Wasser

Aktuelles

Karte Laengsschnitte
Karte Gewässerlängsschnitte

Juli 2015: Hochwasserabflusslängsschnitt für die Saale von Quelle bis Mündung veröffentlicht

Die Gewässerkundlichen Landesdienste Thüringens, Sachsen-Anhalts und Bayerns haben einen neuen länderübergreifenden Hochwasserlängsschnitt für die Saale vom Pegel Weißdorf (Bayern) mit einer Gebietsgröße von 48,9 km² bis hin zur Mündung bei 24.079 km² herausgegeben. Außerdem wird damit der Hochwasserdämpfungseffekt der Saale-TS aktuell zahlenmäßig belegt: das TS-System trägt statistisch gesehen über alle T zu einer Hochwassersenkung bei. Bei einem HQ(100) beträgt sie z. B. ca. 230 m³/s (TS-Zufluss 401 m³/s) am Abgabepegel Kaulsdorf (170 m³/s). Die TS-Wirkung kann im statistischen Mittel etwa bis zum vierfachen der Einzugsgebietsgröße angenommen werden. Für die Saale gilt dies bis Sachsen-Anhalt und dort für den oberen Flussabschnitt - günstigstenfalls bis Halle, keinesfalls darüber hinaus.

Der Saale-Längsschnitt wird auf der Homepage der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie veröffentlicht. Thüringen verfolgt intensiv die Regionalisierungsmethode der Hochwasserlängsschnitte. Unter der Rubrik Hydrologische Gewässerlängsschnitte finden sich neben dem vorgestellten Längsschnitt für die Saale noch 81 weitere Auswertungen für Thüringer Flüsse, in die nach Abstimmung mit den Nachbarländern auch teilweise deren Abschnitte mit eingearbeitet sind.


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Ombrometer Sdh
Niederschlagsmessstation Sondershausen

Juni 2015: Aufbau des Niederschlagsmessnetzes des Freistaates Thüringen abgeschlossen

Mit der Errichtung der Niederschlagsmessstation Sondershausen wurde im Juni 2015 der Aufbau des Niederschlagsmessnetzes des Freistaates Thüringen abgeschlossen. Die Niederschlagsmessstationen des Freistaates Thüringen ergänzen das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Insgesamt betreibt die TLUG nun 14 Niederschlagsmessstationen. Dadurch sind räumlich und zeitlich hochaufgelöste Niederschlagsinformationen in Echtzeit verfügbar.


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Titel Schriftenreihe 108
Titelbild der Schriftenreihe 108

November 2014

Einige grundlegende Projekte zur Auswertung des Hochwasserverhaltens in den Thüringer Fließgewässern konnten unlängst abgeschlossen werden. Die druckfrisch vorliegende Publikation „Hochwasserabflüsse in Thüringen“ enthält drei Hauptkapitel zu den neuesten Lösungen für die Hochwasserbemessung und ein Zusatzkapitel über das Hochwasser 2013 auf dem Territorium des Freistaates:

  • Regionalisierung von Hochwasserscheitelwerten HQ(T) – HQ-Regional Thüringen,
  • Hochwasserabflusslängsschnitte und hydrographische Besonderheiten Thüringer Flussläufe,
  • Aktuelle Hydrologische Gutachten der Thüringer Fernwasserversorgung,
  • Das Hochwasserereignis im Mai/Juni 2013.

Das Buch ist im Rahmen der TLUG-Schriftenreihe als Nr. 108 erschienen und kann über den Publikationsversand bestellt werden. Dazu sind weitere Informationen über folgenden Link erhältlich:

http://www.thueringen.de/th8/tlug/presse_und_service/publikationen/index.aspx .


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Akt Titel Hw Ea
Das Hochwasserereignis von 2013 an der Hörsel in Eisenach in Höhe der Brücke Mühlhäuser Straße

Hochwasserschutz für Eisenach

Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) führt derzeit Planungen durch, um den Hochwasserschutz im Raum Eisenach wesentlich zu verbessern.

mehr...

In Kürze werden hier weitere Informationen zu den Hochwasserschutzmaßnahmen in Eisenach veröffentlicht


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Talsperre Hohenwarte mit aktiver Hochwasserentlastung
TS Hohenwarte mit aktiver Hochwasserentlastung

Bericht der TLUG zum Hochwasser Mai/Juni 2013 veröffentlicht

Das Hochwasser vom Mai und Juni 2013 war durch außerordentliche Abflüsse geprägt und wird inzwischen als Jahrhundert-Hochwasser oder hundertjährliches Hochwasser bezeichnet. Auslöser waren ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen Ende Mai und Anfang Juni. Hierdurch entstanden in weiten Teilen der Bundesrepublik Deutschland teilweise katastrophale Hochwassersituationen. Besonders betroffen waren Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aber auch in Thüringen wurden an einzelnen Pegeln Wasserführungen erreicht, die bisher in dieser Höhe nicht aufgezeichnet wurden. Die Rückhalteräume der Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken wurden weitestgehend komplett genutzt. Größere Schäden entstanden vorwiegend in den östlichen Einzugsgebieten von Saale, Weißer Elster und Pleiße. Aber auch im Einzugsgebiet der Ilm und der Gera traten teilweise erhebliche Schäden auf.

Im Bericht der TLUG werden die hydro-meteorologische Ausgangslage und der Ablauf des Hochwassers aus wasserwirtschaftlicher Sicht geschildert.

 


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Prio Vorsch

Die Prioritätenliste, die den Handlungsbedarf zur Instandsetzung bzw. Beseitigung der Talsperren im Freistaat Thüringen wiedergibt,  wird jährlich aktualisiert. Die letztmalig mit Stand vom 19.4.2012 aktualisierte Liste finden Sie

hier...

Weitere Informationen zu Talsperren gemäß § 67 Abs. 5 ThürWG (früher "Herrenlose Speicher")


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Buchfart
Wasserrad der Mühle Buchfart an der Ilm

Modellhafte Erarbeitung einer Gesamtbewertung für die Herstellung der Durchgängigkeit am Beispiel der Ilm

Für die Herstellung der Durchgängigkeit an Querbauwerken und Wasserkraftanlagen wurden für Thüringen Mindeststandards zur Herstellung der Durchgängigkeit erarbeitet. Um die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung eines guten ökologischen Zustandes auch für die Fischfauna ableiten zu können, ist neben der Betrachtung der Einzelbauwerke zusätzlich eine Gesamtbetrachtung der jeweiligen Gewässer erforderlich. Dabei vorerst die für die Herstellung der Durchgängigkeit ausgewiesenen Schwerpunktgewässer betrachtet werden.

Für die Ilm wurde ein solches Konzept modellhaft erarbeitet. Es dient als Grundlage für die weitere Betrachtung der Thüringer Gewässer.

 zur Ilm-Studie


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Neues Handbuch zur naturnahen Unterhaltung und zum Ausbau von Fließgewässern erschienen

Das Handbuch greift die neue Vorgabe des Gesetzgebers auf, wonach Gewässerunterhaltung Pflege und Entwicklung umfasst. Anders als früher, sind heute bei der Gewässerunterhaltung nicht nur Nutzungsansprüche zu berücksichtigen. Vielmehr sind Bäche und Flüsse gleichermaßen zu mehr Naturnähe hin zu entwickeln. Das Handbuch zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, wie trotz bestehender Restriktionen aus Nutzungsansprüchen ein Mehr an Naturnähe bestmöglich verwirklicht werden kann. Es richtet sich vor allem an Gewässerunterhaltungspflichtige und deren Planer, aber auch an die zuständigen Behörden und hilft den Verantwortlichen, im Spannungsfeld von Nutzung und Naturnähe sicher zu navigieren.

Ab sofort steht das Handbuch zum  Download bereit.


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Flutmuldenverlauf Meiningen

Grundräumung der Flutmulde in Meiningen

Das letzte Hochwasserereignis im Januar 2011 bestätigte, dass die Anlandungen im Bereich der Flutmulde Meiningen deren Leistungsfähigkeit erheblich reduziert haben. Daher werden die Anlandungen im Auftrag der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Regionalstelle Suhl, im Zeitraum 04.10.2011 bis voraussichtlich 19.11.2011 bis auf die originale Sohlhöhe beseitigt. Im Zuge dieser Maßnahme wird die unterhalb der Straßenbrücke Landsberger Straße im Bereich des Pegels vorhandene Kiesbank mit entfernt. Die erforderlichen Abstimmungen mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde sowie dem örtlichen Angelverein sind erfolgt.

Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena, Tel: 03681-3546-0 Referat 54, Regionalstelle Suhl


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Ansicht Harras

Erste bauliche Umsetzung des Hochwasserschutzes Harras

Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) führt derzeit Planungen aus, den Hochwasserschutz der Ortslage Harras wesentlich zu verbessern. Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass nicht nur von der Werra sondern auch vom Rottenbach eine Hochwassergefahr ausgeht. Derzeit ist der Rottenbach überwiegend verrohrt und daher in seinem Vermögen, größere Abflussereignisse problemlos abführen zu können, stark eingeschränkt. Bereits bei kleineren Abflussereignissen kommt es zu Überschwemmungen. Damit der Rottenbach auch nach Umsetzung des innerörtlichen Hochwasserschutzes weiter problemlos in die Werra entwässern kann, wird im Vorgriff auf die Hauptmaßnahmen an der Werra der Rottenbach im Bereich der Goßmannsroder Straße auf einer Länge von ca. 160 m teilweise offen gelegt. Dabei wird das Abflussprofil des Rottenbachs so ausgebildet, dass dieser ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abführen kann. Die offenen Gerinneabschnitte werden ökologisch so aufgewertet, dass sie Teile der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die später folgenden Hochwasserschutzmaßnahmen an der Werra in Harras und in der Stadt Eisfeld darstellen. Die Ausschreibung und Vergabe der Maßnahmen ist bereits erfolgt, die bauliche Umsetzung der Offenlegung des Rottenbachs soll Anfang 2012 beginnen und gegen Ende Juli 2012 abgeschlossen sein. Die TLUG bittet die betroffenen Anlieger für die bauzeitlichen Einschränkungen und Belastungen um Verständnis und möchte sich für die bisherige gute Zusammenarbeit bei den Bürgern und Behörden bedanken.

 weitere Informationen


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Neue Wege der Gewässerunterhaltung - Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung

Mit dem Seminar „Neue Wege der Gewässerunterhaltung – aktuelle Entwicklungen“ am 21.06.2011 informierte die TLUG Unterhaltungspflichtige, Planer sowie Umweltbehörden über gesetzliche Änderungen zur Gewässerunterhaltung. Weiterhin wurde aufgezeigt, wie der Begriff „Naturnähe“ in diesem Kontext zu verstehen ist und auf den Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung eingegangen. Außerdem wurde das in Kürze zu erwartende neue „Handbuch zur naturnahen Gewässerunterhaltung und zum Ausbau von Fließgewässern“ vorgestellt. Die Vorträge stehen  hier zum Download bereit.

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