Ländliche Entwicklung in Thüringen

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Ziel im Fenster öffnenAmt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera

Rund 90 Prozent der Fläche Thüringens zählen zum ländlichen Raum. Zwei Drittel aller Thüringer leben auf dem Land in Dörfern und Kleinstädten. Gleichzeitig verlangt der demografische Wandel nach neuen Strategien und kollektivem Handeln, die die ländlich geprägten Regionen lebenswert machen.

Mit seiner Politik zur ländlichen Entwicklung will der Freistaat den ländlichen Raum als Wohn-, Erholungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Die Lebensverhältnisse außerhalb der städtischen Gebiete sollen gefördert und dauerhaft verbessert werden.

Die Instrumente der Landentwicklung unterstützen die Entwicklungsstrategien der Gemeinden. Bei der Förderung werden solche Investitionen bevorzugt, die die Entwicklung anregen, die Wertschöpfung vertiefen und Arbeitsplätze schaffen.

Die Verzahnung der Integrierten Ländlichen Entwicklung mit der LEADER-Methode zu einem innovativen Entwicklungsansatz nach dem Prinzip „Eigeninitiative – Kooperation – Innovation“ ist ein neuer und in dieser Weise nur in Thüringen begangener Weg. Dabei erhält die regionale Ebene mehr Verantwortung im Rahmen nachgewiesener Entscheidungskompetenz.  Regionale Aktionsgruppen (RAG) als privat-öffentliche Partnerschaften diskutieren, beschließen und realisieren sie tragfähige Investitionsprojekte. Dabei wirken politisch Verantwortliche der ländlichen Gemeinden und Landkreise sowie Wirtschafts- und Sozialpartner, beispielsweise aus den Bereichen der Land- und Forstwirtschaft, des Umweltschutzes, des Handwerks und Gewerbes sowie der sozialen Dienste mit.

Die drei Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera

Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha (mit Servicestelle in Leinefelde-Worbis)

Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Meiningen

 

 

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