtvorhaben)
                       01.05.2012 bis 31.10.2014 (Teilvorhaben 12)

Förderung durch:    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Gesamtabschlussbericht bei der FNR e. V.
Abschlußbericht Teilvorhaben 12

 


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Pappeln

  KUP am Fließgewässer - Streifenförmiger Anbau schnellwachsender Bäume entlang eines Fließgewässers zur Vermeidung von Stoffeinträgen

Das Projekt „KUP am Fließgewässer“ analysierte und bewertete die Rahmenbedingungen, die Realisierung und die Erfolgsaussichten des Anbausystems KUP-Pufferstreifen zur Ver-minderung von Stoffeinträgen in Gewässer durch Bodenerosion und Oberflächenabfluss. Die Retentionswirkung von KUP im Vergleich zu Ackerland und Grünland wurde auf einer Versuchsfläche im Kyffhäuserkreis (Thüringen) untersucht. Schon in der Etablierungsphase der KUP lassen sich erste Anzeichen einer Retentionswirkung erkennen. Derzeit wird der Anbau von KUP-Pufferstreifen und deren Beitrag zum Gewässerschutz intensiv diskutiert. Fehlende Praxiserfahrung seitens der Landwirte, mangelnde Förderung und Einschränkungen für den Anbau von KUP aufgrund des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts führen aber vor-läufig zu einer zögerlichen Umsetzung.

Laufzeit:     01.11.2012 bis 31.05.2015

Förderung durch:    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Link: http://www.agroforstenergie.de/kup/de/
         http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/gewaesserrandstreifen-als-kurzumtriebsplantagen

Leitlinie Energieholz

Abschlussbericht


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Kamilleernte

  Demonstrationsprojekt Arzneipflanzen (KAMEL); Verbundvorhaben: Sätechnik; Teilvorhaben 2a: Erprobung adaptierter Säverfahren/-techniken im Vergleich zu herkömmlichen zur Direktsaat von Kamille, Melisse und Baldrian unter verschiedenen Stand-ortbedingungen - Standorte Thüringen

Ziel des Projektes war es, für die drei Beispielskulturen Kamille, Melisse und Baldrian neue verfahrenstechnische und technische Lösungen für die Bestandesetablierung im Vergleich zur herkömmlichen Technik zu prüfen. Bei Kamille ging es dabei primär um die Gewährleis-tung einer hohen Feldaufgangsrate und gleichmäßiger Bestandesdichten. Für Melisse und Baldrian, beides Kulturen, die gegenwärtig durch Pflanzung etabliert werden, stand die Etablierung der Bestände durch Aussaat im Vordergrund. Partner im Projekt waren das Institut für Landtechnik der Universität Bonn, die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Garten-bau Sachsen-Anhalt sowie das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz.

Laufzeit:   15.04.2010 bis 31.12.2013

Förderung durch:    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Abschlussbericht
Projektinformationen bei der FNR e.V.


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  Regionale Bioenergieberatung

Ziel des Vorhabens war es, weitere dezentrale, innovative Biomasseverwertungsschienen, Einzelprojekte und Verbundprojekte bzw. Vernetzungen im ländlichen Raum sowohl für feste, gasförmige und flüssige Biomasse zu etablieren. Dazu erfolgte eine umfangreiche Infor-mationsvermittlung und Beratungstätigkeit zur Schaffung von Best-Practice- Projekten sowie zur Durchsetzung eines umweltverträglichen, effizienten und nachhaltigen Energiepflan-zenanbaus. An dem Projekt waren alle 12 Flächenbundesländer mit speziellen Beratungs-teams beteiligt.

Laufzeit:   01.09.2009 bis 31.08.2011 (Phase I)
                  01.09.2011 bis 31.12.2012 (Phase II)

Förderung durch:    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Abschlußbericht Regionale Bioenergieberatung 1

Abschlußbericht Regionale Bioenergieberatung 2


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Projektarchiv
 

Bionergie:

  • Untersuchungen zur Brennstoffart und -qualtität auf die Zusammensetzung der Reststoffe und deren Verwendung am Strohheizwerk Schkölen zur Sicherung der Umweltverträglichkeit
    Laufzeit: 1994 - 1995, Projektleiter: Dr. A. Vetter
  • Untersuchung zur züchterischen Verbesserung von Triticale bezüglich seiner Eignung als Energiepflanze
    Laufzeit: 1994 -1996, Projektleiter: Dr. B. Albrecht
  • Voraussetzung zur Standardisierung biogener Festbrennstoffe
    Laufzeit: 1998 - 2000, Projektleiter: Th. Hering
  • Energetische Verwertung von Getreide und Halmgutpellets
    Laufzeit von 2003 -2005, Projektleiter: Th. Hering
  • Energiepflanzen für die Biogasproduktion, Teilvohaben 2: Optimierung der Verfahrenskette der Bereitstellung und Nutzung von Energiepflanzen im Biogasreaktor
    Laufzeit: 2004 -2007, Projektleiter: Dr. A. Vetter
  • Untersuchungen zum Emissionsverhalten von getreide- und halmguttauglichen Feuerungsanlagen in der Praxis
    Laufzeit von 2004 -2007, Projektleiter: Th. Hering

Ölpflanzen:

  • Erarbeitung von produktionstechnischen Grundlagen für den Anbau von Iberischem Drachenkopf sowie Eruierung von Ausgangsmaterial für die weitere Züchtung
    Laufzeit: 1997 -1999, Projektleiter: Dr. G. Wurl
  • Entwicklung ertragssicherer Saflor-Stämme mit hohen Ölgehalten für den ökologischen Anbau
    Laufzeit: 2005 - 2009, Projektleiter: A. Biertümpfel

Färberpflanzen:

  • Zücherische Bearbeitung wirtschaftlich bedeutsamer Färberpflanzen hinsichtlich Anbaueignung, Ertrag und Farbstoffgehalt
    Laufzeit: 1996 - 1999, Projektleiter: A. Biertümpfel
  • Entwicklung von umwelt- und gesundheitsfreundlichen Anstrichstoffen für den Holz- und Bautenschutz auf der Basis von Waid. Bereitstellung von verbessertem Pflanzenmaterial für einen effektiven Waidanbau und -verarbeitung in Thüringen durch Selektion von Waidherkünften
    Laufzeit: 1996 - 1999, Projektleiter: Dr. A. Vetter
  • Entwicklung eiern Technologie zum Färben von Cellulose- und Proteinfaserstoffen mit einheimischen Pflanzenfarben, Teilthema: Bereitstellung von Färberpflanzenmaterial für Extraktionsversuche im Technikumsmaßstab
    Laufzeit: 1998 - 2001, Projektleiter: A. Biertümpfel
  • Züchterische Bearbeitung von Färberpflanzen sowie Extraktion der Farbstoffe und deren Einsatz in der Lederfärbung
    Laufzeit: 1999 - 2001, Projektleiter: A. Biertümpfel
  • Produktion von Indigo pflanzlicher Herkunft
    Laufzeit: 2001 - 2004, Projektleiter: Dr. G. Wurl
  • Bereitstellung von Naturfarbstoffen aus Färberpflanzen zur Entwicklung neuartiger ökologischer Druckfarben
    Laufzeit: 2001 - 2004, Projektleiter: A. Biertümpfel

Sonderkulturen:

  • Produktion ätherischer Öle aus einheimischen Kraut-, Blüten- und Wurzeldrogen
    Laufzeit: 1996 - 1999, Projektleiter: A. Biertümpfel

Alle Abschlußberichte der genannten Themen sind in der Agrarwissenschaftlichen Bibliothek der TLL erhältlich:

Kontakt:  Heike Brückner, Tel: 03641 683 391, Fax: 03641 683 390, email: bibliothek{at}jena.tll{punkt}de

 

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