Zahlen und Fakten

Energiestatistik

Eine Grundlage für die Beurteilung der Energiepolitik und energiepolitische Entscheidungen sind aussagekräftige Daten.

Einen Überblick über Energieaufkommen und Energieverbrauch in Thüringen gibt das Energieflussbild. Dieses baut auf der Energiebilanz auf. In der Energiebilanz werden Aufkommen und Verbrauch der Primärenergie, des Umwandlungssektors und des Endenergieverbrauchs nach Verwendungszwecken dargestellt.

Für den Bereich der Erneuerbaren Energien wird jährlich eine gesonderte Satellitenbilanz durch das TLS erstellt.

Das TLS stellt darüber hinaus weitere Informationen zur Verfügung.

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AGEB) erstellt regelmäßig jedes Jahr eine Energiebilanz der Bundesrepublik Deutschland. Die AGEB arbeitet am Monitoring der Energiewende mit. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Länderarbeitskreis Energiebilanzen, der ausgewählte Energiebilanzdaten für die Bundesländer veröffentlicht.

Das von der Agentur für Erneuerbare Energien betreute Portal "Föderal Erneuerbar" umfasst mehr als 300 Datensätze zu Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie aufgeschlüsselt nach Bundesländern.

Weitere Energiedaten und -prognosen für Deutschland sind auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht.

 

Entwicklung der Nettostromerzeugung in Thüringen
Entwicklung der Nettostromerzeugung in Thüringen, Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Energiemonitoring für Thüringen

Im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums hat die Fachhochschule Nordhausen die Energiewende in Thüringen einem Monitoring unterzogen. Der Bericht bewertet die Fortschritte bei der Transformation des Energiesystems und zeigt Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten auf, wie die energiepolitischen Ziele umgesetzt werden können. Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass die energiepolitischen Ziele der Landesregierung bis zum Jahr 2020 grundsätzlich erreichbar sind. Allerdings seien dazu verstärkte Anstrengungen insbesondere zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Senkung des Raumwärmebedarfs sowie zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmebereich notwendig.

Beschäftigte in der Erneuerbaren-Energien-Branche

Die Erneuerbaren Energien bieten erhebliche Wachstumschancen, von denen auch der Freistaat Thüringen als Wirtschaftsstandort profitieren kann.

Laut einer Studie der GWS mbH waren in Thüringen im Jahr 2013 ca. 11.460 Personen in der Erneuerbaren-Energien-Branche beschäftigt. Trotz des erheblichen Stellenabbaus in Folge der Marktkonsolidierung bei der PV-Modulherstellung stellt die Photovoltaik die Technologie mit den meisten Beschäftigten dar.

 

 

Windenergie

2.390

Photovoltaik

3.730

Solarthermie

350

Wasserkraft

180

Geothermie

290

Biogas

1.290

Biomasse

1.880

Biokraftstoffe

1.350

Quelle: GWS 2014

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