10.09.2014 10:42 Uhr

Wasser


Aktuelles

Akt Titel Hw Ea
Das Hochwasserereignis von 2013 an der Hörsel in Eisenach in Höhe der Brücke Mühlhäuser Straße

Hochwasserschutz für Eisenach

Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) führt derzeit Planungen durch, um den Hochwasserschutz im Raum Eisenach wesentlich zu verbessern.

mehr...

Weitere Informationen zu den Hochwasserschutzmaßnahmen in Eisenach 


Pfeil nach oben
Gera Pegel Ef Moebisburg
Pegel Erfurt-Möbisburg beim Hochwasser am 08.01.2011

Juli 2014: Hochwasser-abflusslängsschnitte für Ilm und Gera aktualisiert

Für 74 Flussläufe stellt der Gewässerkundliche Landesdienst über das Internetangebot der TLUG aktuelle Hochwasser-Bemessungskennwerte für wasserwirtschaftliche Planungen zur Verfügung, in die bei Überschreitung der Landesgrenze eine Abstimmung mit den Nachbarbundesländern eingearbeitet ist (z.B. im Werra-Längsschnitt).

Aktuell wurden die Längsschnitte für die Gera und die Ilm nach Reihenverlängerung und Neuausrichtung der Pegelstatistik bis einschließlich 2013 angepasst. Nach dem bedeutenden Hochwasserereignis im letzten Jahr ist die Anpassung der Längsschnitte für Saale, Weiße Elster und Pleiße in Vorbereitung. Solange die nötige Abstimmung mit den betroffenen Nachbarländern noch nicht abgeschlossen ist, wird für die Verwendung der bisherigen Längsschnitte für Weiße Elster und Pleiße eine Beaufschlagung der Werte um +10 % empfohlen.

Hydrologische Gewässerlängsschnitte

 Faltblatt der Veranstaltung "Hochwasserabflüsse in Thüringen


Pfeil nach oben
Bestimmung des Niederschlagssaldos (Flächenmittel Thüringen) für das Kalenderjahrjahr 2014
Bestimmung des Niederschlagssaldos (Flächenmittel Thüringen) für das Kalenderjahrjahr 2014

Niedrigwasser in Thüringen

Seit Ende vergangenen Jahres hat sich in Thüringen ein erhebliches Niederschlagsdefizit aufgebaut. In den Monaten Januar bis April 2014 fehlte ca. die Hälfte der sonst üblichen Regenmenge in diesem Zeitraum. In Verbindung mit der ausgebliebenen winterlichen Wasserspeicherung über die Schneerücklage und dem Wasserverbrauch durch die Vegetation hat sich mittlerweile in Gesamtthüringen eine deutliche Niedrigwassersituation ausgebildet. Der etwas zu feuchte Mai hat keine Entspannung gebracht. Der Gewässerkundliche Landesdienst Thüringen nimmt dies zum Anlass, darüber aktuell zu berichten:

Niedrigwassersituation Thüringen - Stand 07.04.2014

Niedrigwassersituation Thüringen - Stand 16.04.2014

Niedrigwassersituation Thüringen - Stand 26.06.2014

Zusätzliche Informationsmöglichkeiten bietet das Angebot der TLUG zu aktuellen Wasserständen und Durchflüssen. Auf der „interaktive Pegelkarte“ werden die vom Niedrigwasser erfassten Pegel angezeigt.

 


Pfeil nach oben
Deckblatt Hyga Kl

Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst Thüringen wurde das Grundlagenpapier „Anforderungen an Hydrologische Gutachten“ aktualisiert.

Die darin enthaltenen Hinweise umfassen den neuesten Stand der durch die fachtechnischen Behörden anerkannten Verfahrensweisen bei der Gutachtenerstellung und sollen den Gutachtern als Arbeitshilfe dienen.

In der nun vorliegenden Fassung vom Februar 2014 wurden nicht nur die Bezüge zu aktuellen Vorschriften, Datengrundlagen und Regelwerken überarbeitet - es sind auch die allgemein anerkannten Verfahrensweisen zur Ermittlung von hydrologischen Bemessungswerten sowie vielfältige Erfahrungswerte aus den Gutachtenerstellungen/Prüfungen der letzten Jahre eingeflossen.

Erweitert und angepasst wurden insbesondere:

  • die Hinweise zur Einbeziehung regionalisierter Hochwasserbemessungswerte HQ(T) nach Abschluss des Projekts „HQ-Regional Thüringen“ und der Veröffentlichung zahlreicher HQ(T)-Längsschnitte,
  • die Einbeziehung des Verfahrens PEN-LAWA 2010 zur Ermittlung seltener Extremniederschläge und
  • die Vorgangsweise für die flächenabhängige Abminderung von Regenkennwerten.

Die aktuelle Fassung (Stand Februar 2014) ist auf den Internetseiten der TLUG - Umweltthema Wasser - Flüsse & Bäche als PDF-Datei verfügbar.

 


Pfeil nach oben
Talsperre Hohenwarte mit aktiver Hochwasserentlastung
TS Hohenwarte mit aktiver Hochwasserentlastung

Bericht der TLUG zum Hochwasser Mai/Juni 2013 veröffentlicht

Das Hochwasser vom Mai und Juni 2013 war durch außerordentliche Abflüsse geprägt und wird inzwischen als Jahrhundert-Hochwasser oder hundertjährliches Hochwasser bezeichnet. Auslöser waren ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen Ende Mai und Anfang Juni. Hierdurch entstanden in weiten Teilen der Bundesrepublik Deutschland teilweise katastrophale Hochwassersituationen. Besonders betroffen waren Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aber auch in Thüringen wurden an einzelnen Pegeln Wasserführungen erreicht, die bisher in dieser Höhe nicht aufgezeichnet wurden. Die Rückhalteräume der Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken wurden weitestgehend komplett genutzt. Größere Schäden entstanden vorwiegend in den östlichen Einzugsgebieten von Saale, Weißer Elster und Pleiße. Aber auch im Einzugsgebiet der Ilm und der Gera traten teilweise erhebliche Schäden auf.

Im Bericht der TLUG werden die hydro-meteorologische Ausgangslage und der Ablauf des Hochwassers aus wasserwirtschaftlicher Sicht geschildert.

 


Pfeil nach oben
Prio Vorsch

Die Prioritätenliste, die den Handlungsbedarf zur Instandsetzung bzw. Beseitigung der Talsperren im Freistaat Thüringen wiedergibt,  wird jährlich aktualisiert. Die letztmalig mit Stand vom 19.4.2012 aktualisierte Liste finden Sie

hier...

Weitere Informationen zu Talsperren gemäß § 67 Abs. 5 ThürWG (früher "Herrenlose Speicher")


Pfeil nach oben
Buchfart
Wasserrad der Mühle Buchfart an der Ilm

Modellhafte Erarbeitung einer Gesamtbewertung für die Herstellung der Durchgängigkeit am Beispiel der Ilm

Für die Herstellung der Durchgängigkeit an Querbauwerken und Wasserkraftanlagen wurden für Thüringen Mindeststandards zur Herstellung der Durchgängigkeit erarbeitet. Um die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung eines guten ökologischen Zustandes auch für die Fischfauna ableiten zu können, ist neben der Betrachtung der Einzelbauwerke zusätzlich eine Gesamtbetrachtung der jeweiligen Gewässer erforderlich. Dabei vorerst die für die Herstellung der Durchgängigkeit ausgewiesenen Schwerpunktgewässer betrachtet werden.

Für die Ilm wurde ein solches Konzept modellhaft erarbeitet. Es dient als Grundlage für die weitere Betrachtung der Thüringer Gewässer.

 zur Ilm-Studie


Pfeil nach oben

Neues Handbuch zur naturnahen Unterhaltung und zum Ausbau von Fließgewässern erschienen

Das Handbuch greift die neue Vorgabe des Gesetzgebers auf, wonach Gewässerunterhaltung Pflege und Entwicklung umfasst. Anders als früher, sind heute bei der Gewässerunterhaltung nicht nur Nutzungsansprüche zu berücksichtigen. Vielmehr sind Bäche und Flüsse gleichermaßen zu mehr Naturnähe hin zu entwickeln. Das Handbuch zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, wie trotz bestehender Restriktionen aus Nutzungsansprüchen ein Mehr an Naturnähe bestmöglich verwirklicht werden kann. Es richtet sich vor allem an Gewässerunterhaltungspflichtige und deren Planer, aber auch an die zuständigen Behörden und hilft den Verantwortlichen, im Spannungsfeld von Nutzung und Naturnähe sicher zu navigieren.

Ab sofort steht das Handbuch zum  Download bereit.


Pfeil nach oben
Flutmuldenverlauf Meiningen

Grundräumung der Flutmulde in Meiningen

Das letzte Hochwasserereignis im Januar 2011 bestätigte, dass die Anlandungen im Bereich der Flutmulde Meiningen deren Leistungsfähigkeit erheblich reduziert haben. Daher werden die Anlandungen im Auftrag der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Regionalstelle Suhl, im Zeitraum 04.10.2011 bis voraussichtlich 19.11.2011 bis auf die originale Sohlhöhe beseitigt. Im Zuge dieser Maßnahme wird die unterhalb der Straßenbrücke Landsberger Straße im Bereich des Pegels vorhandene Kiesbank mit entfernt. Die erforderlichen Abstimmungen mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde sowie dem örtlichen Angelverein sind erfolgt.

Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena, Tel: 03681-3546-0 Referat 54, Regionalstelle Suhl


Pfeil nach oben
Ansicht Harras

Erste bauliche Umsetzung des Hochwasserschutzes Harras

Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) führt derzeit Planungen aus, den Hochwasserschutz der Ortslage Harras wesentlich zu verbessern. Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass nicht nur von der Werra sondern auch vom Rottenbach eine Hochwassergefahr ausgeht. Derzeit ist der Rottenbach überwiegend verrohrt und daher in seinem Vermögen, größere Abflussereignisse problemlos abführen zu können, stark eingeschränkt. Bereits bei kleineren Abflussereignissen kommt es zu Überschwemmungen. Damit der Rottenbach auch nach Umsetzung des innerörtlichen Hochwasserschutzes weiter problemlos in die Werra entwässern kann, wird im Vorgriff auf die Hauptmaßnahmen an der Werra der Rottenbach im Bereich der Goßmannsroder Straße auf einer Länge von ca. 160 m teilweise offen gelegt. Dabei wird das Abflussprofil des Rottenbachs so ausgebildet, dass dieser ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abführen kann. Die offenen Gerinneabschnitte werden ökologisch so aufgewertet, dass sie Teile der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die später folgenden Hochwasserschutzmaßnahmen an der Werra in Harras und in der Stadt Eisfeld darstellen. Die Ausschreibung und Vergabe der Maßnahmen ist bereits erfolgt, die bauliche Umsetzung der Offenlegung des Rottenbachs soll Anfang 2012 beginnen und gegen Ende Juli 2012 abgeschlossen sein. Die TLUG bittet die betroffenen Anlieger für die bauzeitlichen Einschränkungen und Belastungen um Verständnis und möchte sich für die bisherige gute Zusammenarbeit bei den Bürgern und Behörden bedanken.

 weitere Informationen


Pfeil nach oben

Neue Wege der Gewässerunterhaltung - Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung

Mit dem Seminar „Neue Wege der Gewässerunterhaltung – aktuelle Entwicklungen“ am 21.06.2011 informierte die TLUG Unterhaltungspflichtige, Planer sowie Umweltbehörden über gesetzliche Änderungen zur Gewässerunterhaltung. Weiterhin wurde aufgezeigt, wie der Begriff „Naturnähe“ in diesem Kontext zu verstehen ist und auf den Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung eingegangen. Außerdem wurde das in Kürze zu erwartende neue „Handbuch zur naturnahen Gewässerunterhaltung und zum Ausbau von Fließgewässern“ vorgestellt. Die Vorträge stehen  hier zum Download bereit.


Pfeil nach oben