Kartendienst Hydrologie

Mai 2017

Kartendienst HYDROLOGIE erweitert das Internetangebot der TLUG

Auf der Basis von Stations- und Pegelmesswerten erbrachten zwei größere Regionalisierungsprojekte des Gewässerkundlichen Landesdienstes Thüringen flächendeckend aktuelle  Aussagen zu Hochwasserextremwerten HQ(T) und mittleren Wasserhaushaltsgrößen. Die Ergebnisse werden jetzt im neu vorliegenden Kartendienst HYDROLOGIE zusammengefasst und der Allgemeinheit zur weiteren Verwendung bereitgestellt (Link zum TLUG-Kartendienst: http://www.tlug-jena.de/kartendienste/ ).

Das Projekt „HQ-Regional Thüringen“ widmete sich den Hochwasserscheitelwerten (HQ) für bestimmte Wiederkehrintervalle (T), den sogenannten HQ(T)-Werten, welche für zahlreiche Planungs- und Bemessungszwecke in der Wasserwirtschaft essentiell sind. Auf der Grundlage von Pegel-HQ(T) und damit in Zusammenhang stehender, räumlich vorliegenden Geoinformationen war es möglich, dem Fließgewässernetz Thüringens flächendeckend regionalisierte HQ(T)-Werte für ca. 10.000 Einzelknoten zuzuweisen. Die Auswertungen und Zusammenhangsanalysen sind in der TLUG-Schriftenreihe Nr. 108 ausführlich präsentiert. Weitere Informationen werden unter dem Link Informationsveranstaltung „Hochwasserabflüsse“ 2014 angeboten.

Saale Rothenstein

Titelbild der TLUG-Schriftenreihe 108:
Die Saale in Rothenstein bei Jena am 15. September 2014.
Der Abfluss beträgt 65 m³/s. Dies entspricht in etwa dem Doppelten des mittleren Abflusses MQ (Jahr).


Grundlage für die dargestellten Wasserhaushaltsgrößen sind Rechnungen mit dem Hydrologischen Modell J2000g. In das Modell gehen als Eingangsdaten Stationsmesswerte der Wetterparameter Temperatur, Niederschlag, Sonnenscheindauer und Windgeschwindigkeit aus dem synoptischen Messnetz des Deutschen Wetterdienstes ein. Zusätzlich erhält das Modell Informationen über die Topographie, die aktuelle Landbedeckung, die Bodentypen sowie die zugrundeliegenden hydrogeologischen Einheiten. Die Wetterdaten werden auf ein 250 m x 250 m Raster interpoliert, auf dessen Basis dann die potentielle, die aktuelle und die Gras-Referenz-Verdunstung berechnet werden. Aus den Niederschlägen und der aktuellen Verdunstung ergibt sich dann die Gesamtabflussbildung. Aus der Querverbindung zum Projekt HQ-Regional resultieren die Ergebnis-Shapes für die Gebietsmittelwerte zum räumlich kumulierten Gesamtabfluss und dem Einzugsgebietsniederschlag.

Abflussbildung 1971 2010

Mittlere jährliche Abflussbildung 1971 - 2010 („räumlich kumuliert“ für ca. 10.000 Gewäs-serquerschnitte des „Hydrologischen Thüringen“)

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