Neues aus dem ALF Gera

04.04.2018

LEADER, Dorfentwicklung und Brachflächenrevitalisierung schaffen in Münchenbernsdorf - Bessere Bedingungen für Sportverein und Schulsport

In Münchenbernsdorf, einer Kleinstadt mit rd. 3.000 Einwohnern, wird Sport schon seit langem großgeschrieben. Der Sportverein blickt auf eine über 80-jährige Tradition zurück.

Die 1935 errichtete Turnhalle befand sich bautechnisch in einen nicht mehr zeitgemäßen Zustand. Die erst später angebauten Sanitär- und Umkleideräume sind baulich und brandschutztechnisch sehr marode.

Auf diesem Bild sind mehrere Beteiligte. Sie stehen in einen noch nicht sanierten Raum. Dieser Raum wird später zu einem Umkleideraum ausgebaut.
Von links: Thomas Oertel, Marco Weise, Jens Lüdtke (Amtsleiter ALF Gera), Jörg Reinhardt (Bürgermeister), Hans- Ulrich Rabold und Jürgen Kepke verschaffen sich einen Überblick über die Bauarbeiten in der Halle.

Deshalb wurden durch die Stadt Münchenbernsdorf nach Prüfung verschiedener Varianten zur Machbarkeit und Finanzierung mehrere Anträge im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gestellt.

Mit Zuschüssen aus drei verschiedenen Fördertöpfen - der Brachflächenrevitalisierung, - LEADER und - der Dorfentwicklung erfolgt nun die rd. 1,6 Mio. € teure Sanierung der Turnhalle, die Erneuerung der Sanitär- und Umkleideräume sowie der Aufrüstung von Elektroanlagen, Heizung und Lüftung.

Man sieht hier drei Schilder. Auf denen werden die Vorhaben aus den drei verschiedenen Förderungen beschrieben. Die Fördertöpfe sind: LEADER, Dorferneuerung und Revitalisierung von Brachflächen.
Die drei Fördermitteltöpfe für das Sanierungsprojekt

Die Modernisierung Turnhalle ist mittlerweile innen fast abgeschlossen und der Heizungskeller für die Umrüstung vorbereitet.

Ab Anfang April werden die Arbeiten an den Sanitär- und Umkleideräumen wieder beginnen. Der größte Teil der Arbeiten muss jedoch in den Ferien erfolgen, da der Schulsport so wenig wie möglich beeinträchtigt werden soll.

2019 soll das gesamte Vorhaben abgeschlossen sein. Dann gibt es optimale Bedingungen für den Schulsport der Grund- und Regelschule und für die Sportler der acht Abteilungen des Sportvereins.

Am 26. März 2018 hat sich das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gemeinsam mit dem LEADER-Management und dem Bürgermeister vor Ort vom wirkungsvollen Einsatz der Fördermittel überzeugt.

Auf diesem Bild haben wir einen Blick in die sanierte Turnhalle. Auch der Fußboden sowie die Prellwände sind bereits saniert.
Blick in die sanierte Turnhalle

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                                                                                                                      19.01.2018

In Plottendorf tut sich was!

In Plottendorf im Altenburger Land baut die Hofgut Erler GbR die brachliegende Scheune des Vierseithofes zu einem Energie-Plus-Wohnhaus um. Das Sonnenhaus, ein Haus dessen gesamter Energiebedarf (Wärme, Warmwasser und Strom) weitgehend durch die Sonne gedeckt wird, ist das Bauen der Zukunft. In Plottendorf entsteht ein solches Haus nicht auf der grünen Wiese, sondern in einer bisher brachgelegenen denkmalgeschützten Scheune eines Altenburger Vierseithofes. Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera unterstützt dieses Vorhaben mit Fördermitteln der integrierten ländlichen Entwicklung, hier Revitalisierung.

Herzstück des Sonnenhauses ist ein thermischer Langzeitspeicher mit einem Wasservolumen von 12.670 Litern. Dieser wurde am 15. Juni 2017 in einer spektakulären Aktion in die Gebäudehülle eingehoben. Der Speicher ist in der Lage etwa 1.000 kWh Sonnenenergie in Form von Wärme zu speichern, die dann bis weit in den Winter hinein zur Verfügung steht. Gewonnen wird diese Energie mit Großflächenkollektoren auf dem Süddach.

Das Herzstück des Sonnenhauses – der 12.670 Liter fassende Speicher.
Das Herzstück des Sonnenhauses – der 12.670 Liter fassende Speicher.

Am 18.01.2018 wurde der Speicher in einer Festveranstaltung getauft. Zu dieser Veranstaltung waren die Landrätin und das Landratsamt des Landkreises Altenburg, Vertreter der Bauherren, Planer sowie weitere Unterstützer und Träger dieses Vorhabens anwesend. Eingeladen hatten die Hofgut Erler GbR und das ALF Gera.

Zur Speichertaufe malte der Sohn des Fördermittelempfängers (im Bildvordergrund) eine Sonne auf den Speicher. Die anwesenden Gäste hatten Gelegenheit, sich auf dem Speicher zu verewigen. Rechts im Bild: Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Foto: ALF Gera
Zur Speichertaufe malte der Sohn des Fördermittelempfängers (im Bildvordergrund) eine Sonne auf den Speicher. Die anwesenden Gäste hatten Gelegenheit, sich auf dem Speicher zu verewigen. Rechts im Bild: Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Foto: ALF Gera

Auf dem Dach der Sonnenscheune wird mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage neben Wärme auch Strom gewonnen, der in einer ausreichend dimensionierten Batterie ebenfalls vor Ort gespeichert und verbraucht wird. Über eine vorhandene Ringleitung wurden alle Gebäude des Vierseithofes an diese Eigenstromversorgung angeschlossen.

Die rasant fortschreitende Digitalisierung ermöglicht es immer mehr Menschen, ortsunabhängig zu arbeiten. Diese Entwicklung bietet eine große Chance für ländliche Regionen. In Kombination mit einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung entsteht so der Heimarbeitsplatz der Zukunft auf dem Land.

Die Sonnenscheune wird ein Büro für Telearbeit mit direktem Glasfaser-Anschluss (Fibre to the home) beherbergen. Das Spleißen der Glasfaser wurde zur Speichertaufe vor Ort in Plottendorf demonstriert.

Die Revitalisierung einer bestehenden Scheune zu einem energieautarken Wohnhaus ist ein Beispiel für eine zukunftsorientierte nachhaltige Entwicklung. Die Sonnenscheune kombiniert die Sicherung historischer Bausubstanz mit einer modernen ökologischen Bauweise, dem Einsatz erneuerbarer Energien und trägt dazu bei, den Flächenverbrauch zu begrenzen.


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30.10.2017

Die Gemeinden Langenwetzendorf, Nöbdenitz, Milda und Posterstein sind Sieger im Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017!

Die vier Sieger des Regionalwettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017 präsentieren die Siegerschilder. V.l.n.r.: André Gampe, Bürgermeister Nöbdenitz; Kay Dittmann, Bürger-meister Langenwetzendorf; Beate Weber, Leiterin Bauamt VG Südliches Saaletal; Stefan Jakubeck, Bürgermeister Posterstein. Foto: ALF Gera
V.l.n.r.: André Gampe, Bürgermeister Nöbdenitz; Kay Dittmann, Bürger-meister Langenwetzendorf; Beate Weber, Leiterin Bauamt VG Südliches Saaletal; Stefan Jakubeck, Bürgermeister Posterstein. Foto: ALF Gera

Für den Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017 hatten sich
28 Gemeinden qualifiziert. Die ersten Plätze wurden wie folgt belegt:

 

            1. Platz: Gemeinde Langenwetzendorf

            2. Platz: Gemeinde Nöbdenitz

            3. Platz: Gemeinde Milda

            4. Platz: Gemeinde Posterstein.

 

Das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera gratuliert!


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18.10.2017

Rittergut Schwanditz - Rittergutsgeschichte weiter erzählt

Mit LEADER-Mitteln ehemaligen Kuhstall zur Herberge für Bildung und Tourismus umgenutzt

Rittergut Schwanditz 1 Laubengang
Rittergut Schwanditz 1 Laubengang
Zimmer in der Herberge für Bildung und Kultur im Rittergut Schwanditz
Zimmer in der Herberge für Bildung und Kultur im Rittergut Schwanditz

Im Rittergut Schwanditz wurde ein ehemaliger Kuhstall zu einer Herberge umgenutzt. Am 13.10.2017 wurde nun die Übernachtungsmöglichkeit für Schüler, Lehrer und für interessierte Besucher des Altenburger Landes eröffnet.

Auf Einladung der Familie Junghannß und des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, darunter Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Michaele Sojka, Landrätin des Altenburger Landes, Michael Wolf, Vorstand der RAG Altenburger Land und Oberbürgermeister der Stadt Altenburg sowie weitere Vertreter aus Politik, Verwaltung und aus dem Altenburger Land.

Rittergut Schwanditz 3
Unteres Foto: Ute Grimm und Jürgen Junghanns, Inhaber des Rittergutes Schwanditz, sowie Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (v.r.n.l.), begrüßen die Gäste zur Eröffnung der Herberge für Bildung und Tourismus. Foto: ALF Gera
Unteres Foto: Ute Grimm und Jürgen Junghanns, Inhaber des Rittergutes Schwanditz, sowie Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (v.r.n.l.), begrüßen die Gäste zur Eröffnung der Herberge für Bildung und Tourismus. Foto: ALF Gera

Der Bauernhof Rittergut Schwanditz ist ein Landwirtschaftsbetrieb. Hier können Kinder schon früh in authentischer Umgebung erfahren, wie die Produktion unserer täglichen Lebensmittel und die moderne Landwirtschaft funktionieren. Sie lernen, den Wert der ursprünglichen Nahrung zu erkennen und die Arbeit des Landwirtes zu schätzen.

Heike Delling von der Bundesarbeitsgemeinschaft LERNORT BAUERNHOF e.V. (BAG LOB) bei ihrem Referat über Inhalt und Ziele des „Lernort Bauernhof“. Foto: ALF Gera
Heike Delling von der Bundesarbeitsgemeinschaft LERNORT BAUERNHOF e.V. (BAG LOB) bei ihrem Referat über Inhalt und Ziele des „Lernort Bauernhof“. Foto: ALF Gera

Das Lernen am anderen Ort ist in Thüringen fest im Lehrplan der Schulen verankert. Das Rittergut Schwanditz bietet den Lernort Bauernhof an. Bereits seit Anfang der 90er Jahre kommen regelmäßig Schulklassen auf den Hof. Mit der Schaffung von Unterkünften kann das Angebot für Schüler und Lehrer für mehrtägige Klassenfahrten erweitert werden.

Die Räumlichkeiten stehen auch für Seminare und andere Weiterbildungsveranstaltungen zur Verfügung. In den Sommerferien, wenn keine Schulklassen auf den Hof kommen, können die Räume auch von Touristen, für Familienfeiern und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Mit der Umnutzung wird das historisch wertvolle Gebäude erhalten und den Besuchern und Nutzern ein „hautnaher“ Einblick in die Landwirtschaft vermittelt. Zur Finanzierung wurden durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), hier insbesondere aus dem LEADER-Programm, und Mittel des Freistaates Thüringen bereitgestellt.


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04.10.2017

Neuer Abschnitt des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen freigegeben - Enthüllung einer Informations- und Orientierungstafel

Das Flurbereinigungsverfahren Magdala wurde 1997 als Unternehmensflurbereinigung in Verbindung mit dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn BAB 4 von der Anschlussstelle Apolda bis zur Anschlussstelle Magdala angeordnet. Das Flurbereinigungsgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 1.142 ha beidseitig der Autobahn über Teile der Gemarkungen Göttern, Niedersynderstedt, Magdala, Ottstedt, Maina, Mechelroda und Mellingen. Am Verfahren sind insgesamt 311 Eigentümer mit 1.921 Flurstücken beteiligt.

Durch das ALF Gera wurden zunächst Besitzeinweisungen und der Grunderwerb für den Unternehmensträger Bundesrepublik Deutschland getätigt. Damit wurden die Voraussetzungen für den Ausbau des Autobahn BAB 4 und die Realisierung der damit verbundenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geschaffen.

Zur Milderung der Beeinträchtigungen durch den Autobahnausbau und zur Förderung der Landentwicklung wurde in den Folgejahren ein den neuen Verhältnissen angepasstes Wege- und Gewässernetz mit landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen geplant und realisiert. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden und den örtlichen Agrarbetrieben.

FBV Mellingen 1

Eine Vielzahl von Anlagen wurde neu errichtet, ausgebaut oder instandgesetzt. Es handelt sich um insgesamt 15 km ländliche Wege, 6 Brücken, eine Furt und landschaftsgestaltende Anlagen auf einer Fläche von 25.000 m². Das Investitionsvolumen betrug ca. 2,5 Mio. €.

Infolge des Ausbaues von ländlichen Wegen wurden Verbesserungen für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr erreicht. Durch die multifunktional nutzbaren Wege wurde auch das Radwegenetz verdichtet und damit noch attraktiver. Ein weiterer Schwerpunkt waren Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

FBV Mellingen 2

Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte zu 90 % mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Freistaates Thüringen. Die Eigenleistung der Teilnehmergemeinschaft in Höhe von insgesamt 10 % übernahmen die jeweiligen Gemeinden und die beteiligten Agrargenossenschaften.

Zu sehen ist eine Waldwiese. Im Vordergrund nehmen zwei Männer (v.l.n.r.: Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen; Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahren) von einer vor einem Baum stehenden verhüllten Tafel ein weißes Tuch ab. Zum Vorschein kommt die neu aufgestellte Informations- und Orientierungstafel. Rechts neben der Tafel ist ein Radwegweiser zu sehen. Foto: ALF Gera
Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen und Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, enthüllen die neu aufgestellte Informations- und Orientierungstafel (v.l.n.r.). Foto: ALF Gera

Am Dienstag, dem 26.September 2017, wurde mit der symbolischen Freigabe des im Flurbereinigungsverfahren ausgebauten neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges gleichzeitig der Abschluss der Bauarbeiten in der Flurbereinigung gewürdigt. Außerdem wurde eine Informationstafel zu den Maßnahmen der Flurbereinigung auf dem Gebiet der Gemeinde Mellingen enthüllt.

Ein Teil des neuen Radweges wurde mit einem Fahrradcorso durch die Anwesenden eingeweiht.

Start des Fahrradcorsos zur Einweihung des neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen. Eine Frau und sieben Männer mit Fahrrädern stehen abfahrbereit auf dem Weg.Sie haben soeben das Band zur Freigabe des Weges durchschnitten. V.l.n.r.: Herr Ludwig, Landratsamt Weimarer Land, Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen, Frau Schmidt-Rose, Beigeordnete des Landrates des Landkreises Weimarer Land, Herr Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, Herr Haßkarl, Bürgermeister der Stadt Magdala, Herr Rudloff, Geschäftsführer des Verbandes für Landentwicklung und Flurneuordnung (VLF), Herr Prüger, ALF Gera. Foto: ALF Gera
Start des Fahrradcorsos zur Einweihung des neuen Abschnittes des Ilmtal-Radweges in der Gemeinde Mellingen. V.l.n.r.: Herr Ludwig, Landratsamt Weimarer Land, Herr Müller, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Herr Hildebrandt, Bürgermeister der Gemeinde Mellingen, Frau Schmidt-Rose, Beigeordnete des Landrates des Landkreises Weimarer Land, Herr Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, Herr Haßkarl, Bürgermeister der Stadt Magdala, Herr Rudloff, Geschäftsführer des Verbandes für Landentwicklung und Flurneuordnung (VLF), Herr Prüger, ALF Gera. Foto: ALF Gera

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29.09.2017

15. Europäischer Dorferneuerungspreis (EDP) 2018

Im kommenden Jahr findet der 15. Europäische Dorferneuerungspreis (EDP) unter dem Motto „weiter denken“ statt.

Das TMIL hat den Wettbewerbsaufruf in der aktuellen Ausgabe des Thüringer Staatsanzeigers Nr. 39/2017 vom 25.09.2017 (hier <http://staatsanzeiger.thlv.de/> ) veröffentlicht.

EDP 2018 (153.5 kB)
Die Unterlagen zur Anmeldung finden Sie hier:
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


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17.07.2017

Ein Mähdrescher für die Kleinen – das Naturhotel „Etzdorfer Hof“ hat jetzt einen attraktiven Spielplatz

Hoffest Etzdorf 1
Der Spielplatz auf dem Etzdorfer Hof. In der Mitte des Fotos ist die Attraktion zu sehen – eine Spielkombination in Form eines Mähdreschers. Kinder tummeln sich auf dem Spielgerät. Foto: ALF Gera
Die Attraktion auf dem Spielplatz auf dem Etzdorfer Hof – die Spielkombination in Form eines Mähdreschers. Foto: ALF Gera

Für die Kinder der Besucher des Reiterhofes und des „Naturhotel Etzdorfer Hof“ fehlte es bis vor kurzem an Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Freien. Nun gibt es einen großen Spielplatz mit vielfältigen Spielgeräten. Die Attraktion für die Kleinen ist eine Spielkombination in Form eines großen Mähdreschers mit vielfältigen Spielfunktionen wie Klettern, Rutschen, Schaukeln, Verstecken und Hangeln. Mit diesem sehr ansprechend gestalteten Spielobjekt soll bei den Kindern das Interesse für die Landwirtschaft und für moderne Landtechnik geweckt werden. Ergänzt wird der Spielplatz u.a. mit einer Nestschaukel und Sitzbänken sowie einer naturnahen Begrünung. Der Spielplatz wurde von den Kindern beim Etzdorfer Hoffest am 17. Juni in Besitz genommen.

Das Projekt dient der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie der LEADER RAG Saale-Holzland. Sie unterstützte das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von ca. 36.000 €. Davon kommen 90% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Insgesamt wurden ca. 73.000 € investiert.


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06.07.2017

Sommertour der Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft - Fördermittel für den „Kulturort Schloss Krölpa“

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, am 03. Juli 2017 den „Kulturort Schloss Krölpa“

Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller (vorn 2. v.r.), bei ihrem Besuch im „Kulturort Schloss Krölpa“ am 03. Juli 2017. Eine Personengruppe läuft über einen gepflasterten Platz (Schulhof). Im Hintergrund moderne verglaste Gebäude. Foto: ALF Gera
Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller (vorn 2. v.r.), bei ihrem Besuch im „Kulturort Schloss Krölpa“ am 03. Juli 2017. Foto: ALF Gera

Bei ihrem Besuch übergab Frau Ministerin Birgit Keller den Bescheid über Fördermittel der Dorferneuerung/Dorfentwicklung zur Sanierung der Westfassade einschl. der Gestaltung der Außenanlagen in Höhe von 193.472,50 € an den Bürgermeister der Gemeinde Krölpa, Herrn Jonas Chudasch.

Auf dem Foto sind drei Personen zu sehen. In der Mitte steht die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller. Sie hält eine farbig gestaltete Mappe mit dem Bescheid über Fördermittel der Dorferneuerung/Dorfentwicklung in der Hand. Rechts neben ihr (im Bild links) sitzt Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera. Links neben ihr (im Bild rechts) sitzt Jonas Chudasch, Bürgermeister der Gemeinde Krölpa. Foto: ALF Gera
Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, übergibt den Bescheid über Fördermittel der Dorferneuerung/Dorfentwicklung an den Bürgermeister der Gemeinde Krölpa, Herrn Jonas Chudasch. V.l.n.r.: Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera; Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft; Jonas Chudasch, Bürgermeister der Gemeinde Krölpa. Foto: ALF Gera

Das in Krölpa um 1730 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Schloss des ehemaligen Rittergutes Krölpa wurde 1890 vom Schulverband Krölpa erworben. Ganze Schülergenerationen bekommen seitdem darin ihre Schulausbildung. Nach der Wende begann überall in den Orten das Ringen um den Erhalt der Schulstandorte. In der Gemeinde Krölpa war man sich einig: „Die Schule bleibt in unserer Gemeinde"!

Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie im Auftrag des Bundes und des Landes Thüringen gelang der Gemeinde Krölpa mit dem Vorhaben „Umbau des Schlosses zum Dorfgemeinschaftshaus im ländlichen Raum“ die Aufnahme als Modellprojekt. Seit 2004 werden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. 2005 begann im Südflügel des Schlosses der Umbau zur Schule. Der ca. 100 qm große repräsentative Barocksaal bietet Platz für die verschiedensten Veranstaltungen und kann durch Schule, Vereine, Betriebe und Privatpersonen genutzt werden. 2012 wurde die neue Pinsenberghalle ihrer Bestimmung übergeben. Der Saal wird als Kulturraum, Gymnastikraum für die Schule sowie für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Mit dieser Maßnahme im Jahr 2008 wurde neben der Erhaltung und Erweiterung eines historisch und kulturgeschichtlich wertvollen Gebäudes ein modernes Gemeindezentrum geschaffen. Das Objekt bekam den Namen "Kulturort Schloß Krölpa".

Mit den Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Schloss und dem Neubau des Mehrzwecksaales wurde der Standort der Grundschule gefestigt. Die Gebäude sind zentraler Treffpunkt der Vereine, für Seniorenarbeit, Schülerzirkel, die Musikschule und kulturelle Veranstaltungen.

In einem weiteren Bauabschnitt erhält die Gemeinde Krölpa noch eine Unterstützung, mit der die Zuwegung, Parkplätze und Wendemöglichkeiten für den havariefreien Betrieb der Schule und der Veranstaltungen gewährleistet werden sollen.

Der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, Jens Lüdtke, zeigte sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen dem Antragsteller, Gemeinde Krölpa, und der zuständigen Sachbearbeitung im ALF Gera durch Frau Ute Müller. Den Bescheid aus den Händen von Ministerin Birgit Keller zu empfangen, ist für die Gemeinde eine besondere Freude und Verpflichtung.


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06.07.2017

„Unser Dorf hat Zukunft“ – 28 ostthüringer Dörfer im Wettbewerb

Gruppenfoto mit 2 Frauen und 7 Männern – die Fachjury zum Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (v.l.n.r.): Klaus Schirmer, ehemaliger Leiter des Umweltamtes im Landratsamt Saale-Holzland; Dr. Siegfried Stenzel, Kreisbauernverband, Geschäftsführer Regionalgeschäftsstelle Ost; Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera; Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera; Hans-Joachim Petzold, Heimatbund Thüringen; Edgar Dally, ehemaliger Leiter der Regionalen Planungsgruppe Ostthüringen; Maximilian Hünich, Student der Geographie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Birgit Henn, Leiterin der Außenstelle Neustadt/Orla der Thüringer Landgesellschaft mbH; Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorferneuerung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera
Die Fachjury zum Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (v.l.n.r.):
Klaus Schirmer, ehemaliger Leiter des Umweltamtes im Landratsamt Saale-Holzland; Dr. Siegfried Stenzel, Kreisbauernverband, Geschäftsführer Regionalgeschäftsstelle Ost; Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera; Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera; Hans-Joachim Petzold, Heimatbund Thüringen; Edgar Dally, ehemaliger Leiter der Regionalen Planungsgruppe Ostthüringen; Maximilian Hünich, Student der Geographie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Birgit Henn, Leiterin der Außenstelle Neustadt/Orla der Thüringer Landgesellschaft mbH; Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorferneuerung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera
Foto: ALF Gera

Dem 25. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich in Ostthüringen 28 Gemeinden gestellt:      

          Landkreis Altenburger Land:    Nöbdenitz, Ortsteil Nöbdenitz
                                                                  Nobitz, Ortsteil Ehrenhain
                                                                  Posterstein
                                                                  Ponitz, Ortsteil Ponitz
                                                                  Rositz, Ortsteil Gorma

          Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Kamsdorf
                                                                  Meura
                                                                  Mellenbach-Glasbach
                                                                  Bechstedt
                                                                  Cursdorf

          Landkreis Greiz/Stadt Gera:      Wünschendorf, Ortsteil Mosen
                                                                  Pölzig, Ortsteil Pölzig
                                                                  Kauern
                                                                  Gera, Ortsteil Weißig
                                                                  Langenwetzendorf, Ortsteil Langenwetzendorf

          Saale-Holzland-Kreis:                Stadtroda, Ortsteil Gernewitz
                                                                  Hartmannsdorf
                                                                  Crossen a.d.Elster, Ortsteil Tauchlitz
                                                                  Frauenprießnitz, Ortsteil Kleinprießnitz
                                                                  Schkölen, Ortsteil Wetzdorf
                                                                  Schlöben, Ortsteil Schlöben
                                                                  Schlöben, Ortsteil Zöttnitz
                                                                  Golmsdorf, Ortsteil Golmsdorf
                                                                  Milda, Ortsteil Milda

          Saale-Orla-Kreis:                        Remptendorf, Ortsteil Gahma
                                                                  Bodelwitz
                                                                  Gefell, Ortsteil Langgrün
                                                                  Krölpa

Die Jury zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat vom 19. Juni bis zum 03. Juli 2017
die Teilnehmer aus der Region Ostthüringen besucht. Mit Stolz und Engagement haben sie der Jury den bisher in ihren Gemeinden erreichten Entwicklungsstand und die für die Zukunft geplanten Projekte präsentiert. Unterstützt wurden die Bürgermeister dabei von Einwohnern, Gemeinderats- und Vereinsmitgliedern, Beschäftigten in den sozialen Einrichtungen und Vertretern des ortsansässigen Gewerbes. Dabei kam deutlich die Bedeutung des Miteinander von Bevölkerung und kommunaler Verwaltung zum Ausdruck. Die Einwohner zeigten, dass sie sich ehrenamtlich engagieren und über die Zukunft ihrer Dörfer mitentscheiden. Sehr vielfältig sind die Ideen und Initiativen der ländlichen Bevölkerung, ihre Lebensräume fit für die Zukunft zu gestalten.

Die siebenköpfige Jury mit Beteiligten aus verschiedenen Fachbereichen hat die Wettbewerbsteilnehmer nach den Kriterien

                - Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen,

- soziale und kulturelle Aktivitäten,

- Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie

- Grüngestaltung und Einbettung der Dörfer in die Landschaft

bewertet. Das Spektrum der Bewerber ist so verschieden, wie auch die Regionen sich unterscheiden. Diese Vielfalt bedingt unterschiedliche Entwicklungskonzepte. Die Anzahl der Einwohner und ihre Altersstruktur sowie die ländlichen Gegebenheiten wie geografische Lage, Stadtnähe und Verkehrsanbindung schaffen verschiedene Voraussetzungen. Das hat an die Wettbewerbsjury hohe Anforderungen gestellt.

„Es wird bei diesem Wettbewerb keine Verlierer geben“, so Jens Lüdtke, Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Alle Akteure werden durch den schöpferischen Vergleich mit anderen Gemeinden motiviert und angespornt, sich auch weiterhin für zukunftsträchtige Perspektiven der ländlichen Räume zu engagieren.

Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, die Gemeinden mit den besten Zukunftskonzepten herauszufinden. Je Region sind drei Sieger möglich. Diese erhalten Preisgelder, Urkunden und Plaketten. Das Ergebnis des ostthüringer Wettbewerbes wird auf einer zentralen Veranstaltung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft im Herbst diesen Jahres bekanntgegeben.

Der Thüringer Landessieger wird 2018 aus den Gewinnern der Regionalwettbewerbe gekürt und darf ein Jahr später beim Bundesentscheid für den Freistaat antreten.

Der Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Jens Lüdtke, dankt hiermit nochmals den Jurymitgliedern für ihre sachliche und engagierte Arbeit.


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28.06.2017

Aktive und attraktive Dörfer im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Ein erster Zwischenbericht

Der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist 2017 in seine 26. Runde gegangen. Am 16. März 2017 fand in Hainspitz die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des regionalen Wettbewerbes in Ostthüringen statt. Die Veranstaltung bot den Anwesenden die Gelegenheit, sich über Ziel, Inhalt sowie die Modalitäten des Wettbewerbes zu informieren, Erfahrungen mit Teilnehmern aus vergangenen Jahren auszutauschen und sich zur Teilnahme am aktuellen Wettbewerb zu entscheiden. Anmeldeschluss war der 28. April 2017. Beworben haben sich in Ostthüringen 28 Gemeinden.

Die Jury zum Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Seit dem 19.06.2017 ist sie unterwegs und sucht die Dörfer auf, die sich als Kandidaten zum Wettbewerb gestellt haben. Die Bewertung der ostthüringer Projekte erfolgt durch eine siebenköpfige Jury aus verschiedenen Fachbereichen unter Leitung von Herrn Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Organisatorisch liegt die Verantwortlichkeit des Wettbewerbs in Ostthüringen bei dem derzeitigen Amtsleiter, Herrn Jens Lüdtke. Im Vordergrund der Bewertungskriterien stehen zukunftsorientierte Konzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und Einbettung der Dörfer in die Landschaft. Auf diese Aspekte wird durch die bewertende Jury besonders viel Augenmerk bei der Darstellung der Dörfer und beim Gespräch mit den Gemeindevertretern gelegt.

Die Bewerber haben sich mit viel Engagement auf den Besuch der Jury vorbereitet. Stolz präsentieren sie ihre Schmuckstücke. Die Ideen und Projekte, die Dörfer nicht nur schön, sondern vor allem auch zukunftsfähig sowie lebens- und liebenswert zu gestalten, sind interessant und sehr vielfältig.

Die Bewertungskommission und die Organisatoren in Rositz. Eine Menschengruppe (Kinder, Frauen, Männer) sitzen auf einer Bank an einem schön gestalteten Dorfteich. V.l.n.r.: Ulrike Fritsche, Klaus Schirmer, Dr. Siegfried Stenzel, Hans-Joachim Petzold, Maximilian Hünich, Jens Lüdtke, Bergit Henn, Edgar Dally, Friedmar Müller. Foto: ALF Gera
Die Bewertungskommission und die Organisatoren am Dorfteich in Zöttitz.
V.l.n.r.: Ulrike Fritsche, Klaus Schirmer, Dr. Siegfried Stenzel, Hans-Joachim Petzold, Maximilian Hünich, Jens Lüdtke, Bergit Henn, Edgar Dally, Friedmar Müller.
Foto: ALF Gera

Bis zum 27.06.2017 hatten 20 von den gesamt 28 Bewerbern die Gelegenheit, sich der Jury vorzustellen. Der Wettbewerb wird am 03.07.2017 mit dem Besuch in Golmsdorf sein Ende finden. Schon jetzt ist eindeutig zu sehen und zu erleben, daß sich in den vergangenen Jahren im ländlichen Raum viel Positives getan hat. Die Einwohner fühlen sich wohl in ihren ansehenswerten Dörfern und unterstützen die Gemeindevertreter in enger Zusammenarbeit. Es ist für die Fachjury eine große und äußerst interessante Herausforderung, aus allen teilnehmenden Dörfern drei Regionalsieger für die Teilnahme am Thüringer Landeswettbewerb 2017 auszuwählen.


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22.06.2017

Landentwicklung läuft!

ALF Gera erfolgreich beim Geraer Firmenlauf 2017!

Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera
Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera

Die Staffel des ALF Gera hat erfolgreich am Geraer Firmenlauf 2017 teilgenommen! Wir beglückwünschen unsere Läufer, Frau Schnabel, Herrn Steinhäuser, Herrn Prüger und Herrn Strauß, und gratulieren zu Platz 20 unter 120 teilnehmenden Mannschaften!

Ein Dankeschön an unsere Aktiven und an ihre Betreuerinnen und Betreuer.

Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera
Die Staffel des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. V.l.n.r.: Stefan Strauß, Martin Steinhäuser, Silke Schnabel, Ralf Prüger. Foto: ALF Gera

15.06.2017

Offenlegung „Tiefes Tal“ im Flurbereinigungsverfahren Nitschareuth beim 20. Naturschutztag des Landkreises Greiz vorgestellt

 

Der 20. Naturschutztag des Landkreises Greiz stand dieses Jahr unter dem Motto „Rückblick auf Gelungenes und Vorschau auf zukunftsorientierte Projekte, die Mut machen“. Dabei wurde neben anderen Projekten der Region auch die Offenlegung im „Tiefen Tal“, eine Ausgleichsmaßnahme im Flurbereinigungsverfahren Nitschareuth, vorgestellt.

Bereits im Jahr 2015 war der Umwelttag zu Gast in Nitschareuth. Wurde damals noch über die beabsichtigten Planungen informiert, konnte nun den etwa 40 Teilnehmern, Mitglieder des Umweltbeirates und aus anderen Bereichen des Umweltschutzes, das abgeschlossene Projekt vorgestellt werden.

Das Foto zeigt eine Gruppe von ca. 20 Personen. Diese stehen auf einer Waldwiese und  betrachten einen Bachverlauf. Foto: ALF Gera
Die Teilnehmer des 20. Naturschutztages des Landkreises Greiz überzeugen sich vor Ort über die realisierten Maßnahmen. Foto: ALF Gera

Die Gewässer sind von wesentlicher Bedeutung für einen artenreichen Lebensraum. Gemäß den Entwicklungszielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie besteht deshalb großes gesellschaftliches Interesse an der Herstellung und Erhaltung eines naturnahen Gewässerzustandes. Deshalb wurde bereits in den Vorplanungen in der Anlaufphase des Flurbereinigungsverfahrens mit der Wasser- und der Naturschutzbehörde die Verlangsamung des Wasserabflusses und Erhöhung des Wasserrückhaltevermögens von Boden und Bewuchs als vorrangige Aufgabe herausgestellt. Die Möglichkeiten des Flurbereinigungsverfahrens nutzend, wurden die Maßnahmen für Ausgleich- und Ersatz gezielt dieser Zielstellung gewidmet und in einer Renaturierungsmaßnahme gebündelt.

Die Offenlegung erfolgte auf einer Länge von ca. 1,1 km ab dem Waldbereich im Nordöstlichen Verfahrensgebiet. In diesem Abschnitt verläuft das Gewässer bis zur Mündung des Fließgewässers in den Tschirmaer Bach offen. Der Bereich zwischen der K 208 und dem Tschirmaer Bach wurde in die Offenlegung einbezogen. Es entstand ein durchgängig offener und geschwungener Bachlauf mit beidseitigem Uferrandstreifen und auf festgelegte Bereiche gebündelter Uferbepflanzung.

Das vorrangige Ziel der Offenlegung war dabei einerseits, eine Verbesserung des Gewässerzustandes zu erreichen, ohne andererseits die Grünlandnutzung zu gefährden. Langfristig würden die Flächen andernfalls der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Das würde wiederum bedeuten, dass das Tal verbuscht und sich eine offene Landschaft mit ihrer gewünschten Artenvielfalt nicht einstellen kann.

Das Ziel wurde erreicht, in dem entlang des Gewässerlaufes ein Mahdstreifen von mind. 6m Breite angelegt wurde und somit eine extensive Bewirtschaftung gesichert ist. Zusätzlich wurden Furten hergestellt, die das Überqueren des Baches zur Bewirtschaftung erleichtern.


Den Teilnehmer des Naturschutztages wurde die Planungen erläutert und sie konnten sich von der Wirkung der Offenlegungsmaßnahme überzeugen.

Das Foto zeigt einen Bachverlauf auf einer Waldwiese. Sechs Personen überzeugen sich davon, wie sich Flora und Fauna am Bach bereits gut entwickelt haben. Foto: ALF Gera
Nach einem Jahr haben sich Flora und Fauna am Bach bereits gut entwickelt. Foto: ALF Gera

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02.05.2017

Vom Molkereiladen zum attraktiven Regionalladen

Die HERZGUT FrischeMolkerei in Schwarza. Auf dem Foto ist die Außenansicht des Objektes mit zwei Schaufenstern und der Ladeneingangstür (mittig) zu sehen. Die Glasscheiben sind mit dem Logo der HERZGUT Landmolkerei eG sowie diversen Werbeslogans beschriftet. Foto: ALF Gera
Die HERZGUT FrischeMolkerei in Schwarza. Foto: ALF Gera

Die HERZGUT Landmolkerei eG in Rudolstadt-Schwarza verarbeitet Milch aus den Betrieben der Region. Sie ist eine der wenigen kleinen Molkereien, die mit Nischenprodukten einen Marktanteil errungen haben. Der Molkereiladen in Schwarza hat sich seit dem Jahr 2000 etabliert.

Seit dem 23. März 2017 präsentiert sich der HERZGUT Molkereiladen als neugestalteter Regionalladen. Das Angebot wurde um Qualitätserzeugnisse wie Gemüse und Obst von regionalen Erzeugern erweitert. Mit der Umgestaltung und der Erneuerung der Ladenausstattung entstand eine attraktive Verkaufseinrichtung.

Der attraktiv gestaltete Verkaufsraum der HERZGUT FrischeMolkerei in Schwarza. Im Vordergrund ist eine Kühltheke mit diversen HERZGUT Käsespezialitäten zu sehen. Links daneben steht der Bedienungstresen und im Hintergrund ein Regal mit Eiern, Konserven und weiteren Angeboten.
Der attraktiv gestaltete Verkaufsraum der HERZGUT FrischeMolkerei in Schwarza. Foto: ALF Gera

Die HERZGUT Landmolkerei eG hat in das Projekt ca. 50.000,00 € investiert. Der Regionalladen in Rudolstadt-Schwarza entspricht den Zielen der Regionalen Entwicklungsstrategie LEADER in der Region Saalfeld-Rudolstadt und konnte so mit einer 65%-igen LEADER-Förderung durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera in Verbindung mit der Regionalen LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt e.V. (RAG) unterstützt werden.


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Plakat Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft / Akademie Ländlicher Raum Thüringen
Plakat Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft / Akademie Ländlicher Raum Thüringen

22.03.2017

Präsentieren Sie Ihr Dorf – machen Sie mit beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Ostthüringen 2017!

Der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in eine neue Runde – am 16. März 2017 fand in Hainspitz die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des regionalen Wettbewerbes in Ostthüringen statt. Eingeladen hatten die Akademie Ländlicher Raum Thüringen und das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera. 50 Vertreter aus 28 Gemeinden und Städten waren der Einladung gefolgt. Die Veranstaltung bot den Anwesenden die Gelegenheit, sich über Ziel, Inhalt sowie die Modalitäten des Wettbewerbes zu informieren und Erfahrungen mit Teilnehmern aus vergangenen Jahren auszutauschen.

Auf dem Foto ist der Hainspitzer Gemeindesaal zu sehen. Im Vordergrund sitzen die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 in Ostthüringen. Im Hintergrund blickt man auf die Bühne. Dort begrüßt der Hainspitzer Kindergarten „Parkwegmäuse“ die Anwesenden mit einem Ständchen. Foto: ALF Gera
Mit einem Ständchen begrüßt der Hainspitzer Kindergarten „Parkwegmäuse“ die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 in Ostthüringen. Foto: ALF Gera
Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorfentwicklung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, steht am Rednerpult und stellt die Modalitäten des Wettbewerbes dar. Im Vordergrund einige der Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung. Foto: ALF Gera
Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorfentwicklung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera, stellt die Modalitäten des Wettbewerbes dar. Foto: ALF Gera

Der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird seit vielen Jahren vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführt.

Im Vordergrund der Bewertungskriterien stehen gem. dem Titel des Wettbewerbes zukunftsorientierte Konzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und Einbettung der Dörfer in die Landschaft.

Ziel ist, die Menschen im ländlichen Raum zu mobilisieren, mit der aktiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes die Lebensqualität in den Dörfern zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen. Gemeinsam mit den Gemeindeverantwortlichen und lokalen Interessengruppen sollen sie für ihre Dörfer konkrete Zukunftsperspektiven entwickeln und mit Engagement realisieren. Dem Motto des Wettbewerbs entsprechend werden Dörfer mit aktiven Dorfgemeinschaften gesucht, die ihr Dorf positiv weiterentwickeln und zukunftsweisende nachhaltige Projekte mit wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Ausrichtung umsetzen wollen.

Vor den zuhörenden Teilnehmern steht Dr. Karsten Gäbler, Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl Sozialgeographie, am Rednerpult und referiert zum Thema „Was macht ein Dorf zukunftsfähig? – Dorf und Dorfleben“. Am linken Bildrand ist ein Banner mit der Botschaft „Der ländliche Raum hat Zukunft!“ zu sehen. Foto: ALF Gera
Dr. Karsten Gäbler, Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl Sozialgeographie, referiert zum Thema „Was macht ein Dorf zukunftsfähig? – Dorf und Dorfleben“. Foto: ALF Gera

In Thüringen wird der bundesweite Wettbewerb von der Akademie Ländlicher Raum Thüringen durchgeführt und auf regionaler Ebene gestartet. Dabei entsprechen die Bewertungsregionen dem jeweiligen Amtsbereich der Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung. Zur Beteiligung aufgerufen sind alle räumlich geschlossenen Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern.

Je Region sind drei Sieger möglich. Diese erhalten Preisgelder, Urkunden und Plaketten. Alle weiteren Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Die Bewertung der ostthüringer Projekte erfolgt durch eine siebenköpfige Jury aus verschiedenen Fachbereichen unter Leitung von Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera. Organisatorisch liegt die Verantwortlichkeit des Wettbewerbs in Ostthüringen bei dem derzeitigen Amtsleiter, Jens Lüdtke.

Der Thüringer Landessieger wird 2018 aus den Gewinnern der Regionalwettbewerbe gekürt und darf ein Jahr später beim Bundesentscheid für den Freistaat antreten.

Edgar Dally (stehend), ehemaliger Leiter der Regionalen Planungsgruppe Ostthüringen, schildert seine Erfahrungen als Jurymitglied des Regionalen Dorfwettbewerbs 2014. Im Präsidium hinter ihm sitzen (v.l.n.r.) Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorfentwicklung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (verdeckt), Jens Lüdtke, Leiter des ALF Gera, Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des ALF Gera, Dr. Evelyn Dähmlow, Akademie Ländlicher Raum Thüringen. Im Vordergrund einige der Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung. Foto: ALF Gera
Edgar Dally, ehemaliger Leiter der Regionalen Planungsgruppe Ostthüringen, schildert seine Erfahrungen als Jurymitglied des Regionalen Dorfwettbewerbs 2014. Im Präsidium sitzen (v.l.n.r.) Ulrike Fritsche, Gruppenleiterin Dorfentwicklung im Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera (verdeckt), Jens Lüdtke, Leiter des ALF Gera, Friedmar Müller, ehemaliger Leiter des ALF Gera, Dr. Evelyn Dähmlow, Akademie Ländlicher Raum Thüringen. Foto: ALF Gera

Bis zum 28. April 2017 ist noch Gelegenheit, Bewerbungen zur Teilnahme am Regionalwettbewerb Ostthüringen an das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera, Burgstraße 5, 07545 Gera, einzureichen. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Ulrike Fritsche, Telefon 0365 – 614 130, ulrike.fritsche{at}alf.thueringen{punkt}de.

Die Unterlagen zur Anmeldung finden Sie hier:


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01.03.2017

Eine ungenutzte brachliegende Scheune wird durch Revitalisierung zu einem Energie-Plus-Wohnhaus

Im Rahmen eines Arbeitsbesuches verschafften sich am 13. Februar 2017 Vertreter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung (ALF) Gera einen Überblick zum Stand des Revitalisierungsprojektes „Sonnenscheune Plottendorf“. An dem Termin nahmen die Hofgut Erler GbR, vertreten durch Siegfried Erler, Michael Erler und Dr. Axel Erler, Architekt Claus Krüger (Becker+Wohlfarth+Krüger - Bürogemeinschaft Freier Architekten), Thomas Hoffmann (Ingenieurbüro Hoffmann GmbH), Hans-Ulrich Rabold (Gruppenleiter Ländliche Entwicklungskonzepte im ALF Gera) und Lothar Howind (Sachbearbeiter im ALF Gera), teil.

Gegenstand des Gespräches waren der Baufortschritt, der Planungs- und Ausschreibungsstand sowie Fragen der Finanzierung. Es wurde festgestellt, dass der notwendige Teilabriss, Gründungsarbeiten, Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen und das Erstellen der statisch notwendigen Konstruktionen weitestgehend abgeschlossen sind.

In den nächsten Schritten wird nun mit dem Holzbau für das Innenhaus begonnen und der thermische Langzeitspeicher eingebaut.

Es sind die neu hergestellte Bodenplatte und auf dieser das neu errichtete Tragwerk für die Dachkonstruktion der ehemaligen Scheune zu sehen. Die Baustelle wird auch im Winterhalbjahr vom Tageslicht optimal ausgeleuchtet. Foto: ALF Gera
Die Konturen des „Haus-im-Haus“ sind durch die fertiggestellte Bodenplatte deutlich zu erkennen. Die Sonneneinstrahlung zeigt bereits jetzt, wie auch im Winterhalbjahr eine optimale Ausleuchtung der Räume mit Tageslicht gegeben sein wird. Foto: ALF Gera

Im Rahmen der Ausführung zeigte sich, dass auf Grund unvorhersehbarer baulicher Gegebenheiten und durch die Preisentwicklung auf dem derzeit boomenden Baumarkt Kostensteigerungen zu verzeichnen sind. Die Hofgut Erler GbR als Bauherr des Projektes nutzt alle sich bietenden Möglichkeiten, um im Zuge von Eigenleistungen und vertretbaren Einsparungen dieser Entwicklung zu begegnen. Beispielsweise wurden die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen im Hofraum sowie ein Großteil der Abrissarbeiten und der Aushub für neue Fundamente in Eigenleistung durchgeführt.

Der Westteil der Südwand. Hier ist die wiederhergestellte Fachwerkwand zu sehen. Die Ausfachung soll später nach historischem Vorbild in Eigenleistung erfolgen. Foto: ALF Gera
Der Westteil der Südwand. Hier wurde die ursprüngliche Fachwerkstruktur wiederhergestellt. Die Ausfachung soll später nach historischem Vorbild in Eigenleistung erfolgen. Foto: ALF Gera

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